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Emek 100 - Erfahrungsbericht
Alt 02.11.2018, 11:59 Uhr   #1
Nero1278
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Standard Emek 100 - Erfahrungsbericht

Hallo an alle!

Ich bin neu in diesem Forum und möchte zu allererst die Gelegenheit nutzen, um den Mitgliedern meinen herzlichen Dank für die tollen Beiträge und die große Hilfsbereitschaft auszusprechen. Gerade die zahlreichen Anfängerberatungen waren für mich sehr aufschlussreich, weshalb ich meinen Weg zum eigenen Markierer kurz wiedergeben möchte. Also viel Spaß beim Lesen!

Paintball spiele ich nunmehr seit vier Jahren und komme auf 3 bis 4 Anlässe pro Jahr, ausschließlich im Woodlandbereich. Die entsprechende Kleidung und eine eigene Maske mit Thermalglas (unverzichtbar) legte ich mir bereits nach dem ersten Spieltag zu. Nach fast zwei Jahren mit Leihmarkierern (Tippmann 98, Tippmann FT-12, Tippmann A5) wollte ich einen eigenen Markierer, wo dann u. a. dieses Forum ins Spiel kam. Ich las sehr viele Berichte für Anfänger, in denen immer wieder dazu geraten wurde, einen gebrauchten Markierer aus dem „Midrange“- oder gleich „Highend“-Bereich zu erwerben. Dies wollte ich allerdings nicht.

Zum einen, weil man nicht weiß, was man bekommt und mir dahingehend die Erfahrung fehlt, gerade was die ganzen Einstellmöglichkeiten betrifft. Zum anderen, weil ich nur wenige Spieltage im Jahr absolviere und 80% meiner Kumpels die o. g. Leihknifften spielen. Deshalb entschied ich mich, nach einem neuen Einstiegsmarkierer (Limit lag bei ca. 450 Euro für ein komplettes Paket) zu suchen, wobei ich Blowbacks von vornherein ausschloss.

In die engere Auswahl kamen die mechanische X7 Phenom, Proto Rail oder Maxxed und Etha LT. Auch spielte ich zwischendurch mit dem Gedanken, mir eine Enmey zuzulegen, da sie meinen Ansprüchen genügt hätte und das P/L-Verhältnis zu diesem Zeitpunkt m. E. unschlagbar war. Also ab in einen Shop und alle mal befingert. Hier wurde ich nochmals sehr nett und kompetent beraten, vielen Dank dafür nach Berlin in die Bornholmer Straße und Marzahner Promenade (ich weiß nicht, ob hier Namen genannt werden dürfen).

Dann, kurz bevor ich bei der Etha LT zuschlagen wollte, brachte PE die Etha 2 raus und sofort verwarf ich meinen ursprünglichen Plan. Sie entsprach von der Optik genau meinen Vorstellungen, gerade wegen dem schlauchlosen Design, lag allerdings preislich über meinem Budget. Also begann ich, entgegen meiner bisherigen Einstellung, doch den Gebrauchtmarkt zu durchforsten. Während ich auf ein entsprechendes Angebot hoffte, gab es auf einmal eine EMEK, die mechanische Ausführung der Etha 2. Damit stand meine Entscheidung endgültig fest und eine lange Zeit des Wartens begann, da sie vorerst nur für Spielfelder zum Testen ausgegeben wurde.

Nach einem halben Jahr war es dann endlich soweit und nun bin ich stolzer Besitzer des folgenden Sets:

Emek 100 mit On/Off von PE
Spire IR mit Spring Ramp
0,8l-Aluflasche

Soviel zu der Geschichte, wie ich zur Emek kam und nun hier der eigentliche Testbericht, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Die Verarbeitung der Emek ist spitze und sie lässt sich mit wenigen Handgriffen warten. Die Haptik (oder wie nennt man das im Paintballbereich?) finde ich ebenfalls gelungen, auch wenn die Griffschalen aufgrund der Rillen nicht unbedingt leicht zu reinigen sind. Diesen Mehraufwand nehme ich aber gern in Kauf. Ich spendierte ihr noch den selbstentlüftenden On/Off-Bottomdonkey von PE. Auch wenn dieser fast ¼ des Markierers kostet, war er es mir wert, zumal er einfach gegen den originalen Flaschenanschluss getauscht wird und nicht als Adapter fungiert, wobei ein solcher auch zwischen 30 und 40 Euro liegt.

Nachdem alles montiert war, ab zum Chrony. Dort erreichte sie „out of the box“ 180 fps (+/-10) mit ProShar Exact (waren beim Markiererkauf grad im Angebot). Drei Stunden und eine halbe Kiste später, nochmal zum Chrony mit demselben Ergebnis. Also entschloss ich mich, den Bolt aus dem Export-Kit, das aus Feder und Bolzen besteht, zu verbauen.

Um unnötige Fragen von vornherein auszuschließen: ich tauschte nur den Bolt und ließ die deutsche Feder im Reg. Dass dies möglich sei, wenn die fps weit unter 214 liegen sollte, wurde vom PE-Tech-Support in einem Thread die Gtek betreffend bereits erläutert (Export-Kit für Gtek und Emek bestehen aus Feder und Bolzen).

Dann wieder zum Chrony und siehe da, voll aufgedreht erreichte sie jetzt 220 fps. Das war ein Ergebnis, was meiner Vorstellung entsprach und auf deutschen Feldern je nach Paint schon grenzwertig ist.

Die Emek lief mit beiden Bolzen den ganzen Tag konstant und ohne Einschränkungen, Laufplatzer gab es keine. Ebenso verrichtete der „kleine“ Spire seinen Dienst wie erwartet, wobei ursprünglich der Rotor LTR auch noch zur Auswahl stand. Hier war letztendlich auch wieder die Optik entscheidend, da sich preislich beide nichts nehmen. Also ein Set, was ich uneingeschränkt empfehlen kann. Lediglich der Stocklauf mit seinen 8,5 Zoll ist im Hinblick auf die sonst serienmäßigen 14 Zöller nicht unbedingt passend. Hier hätte ich mir zumindest irgendwas zwischen 10 und 12 Zoll gewünscht. Alternativen in diesem Bereich halten sich leider auch in Grenzen. Falls jemand eine Empfehlung für mich hat, kann er mir diese gern mitteilen (Laufset mit 10 bis 12-Zoll-Front wäre ideal, lediglich der Preis schreckt mich derzeit noch ab).

Ich hoffe, dass euch mein Bericht gefallen hat und würde mich freuen, wenn andere Emek-Besitzer hier ebenfalls ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Am Ende habe ich auch noch einige Fragen, zu denen ich bisher keine Antworten finden konnte:

1. Der Arbeitsdruck der Emek soll sehr gering sein. Macht es Sinn, den Ausgangsdruck der Flasche von 850 auf 450 psi zu reduzieren, um ggf. den Markierer zu schonen oder welche Vorteile/Nachteile hätte das?

2. Kann mir jemand etwas zum Boresize des Stocklaufs sagen?

3. Welche Paint ist zu empfehlen (Toro Precision, Tomahawk Classic bzw. Training, GI 2*/ 3* oder eine andere)? Der Preis einer Kiste sollte nach Möglichkeit 40 Euro nicht übersteigen und sie sollte noch woodlandtauglich sein (also eher im Bereich der mittleren Brüchigkeit).

Vielen Dank schonmal dafür!
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AW: Emek 100 - Erfahrungsbericht
Alt 05.04.2019, 12:50 Uhr   #2
seeky
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Standard AW: Emek 100 - Erfahrungsbericht

Keine Ahnung warum hier nie einer geantwortet hat, aber bleib doch einfach bei der Pro shar exact. Wenn dir die nicht gefallen hat kauf die skirmish fliegt schnur gerade mehr braucht es zum "recball" spielen nicht.. man geht ja für gewöhnlich raus wenn man den Hit spürt.. alles andere ist Geld Verschwendung.. klar fliegt die Berserker von art super gerade und geht gut auf.. genauso die Tournament von pro shar.. aber lohnt es sich da für eine Kiste den preis zu zahlen den du so für 2 skirmish/exact zahlen würdest??.. lieber du ballerst bisschen mehr .. aber nur meine Meinung...

Kannst den Arbeitsdruck reduzieren hat auch der Designer Jack Wood gemeint aber musst du auch nicht machen.. die sind schon so ausgelegt kannst halt noch paar Schuss mehr raus hämmern und die Dichtungen werden nicht ganz so beansprucht <- was das heißt ist auch fraglich hält die Dichtung dann 1 Jahr länger oder nur 10 tage?

Ich glaube dessen bin ich mir aber nicht sicher das der boresize irgendwas um die .689 sein wird so ist er nämlich auch bei der Etha bzw bei allen PE Guns aktuell

Schönes WE
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AW: Emek 100 - Erfahrungsbericht
Alt 14.04.2019, 19:10 Uhr   #3
Nero1278
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Seit: 28.10.2018
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0 Nero1278 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Emek 100 - Erfahrungsbericht

Vielen Dank für deinen Beitrag und deine aufschlussreichen Antworten.

Ich spiele mittlerweile mit einem Boomstick und habe bisher neben den Pro Shar Exact noch die Toro Precision verschossen. Preislich nehmen sich beide nichts, wobei m.E. die Toros bessere Flugeigenschaften aufweisen. So wie du geschrieben hast, für den Woodlandbereich völlig ausreichend.
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Antwort

Stichworte
anfängerberatung, einsteigerset, emek, erster markierer


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