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Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 11:38 Uhr   #1
bushhopper
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Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Oder wer billig kauft, kauft 5 Mal

Liebe Forenmitglieder, liebe Einsteiger,

es gibt hier jeden Monat gefühlt 1.000 Threads mit den Themen: Welche Einsteigerausrüstung, welches Setup, welcher Markierer, welches Tuning usw. usw..
Vielen der alten Hasen hier im Forum gehen diese Themen sicher ganzschön auf die Nerven.

Ich bin selbst relativ neu im Forum allerdings nicht neu im Paintballsport und möchte deswegen meine Erfahrungen mit den Neueinsteigern teilen, in der Hoffnung, sie lernen etwas daraus und machen nicht die gleichen Fehler wie ich.

Dies ist lediglich meine Persönliche Meinung und ein gut gemeinter Ratschlag, mit dem Einsteiger viel Geld sparen können, wenn jemand anderer Meinung ist, akzeptiere ich das gerne, der nachfolgende Text soll eher ein wohlgemeinter Ratschlag sein, nicht aber eine absolut unumstößliche Vorschrift.

Ich werde erst meinen Paintballwerdegang beschreiben, und dann eine Anleitung wie man es besser macht, viel Geld spart, seine Nerven schont und mehr Spaß hat.

Mein Werdegang:

Den Ersten Kontakt mit der Materie bekam ich, als ein Freund und ich bei „Kotze&Teller“ zwei Splatmaster 500 mit jeweils 500 Paintballs bestellten. Kostenpunkt gut 80 €. Durch das Spielen mit den Teilen waren wir zwar angefixt, nach Zweimaliger Benutzung war aber klar (vor allem als uns ein Kumpel mit einem halbautomatischen normalen Paintballmarkierer abräumte) dass dies nichts taugt. Und schon hier wäre das Geld besser in einen Spieltag auf einem nahegelegenen offiziellen Paintballfeld angelegt gewesen.

Also wurde aufgerüstet, es kam eine Umarex Hammer P (50€) ins Haus, auch diese hielt nur für zwei Spieltage vor, da ich wieder den Halbautomaten um Längen unterlegen war.
Es folgte eine Spyder MR-1 gespielt mit 20 oz. Co2 Flasche (100 €) , damit konnte man schon mithalten. Mittlerweile nervte die günstige Maske da sie kein Thermalglas hatte und man nach 10 Minuten nichts mehr sah auf dem Spielfeld. Eine günstige Thermalmaske (30€) kam ins Haus.
Außerdem schoss die Spyder so krumm, dass man gerade noch ein Scheunentor treffen konnte. Auch dies, keine nachhaltige Lösung.

Ein Freund kam dann mit der Tippmann 98 an, endlich ein Teil das was taugt, zuverlässig, günstig, einigermaßen präzise. Also eine Tippmann 98 gekauft mit HP-Flasche, dazu eine große Tauchflasche zum befüllen da wir viel auf privaten Spielfeldern ohne Luftversorgung gespielt haben (im Ausland). An alle Anfänger, vergesst das Thema privates Spielfeld gleich falls ihr es in Deutschland vorhabt, der rechtliche Rahmen lässt das nicht zu und die Bevölkerungsdichte ist hier viel zu hoch. Kostentechnisch lohnt sich das private Spielen nirgends, und wenn es doch auf Teufel komm raus sein soll, z.B. bei Freunden in USA oder in Frankreich, kauft euch eine Tippmann 98 mit 2x20Oz.CO2 Flaschen, lasst diese im Getränkehandel füllen und seid alle glücklich.

Erst zu diesem Zeitpunkt waren wir soweit, endlich einmal eine offizielle Halle in Deutschland aufzusuchen, und Leute ich sage euch, wir hatten soviel mehr Spaß dort, dass es den anfänglich teuer erscheinenden Preis 1000mal rechtfertigte.
Als Anfänger mit Leihausrüstung zwischen 50-60€ pro Spieltag, kein Stress mit Markierer putzen, pflegen, warten, kein Stress mit der Luftversorgung, nettes Personal und Marshalls, die als Schiedsrichter die ewige Diskussion um Wischer (Leute die getroffen wurden, aber die Paint wegwischen um im Spiel zu bleiben) beenden. Mit Liebe aufgebaute tolle Spielfelder und lauter nette Leute aus der Szene, mit denen man fachsimpeln und sich messen kann.

Bis dahin hatte ich schon über 500 € ins Paintballspielen investiert, dieses Geld wäre besser angelegt gewesen, wären wir einfach mit allen Freunden auf ein offizielles Feld gefahren und hätten dort mit Leihausrüstungen gespielt. (Habt keine Angst vor den „Pros“ in den bunten Klamotten, die wollen auch nur spielen und wenn das Kräfteverhältnis unausgewogen ist holt euch einen guten Marshall oder bittet die Pros im „billy ball“ Modus oder auch mit Leihmarkierer gegen euch zu spielen, wenn sie sich eurer Gruppe anschließen wollen, für die meisten ist das ok am Anfang).

Dann musste eine bessere Ausrüstung her, denn den vorher so geliebten Tippmann 98 konnte man ja auf jedem Spielfeld leihen und er brachte einem keinen Vorteil mehr. Gekauft wurde eine Smart Parts Ion, damals für 200 € mit HP Flasche und billigem E-Hopper. Dieses Kackteil (verzeihung) hat mich unendlich viele Nerven gekostet. Der Vorbesitzer hatte mit falschem Werkzeug daran gearbeitet, alle Schrauben und Gewinde waren dadurch beschädigt und ständig war etwas daran undicht. Trotzdem hörte ich nicht auf die „Pros“ die mir sagten, kauf etwas anderes, teures und verschwende kein Geld in Tuning, ich steckte noch einmal über 100€ in die Ion, bis sie mich so sehr nervte und ich zwei Spieltage nur durch Schrauben verlor, sodass ich sie verkaufte.

Letztlich gab ich mir also einen Ruck und kaufte im Forum eine gut erhaltene Planet Eclipse Etha, einen Halo Too Hopper und ein 1,1l 300 bar HP-System, es folgten eine Paintballhose von Proto (super geil, zum Spielen gibt es nichts angenehmeres), ein altes Jersey, Knieschoner, Elbow-Pads, eine Slideshort (alles Planet Eclipse und vorher anprobiert), eine Dye I3 Pro Maske, ein Nxe Elevation Battlepack. Dieser letzte Einkauf kostete mich ca. 600 €, vergleicht das mal mit den Kosten die ich bisher schon für Ausrüstung hatte…
Und mit dieser Ausrüstung (alles Artikel die mir von den alten Hasen auf den Spielfeldern und im Forum empfohlen wurden) habe ich das erste Mal wirklich stressfrei Spaß und das Gefühl auf egal welches Spielfeld gehen zu können und ohne Probleme stressfrei mit viel Spaß an der Sache spielen zu können.


Was will ich euch damit sagen:


Wenn ihr vorhabt in den Paintballsport einzusteigen rate ich euch zu folgender Vorgehensweise:

1. Fangt an zu sparen, Paintball ist ein unglaublich teures Hobby (Pro Spieltag ca. 70€, und nein, auf den sogenannten „Privaten Spielfeldern“ kommt ihr mit Paint und Ausrüstung auch nicht billiger weg, und es kostet euch Nerven ohne Ende, bei weniger Spaß)

2. Sucht euch Spielfelder in der Nähe, geht mit einer Gruppe Kumpels dorthin und spielt mit dem Leihequipment einige Male (als große Gruppe werdet ihr immer mit offenen Armen empfangen und bekommt Rabatte).

3. Natürlich seid ihr jetzt richtig angefixt und wollt unbedingt eigene Markierer - lasst es. Geht in einen Paintballshop probiert alle Masken an und kauft euch eine gute Thermalmaske Preis>60€

4. Schaut die Videos von Mike von TechPB auf Youtube.

5. Wenn ihr mind. 10 mal mit Leihausrüstung spielen wart und wisst, dass Paintball wirklich euer Ding ist, denkt über eure eigene Ausrüstung nach, sprecht mit den Leuten auf dem Feld, viele lassen euch ihre Markierer mal probetriggern und geben euch Tipps. Also Markiererprobetriggern bis ihr einen findet den ihr mögt.

6. Kauft euch einen guten elektronischen Loader (z.B. Invert Halo Too, Dye Rotor)

7. Kauft euch eine gute 1,1l /300 bar HP Flasche (z.B. Luxfer mit Ninja HP Reg)

8. Jetzt erst ist der Markierer dran. Kauft einen guten Elektropneumatischen Markierer. (siehe oben, für Ungeduldige empfehle ich die Planet Eclipse Etha, mit der ich sehr glücklich bin)

9. Jetzt ist die Kleidung dran: Ihr werdet über kurz oder lang brauchen/wollen (der Wichtigkeit nach geordnet):
• Knieschoner
• Paintballhose
• Battlepack
• Jersey
• Ellenbogenschoner
• Halsschutz
• Slideshort
Diese Dinge machen euch zu einem besseren Spieler, weil ihr durch das Schmerzfreie Sliden viel beweglicher auf dem Feld seid (gilt auch für Woodland, auch wenn man dort sehr selten Slidet). Der Tiefschutz einer Slideshort ist nicht zu verachten, wer schonmal auf die Eier bekommen hat, weis wovon ich rede, ich spiele nichtmehr ohne Tiefschutz.
(Solange ihr keine Turniere spielt braucht ihr NIE einen Brustpanzer man schwitzt sich nur kaputt)

10. Mit dieser Ausrüstung braucht ihr euch auf keinem Spielfeld verstecken und werdet sehr viel Spaß haben. Das Geld für Tuningboards, Bolts-, Laufsets etc. könnt ihr euch getrost sparen, denkt bei jeder Investition daran: Was bringt mir das, um mich zu einem besseren Spieler zu entwickeln. -> in den meisten Fällen ist das Geld besser in eine Kiste Paint mehr investiert. Kauft euch KEINEN Zweitmarkierer, wenn er wirklich mal streikt ist er oft schnell repariert oder man leiht auf dem Feld einen von Kumpels. (Einen Tag mal mit einer Rental-Gun zocken erhöht nebenbei bemerkt die eigenen Skills).


Unterm Strich:


Hätte ich gleich in die Teure Ausrüstung wie nach dem 8 Punkte Plan investiert, hätte ich über 500 € gespart und von Anfang an mehr Spaß an dem Hobby gehabt also erst Leihspielen bis man weis was man will. Hört auf die Leute hier im Forum, was die euch raten hat oft Hand und Fuß, kauft nur Artikel mit denen ihr auf lange Zeit glücklich seid, auch wenn sie sehr teuer sind. Beim Gebrauchtkauf lasst euch von erfahrenen Paintballern helfen, sonst endet ihr so wie ich mit der abgeranzten Ion. Schutzkleidung, Masken, Markierer vor dem Kauf unbedingt anprobiert /in der Hand gehalten haben!
Auch wenn es schwer fällt am Anfang so geduldig zu sein, es lohnt sich, spart ein bisschen länger und kauft euch ordentlichen Kram denn diese Sachen haben einen enormen Vorteil:
Wenn Paintball auf Dauer doch nichts für euch ist, könnt ihr sie mit sehr wenig Wertverlust wieder verkaufen!


Zuletzt ein Wort an alle Woodland Spieler (ich spiele auch lieber Woodland):
Wenn ihr irgendwie auf die Replicas und Moddings a la G36 und M4 verzichten könnt rate ich euch das zu tun. Ihr habt auch im Wald mit einem Epneu und richtigen Paintballklamotten mehr Spaß weil ihr einfach agiler und leichter unterwegs seid, weniger schwitzt, und dabei noch mehr Feuerkraft habt. Das Argument der Robustheit, was oft der einzige Grund zu sein scheint warum man keinen Epneu spielt im Woodland, ist kurz gesagt Quatsch. Googelt hierzu einfach mal „Planet Eclipse Etha – Torture Test“.

Viel Spaß beim Farbe verteilen,

euer Bushhopper
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 12:40 Uhr   #2
ElSkeletto
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Schönes ding!Wahre Worte!Habe auch 2 mal gekauft beim 2ten mal dann aber richig!
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 12:48 Uhr   #3
Acim81
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Die meisten kaufen zweimal.
Aber es gibt leider nur wenige, die sich vorher "vernünftig" in das Thema einlesen.
Wenn ich sehe (und ich bin erst ein Jahr dabei) wie oft hier immer wieder die selben Fragen gestellt werden, zum Kotzen. Einmal suchfunktion, 5 Antworten zu: Maske, Lauf, Etha vs. den Rest der Welt, HP, und und und...
Mal davon abgesehen, das noch weniger Leute sich den super Guide von Demo durchlesen...
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 14:03 Uhr   #4
bushhopper
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Für alle die ihn nicht kennen, der Guide von Demo ist wohl der beste deutschsprachige Einsteigerguide für Paintball den es gibt.
Zu finden hier:

https://www.pbportal.de/forum/showthread.php?t=307064

(Ich hoffe das ist erlaubt wenn ich das so verlinke)
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 14:05 Uhr   #5
demokrit
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9 demokrit sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäredemokrit sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäredemokrit sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Zitat:
Zitat von Acim81 Beitrag anzeigen
Die meisten kaufen zweimal.
Aber es gibt leider nur wenige, die sich vorher "vernünftig" in das Thema einlesen.
Wenn ich sehe (und ich bin erst ein Jahr dabei) wie oft hier immer wieder die selben Fragen gestellt werden, zum Kotzen. Einmal suchfunktion, 5 Antworten zu: Maske, Lauf, Etha vs. den Rest der Welt, HP, und und und...
Mal davon abgesehen, das noch weniger Leute sich den super Guide von Demo durchlesen...


Deine Geschichte ist ein tolles Beispiel, wie es nicht laufen sollte... Ich habe (leider) eine ähnliche

Aber bei einer Sache muss ich ganz widersprechen: Die ION ist eine super Kifte! Aber brauch Liebe (von allen Besitzern). Alle Anfänger die das hier lesen: mittlerweile ist die ION abgelöst worden!

MfG demo
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 14:46 Uhr   #6
shockwave10k
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0 shockwave10k wird schon bald berühmt werdenshockwave10k wird schon bald berühmt werden
Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Das ist schon extrem, aber viel interessanter sind folgende zwei Fragen:
1. Würde man mit dem Sport auch anfangen, wenn man nur leicht angefixt ist und dann direkt 700€ ausgeben muss zum starten?
2. Wieviele von den Leuten die ein Einsteigerset kaufen würden in jedem Fall aufhören und setzen auf diese Weise weniger Kohle in den Sand?

Zwei Fragen wie niemand beantworten kann, sich aber jeder mal ehrlich fragen sollte

Und überhaupt, was ist falsch am zweimal kaufen? (2x nicht 5x! )
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 15:57 Uhr   #7
bushhopper
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Ja mit der Ion hast du Recht. Die Probleme, die ich mit ihr hatte resultierten alle aus der schlechten Behandlung des Vorbesitzers, die Schrauben wurden mit falschem Werkzeug bearbeitet und waren abgenutzt, die Gewinde zum Teil überdreht, der Markierer allgemein in einem schrecklichen Zustand.Tuningteile wie die Eyes schlecht eingebaut (Kabelklemmer etc.) sodass sie nicht sauber funktionierten. Das Problem war also, dass ich einfach einen schlechten Gebrauchtkauf gemacht habe, und nicht die Ion an sich, ich hoffe das ist aus dem Text so verständlich:-)
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 16:52 Uhr   #8
Karrazz
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Schöner post. Bin grade in der Situation mir als Einsteiger meine Ausrüstung zusammenzustellen. Versuche schon Überfall hochwertig zu kaufen bsp JT Flex8. Beim Makierer bin ich mir total unschlüssig. Ausgeben will ich so 300-400 EUR egal ob gut gebraucht oder neu. Nur welche es sein soll dafür muss ich noch ein paar testen, aus diesem Grund werde ich mir vorher erstmal ne gebrauchte Tippmann 98 holen um svhonmal loszulegen und dann in 3-4 Monaten eine neue zu kaufen und die Tippmann dann evt noch für biggames nutzen oder sie freunden leihen.
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 20:59 Uhr   #9
bushhopper
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

@Karrazz: Ich habe meine Tippmann 98 auch noch eben für diese Fälle die du ansprichst, aber eigentlich brauchst du sie nichtmal dafür, denn auf jedem Feld können deine Freunde eine Tippe ausleihen, und auf dem Biggame nimmst du eh deinen besseren Markierer, ist zumindest bei mir so:-P Meine Tippmann habe ich seit über einem Jahr nicht einmal aus der Tasche geholt. Einziger Grund ist haben wollen, und eine Tippe zu haben ist nie verkehrt, du solltest nur wissen, dass du das Geld auch gleich in eine bessere Maingun stecken könntest am Anfang, was ich dir empfehlen würde.

@shockwave:
Zweimal Kaufen ist ja ok wenn man sich dessen bewusst ist und meint man braucht unbedingt für den Anfang und als Backup ne Tippe, aber wie gesagt, wenn man gleich ein teures Setup kauft, bekommt man dieses im Fall der Fälle auch mit sehr geringem Wertverlust wieder los und hatte mehr Spaß dran.
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 30.01.2014, 22:20 Uhr   #10
m1ndgames
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Hi, guter Guide... genau solche haben mir bei meiner Auswahl geholfen...

Bin ja totaler anfänger und hab mir als aller erstes ne Maske gekauft (i4), dazu ne slideshort (safety 1st), nächsten Monat ne Etek4, diesen Monat dann fuel 1,1l mit ninja reg, und nen gebrauchten Rotor...

Auch wenn es in den Fingern juckt, es lohnt einfach das Geld zu sparen und dann halt doch erstmal wieder auf leih-equipment auszuweichen denke ich, was bringt es einem wenn man nen monat oder zwei früher mit eigenem equip spielen kann, aber dann im prinzip mit seiner (zweiten) wahl unglücklich ist...

Geändert von m1ndgames (30.01.2014 um 22:28 Uhr) Grund: typo
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 31.01.2014, 08:59 Uhr   #11
doenertier81
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17 doenertier81 ist ein wunderbarer Anblickdoenertier81 ist ein wunderbarer Anblickdoenertier81 ist ein wunderbarer Anblickdoenertier81 ist ein wunderbarer Anblickdoenertier81 ist ein wunderbarer Anblickdoenertier81 ist ein wunderbarer Anblickdoenertier81 ist ein wunderbarer Anblick
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Halsschutz braucht man nichtstört nur, slideshort is wichtig.
Ansonsten lustige Story und quasi 100% so wie ich auch angefangen habe.

Nur dass ich elendig lange ne spydor victor im schrank hatte aber keine 100€ um damit spielen zu gehen als Azubi.
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 31.01.2014, 17:01 Uhr   #12
MarcoZ
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Ist wie mit allen Sachen...billig kauft mindestens 2mal :p
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 31.01.2014, 18:14 Uhr   #13
Milchreis
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Mojnsen,
als ich dein Blog hier gelesen habe, musste ich echt schmunzeln. Ich habe 2x mit Leihknifte geballert, nur um festzustellen, dass mir das nicht reicht. Das war Ende 2013, hab mich durch div. Foren, Youtube Blogs und auch insbesondere hier schlau gelesen... insofern mein erstes Equip entsprechend dem Feedback anderer gekauft (und zwar quasi blind):

1. gebrauchtes Paket nach Hobbyaufgabe eines anderen (525€)
- Etek 3 AM ca. 10 Kisten alt, gepflegt
- Alupulle 0,8
- Battlepack 3+2 mit 3 Pots
- Jersey Dye mit Mikrofasertuch im Arm
- i4 mit Smokeglas
- Rotor
- Halsschutz, 2x Schaaf, 1500 alte Paint
der Deal war mehr als fair und ich hab weiter aufgestockt:

2. gebrauchtes Klarglas für die i4 (10€)
3. gebrauchte Dye Hose + Dye-Jersey (farblich passend) + Proto Knieschoner + fingerfreie Dye Handschuhe + Nxe Battlepack + 8 Pots (120€)
4. neues Waffenfett (15€)

lirum larum, hätte ich übereilt billig gekauft hätte ich die gleichen Erfahrungen gemacht wie du. Und darüber bin ich sehr froh. Einmal Geld in die Hand nehmen und Peng, wenn ich kein bock mehr habe, kann ich die Markensache alle mit +/- kaum Verlust weiter verticken.

Früher habe ich Billig-Werkzeug gekauft, was ich aber stets bereut hab, auch gutes Werkzeug war mir immer zu teuer. Heute kaufe ich lieber direkt Proxxon oder noch wertiger, dann aber lieber gebraucht, sonst unbezahlbar (Gedore, Hazet, Stahlwille... ). Neulich in der Bucht 2x gebrauchte Metabo Akkumaschinen für nen Zwani geschossen + neue Akku von Drittherstellern = perfekter Deal.

Fazit: Wer billig kauft, kauft 2x. Lieber fragen oder zumindest lesen. Auch gute Beratung im Geschäft (der kleine Einzelhandel/Eisenwaren, kein 0815 Baumarkt-Fuzzi... hab auch gute Erfahrungen in PB Geschäften gesammelt)

mfg Milchi
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 08.02.2014, 06:27 Uhr   #14
Burjui
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Danke für info
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 12.02.2014, 21:31 Uhr   #15
steelsieben
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

Sehr informativer Beitrag, danke dafür. Aber ich glaube, das ist ein bisschen wie auch sonst immer im Leben - man muss eben seine eigenen Fehler machen
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 13.02.2014, 16:42 Uhr   #16
tomcat
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Gut zusammengefasst was wahrscheinlich über 50% der Paintballer durchgemacht haben

*grün* von mir hat Spaß gemacht zu lesen.


PS: Bei mir war es ähnlich
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 14.02.2014, 09:45 Uhr   #17
ABSOLUT iCE tEA
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jo danke für die super zusammenfassung... das wird vielen äusserst nützlich sein...
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AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte
Alt 14.02.2014, 10:06 Uhr   #18
lowmega
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Standard AW: Paintball Einsteigerberatung – eine Leidensgeschichte

ja, is schon ne krasse story allerdings glaub ich nicht das heutzutage viele so anfangen. die meisten werden sicherlich das erste mal mit ner leihausrüstung auf nem offiziellen feld starten. so gings mir. und da sieht man ja schon son bissel woraufs ankommt, und was die "pros" da so für klamotten und kniften haben. bei mir wars n geburtstagsevent von einem bekannten. konnte zwar am nächsten tag kaum laufen, war aber sehr angetan von der sache. man machte schon witze das ich nächstes mal mit ner eigenen ausrüstung hier stehen würde.. und so wars auch.... und ich muss sagen ich hab von der gekauften ausrüstung noch vieles . also kein krasser fehlkauf dabei. meine erste gun war ne proto rail, und die hab ich mir neu gehaolt, da ich mich mit dem techen noch nicht auskannte und kein risiko mit ner gebrauten eingehen wollte. die rail hab bis vor ner woche immer gespielt. nun hat sie miene frau. hat immer astrein funktioniert. allerdings muss ich sagen das ich trotzdem 3 mal gekauft hab, hab mir dann noch ne mini geholt als backup und nutze nun ne etek4 als maingun.
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einsteiger, kaufberatung


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