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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 18.05.2009, 14:49 Uhr   #601
vel1986
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

vielleicht schicken die herren sich auch selber solche mails ...
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 18.05.2009, 15:05 Uhr   #602
Ganja
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von Raptor65 Beitrag anzeigen
Moin!



Kurz es kamen Mails wie "... ich knall Dich ab Du Ratte.." etc...
naja, beim fussball gibt es auch "fans" die schiedsrichter beleidigen und morddrohungen aussprechen. solche idioten gibt es, trotzdem kann ich doch nicht alle fans über einen kamm scheren!

und hätte man sich für ein striktes waffenverbot ausgesprochen, hätten sie sicher mehr mails bekommen mit "ich knall dich ab!", dann aber mit ner scharfen wumme!

wer sich eine meinung, aufgrund von ein paar gehirn amputierten, dem kann ich nicht helfen!

Geändert von Ganja (18.05.2009 um 15:12 Uhr)
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 18.05.2009, 17:11 Uhr   #603
sPiKe1984
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Hier mal ein Bericht aus "Der Spiegel" Ausgabe 18.05.2009


Reine Kosmetik

Nach Winnenden schien ein schärferes Waffenrecht machbar.
Nun wird es ein Reförmchen - die Schützenlobby ist zu stark.

Für die einen ist es ein fazinierendes Mannschaftsspiel. Ein harmloser sportlicher Zeitvertreib, der Zehntausende Aktive regelmäßig auf eines der bundesweit mehr als 150 Spielfelder treibt, wo sie mit "Markierern" Farbkugeln auf ihre Gegner ballern. Für die anderen, so auch für führende Vertreter der Großen Koalition, ist dieses seltsame Freizeitvergnügen namens Paintball, das in Deutschland ab 18 Jahren erlaubt ist, "sittenwidrig" (Dieter Wiefelspütz, SPD) oder gar "menschenverachtendund unwertig" (Hans-Peter Uhl, CSU)
Bis Mitte voriger Woche schien die Große Koalition eine gemeinsame Position zu haben. Das Feuern von Farbbällen auf menschliche Zielscheiben sollte verboten werden - als politische Antwort auf den Amoklauf von Winnenden, bei dem der 17-Jährige Tim K. 15 Menschen und sich selbst tötete. Doch seit Mittwoch sind sich die Regierenden in ihrer Empörung nicht mehr so sicher. Während einer Aktuellen Stunde war der SPD-Innenexperte Wiefelspütz zu seinem Kollegen Uhl und zu Innenminister W. Schäuble geeilt: Dieses Paintball-Verbot sollte man noch einmal prüfen. Bei der Union sieht man das inzwischen ähnlich. Vorausgegangen war das, was immer geschieht, wenn Politiker sich hierzulande mit dem Waffenrecht befassen - sie geraten unter Dauerbeschuss von Schützenvereinen, Jagdverbänden, Industrie und Waffennarren und, in diesem Fall, auch der Paintball-Lobby. Glaubt man deren Zahlen, gibt es in Deutschland schon mehr als 100 Unternehmen, die mit Paintball zweistellige Millionensummen umsetzen, weltweit sollen es 1,5 Milliarden Euro sein.
Allein CSU-Mann Uhl bekam mehr als 600 Zuschriften, sein Kollege Wiefelspütz kann sich nicht erinnern, jemals so viel Protestpost bekommen zu haben. Nun wollen Fraktionen Ende Mai erneut beraten und eine wissenschaftliche Prüfung von Paintball in Auftrag geben. Das Verbot ist damit faktisch vom Tisch.
Ein herber Verlust ist das nicht, handelte es sich doch um reine Symbolpolitik. In Amokläufer-Biografien spielte Paintball bislang keine grössere Rolle. Tim K. hätte auf deutschen Feldern keine Farbkugeln feuern können, er war ja noch keine 18. Im Schützenverein, mit echten Kanonen, durfte er dagegen üben.
An die Kernfrage, ob der Besitz von scharfen Waffen in Deutschland wie ein Grundrecht zu behandeln ist und in Schiesssportvereinen mit Großkalibern geschossen werden muss, wagte sich die Bundesregierung wieder nicht heran. Alleine die wenigen Wochen seit Winnenden zeigen, dass es vor allem die Verfügbarkeit von scharfen Schießeisen ist, die Opfer fordert: Die beiden jungen Männer, die im April in Eislingen eine Familie erschossen, waren Mitrglieder im Schützenverein und klauten dort 18 Waffen und 1000 Schuss Munition.
Von der Waffenrecht-Debatte nach Winnenden bleiben nun wohl nur ein bundesweites Waffenregister bis 2012, das die EU ohnehin schon gefordert hatte, sowie unangemeldete Kontrollen bei Waffenbesitzern. Sportschützen dürfen künftig erst ab 18 Jahren mit Grosskalibern schießen, statt wie bisher 14.
Nicht nur die Eltern der Winnendenopfer, die sich zu einem Aktionsbündnis Amoklauf formiert haben, sehendarin "reine Kosmetik vor der Wahl", auch Politiker wie Bremens Innensenator U. Mäurer (SPD) geben sich zerknirscht. Als Vorsitzender der Innenministerkonferenz hatte er nach Kretschmers Tat vorgeschlagen, den Besitz von Waffen zu begrenzen, Waffen und Munition zu trrennen sowie Schützen frühstens nach 3 Jahren im Verein den Erwerb einer Waffe zu gestatten. Noch nie, sagte auch der Senator, habe er so viele ablehnende Zuschriften bekommen.
Statt den Besitz großkalibriger Waffen generell zu verbieten, streite man jetzt über den "Nebenkriegsschauplatz Paintball", sagte Mäurer resigniert:"Eine weitere Chance ist vertan."

"Quelle: Der Spiegel, Autoren: Udo Ludwig, Marcel Rosenbach, Caroline Schmidt"

So nun ist aber auch gut das Abtippen tut meinen Fingern nicht gut
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 18.05.2009, 18:16 Uhr   #604
Cuthullu
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Der Artikel ist sehr wichtig. Denn der Spiegel, als letztes großes Nachrichtenmagazin Deutschlands hat viel Gewicht. Und der klare Hinweis darauf das die Amokläufern icht 18 waren, somit nicht spielen durften UND der Seitenhieb das sie dagegen mit echten Waffen hantieren hätten dürfen und auch haben, sehr gut.
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 18.05.2009, 18:26 Uhr   #605
jonjak
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10 jonjak ist ein sehr geschätzer Menschjonjak ist ein sehr geschätzer Menschjonjak ist ein sehr geschätzer Mensch
Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

guter Artikel, muss man sagen!
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 18.05.2009, 18:31 Uhr   #606
Sven1981
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Hier sind auch ein paar nette Berichte aus der Stuttgarter Zeitung und die sind eigentlich sehr positiv.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/st...ise-quot-.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/st...lttaeter-.html
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 19.05.2009, 01:13 Uhr   #607
BratzelWatz
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Antwort bekommen
Zitat:
briefkasten@dbt-internet.de schrieb:
Zitat:
> An: Hermann-Josef Scharf, CDU/CSU
> Betreff: Ereignisse in Winnenden und deren geplante gesetzlichen
> Folgen
>
> Sehr geehrter Herr Hermann-Josef Scharf,
>
> ich möchte mich Ihnen zuerst in Erinnerung bringen. Mein Name ist Jxxxxxxxxxxxx und ich bin 46 Jahre alt (*1963); ich bin nicht verheiratet, aber seit Jahren in einer festen Beziehung, wodurch ich mich auch um die Erziehung der inzwischen erwachsenen Töchter meiner Partnerin kümmern durfte. Ich lebe in Saarbrücken und bin als Diplom Wirtschaftsingenieur als Freiberufler seit Jahren in Fertigungsunternehmen beratend tätig.
> Politisch tätig bin ich nicht, sondern war und bin immer noch in verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert.
>
> Ich bin schockiert über die Ereignisse von Winnenden und auch fassungslos, dass es nach Erfurt erneut möglich war, dass sich ein so junger Mensch seelisch so von der Welt getrennt hat, dass er nur diese Tat als Ausweg sah.
>
> Ebenso fassungslos bin ich über den Vorschlag einiger Bundestagsabgeordneter, die es statt Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern und den Zugang zu scharfen Tötungswaffen unmöglich zu machen, nun eine junge Teamsportart „Paintball“ zu verbieten und abertausende Spieler zu kriminalisieren.
>
> Ich selbst habe den Sport „Paintball“ leider recht spät für mich entdeckt und werde es deshalb auch nicht mehr zu anerkannten sportlichen Erfolgen bringen. Aber eines habe ich sehr schnell festgestellt:
> Paintball ist eine Sportart die neben den hohen körperlichen Anforderung als wesentliches Element die Teamfähigkeit und Kommunikation der Mitspieler fordert.
> Meine Erfahrung zeigt auch, dass Einzelgänger und „Freizeit-Rambos“ in der Paintball-Szene unangenehm auffallen; es ist daher schon ein Indikator für „kranke Seelen“, die sich in der Welt nicht mehr zurechtfinden. Im Paintball-Sport werden hingegen Aggressionen in sportlichen Ehrgeiz zu überführt.
> Paintball ist ein kontaktloser Sport in dem es nur Verletzungen wie bei andern Laufsportarten (wie zB Fußball) gibt.
> Das verwendete Sportgerät wird Markierer genannt, weil es im Ursprung weder als Waffe vorgesehen war, noch als Waffe überhaupt zu verwenden ist. Der Markierer ist auch nicht Selbstzweck, sondern dient dazu einen Spieler zu markieren um den Erfolg im Spiel zu erreichen. Aus diesem Grund distanzieren sich Paintballer auch entschieden davon den Markierer als Waffe anzusehen und haben große Berührungsängste zu Schützenvereinen und Jagdvereinen.
> Auffallend ist auch die relativ hohe Quote von mitspielenden Frauen; es gibt einige gemischte Teams. Auch eine Diskriminierung und Ghettoisierung wegen geographischer Herkunft, ethnischer Herkunft oder sonstigem ist nicht bekannt. Einzig und allein die Fähigkeit mit dem eigenen Team zusammen das Spiel oder ein Turnier zu gewinnen zählt.
> Es hat sich in Deutschland mittlerweile eine große Gemeinschaft von mehreren Zehntausend Spielern gebildet die den Paintball-Sport ausüben.
> Ebenso sind mittlerweile über 300 Unternehmen gegründet worden mit im Schnitt 10 Beschäftigten, die Sportausrüstungen anbieten, Spielfelder betreiben und sonstige Dienstleistungen um diesen Sport anbieten.
>
> Mir fehlt das Verständnis warum jetzt eine Gesetzesinitiative betrieben wird, diese Sportart zu verbieten.
> Warum sollen abertausende Sportler kriminalisiert und politisch frustriert werden?
> Warum sollen alle diese Beschäftigten in diesem Sport ihre Existenz verlieren?
>
> Ich möchte Sie hier auffordern die Ursache solcher Taten wie in Winnenden anzugehen. Fördern Sie den Teamgeist in den Schulen setzen Sie Schulpsychologen ein, unterstützen Sie Teamsportarten. Aber zerschmettern Sie als Mitglied des Petitionsausschusses nicht eine junge Sportart, die gerade den Teamgeist als wichtigstes Spielelement nutzt und dazu dient Aggressionen in sportlichen Ehrgeiz zu überführen.
>
>
> Hochachtungsvoll
> Jxxxxxxxxxxxx
>
> ABSENDER:
> NAME: Jxxxxxxxxxxxx
> STRASSE: xxxxxxxxxxxx
> PLZ: xxxxx
> ORT: Saarbrücken
> Land:
> TELEFON:
>
> EMAIL: Jxxxxxxxxxxxx
>
> FORMULAR: Deutsch
>
> DIESE NACHRICHT WURDE IM INTERNET
> DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES ERFASST
> Mo Mai 11 00:05:08 2009
> ______________________________________________
> Externe IP-Adresse: xxxxxxxxxxx
> Externer Host: xxxxxxxxxxx
> Externer Port: -1
> ______________________________________________
>
>
Sehr geehrter Herr Jxxxxxxxxxxxx,

auch in meinen Augen macht ein grundsätzliches Paintball-Verbot keinen Sinn und deshalb setze ich mich in meiner Fraktion dafür ein, dass dieser Passung keinen Eingang in ein überarbeitetes Waffengesetz findet.
Wie auch aktuell der Presse zu entnehmen ist, sehen dies viele meiner Kollegen so und deshalb bin ich optimistisch, dass es zu einem solchen gänzlichen Verbot nicht kommen wird. Die aktuell ins Spiel gebrachte Verschärfung der Altersgrenzen für die Ausübung des Paintball-(Freizeit-)Sports sollte aber in Betracht gezogen und entsprechend geprüft werden. Des Weiteren wäre es zu überlegen, ob das Spielen dahingehend beschränkt werden sollte bzw. könnte, dass nur im Rahmen von Vereinen und offiziellen Turnieren gespielt werden kann, ähnlich dem Schützensport.

Mit freundlichen Grüßen
Hermann-Josef Scharf, MdB
Mitglied im Ausschuss für Gesundheit

Tel: (030) 227 - 70041
Fax: (030) 227 -- 76641
Platz der Republik 1
11011 Berlin
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 19.05.2009, 07:54 Uhr   #608
Cuthullu
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Welche Altersgrenzen sollen bitte verschärft werden? Es ist bereits ab 18. Irgendwie rafft das von denen keiner.

Wer mit 18 in der Bundeswehr eine Waffe tragen darf bzw im Schützenverein eine benutzen darf, sollte nicht erst mit 21 an den Markierer dürfen, das ist unsinnig und unlogisch.
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 19.05.2009, 15:53 Uhr   #609
Freibeuter
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

In der Tat.
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 19.05.2009, 19:10 Uhr   #610
nullAcHt15
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von Raptor65 Beitrag anzeigen
Moin!

hatte gestern ein nettes Gespräch mit "meinem" Abgeordneten aus meinem Wahlkreis.

Er findet sich fast bestätigt, nachdem einige "nette" Mails angekommen sind mit Beleidigungen und Bedrohungen, wer auch immer solche Dinge verschickt, sollte mal nachdenken.
Zitat "die mir zum Teil zugegangenen Mails, deren Inhalt ich wegen persönlichen Beleidigungen und Drohungen, gebe ich nicht wieder"

Kurz es kamen Mails wie "... ich knall Dich ab Du Ratte.." etc...

Scheinen einige Dieser Mails geschickt worden zu sein an SPD und CDU Abgeordnete.

Solche eine Unterstützung brauchen wir nicht...

wer weiß schon ob das auch wirklich aus unserem lager kam...
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 19.05.2009, 19:26 Uhr   #611
hanzdooom
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

jo. abgeordnete bekommen auch von anderen mails. aber schon blöd wenn uns sowas zugeschoben wird.... es kämpfen gerade so viele paintballer für ihren sport und es währe echt schade wenn ein paar wenige die mühe so vieler kaputt machen!!1
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 19.05.2009, 20:01 Uhr   #612
Kameradschaft
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

ich schätze sie werden versuchen pb erst mit 21 spielbar zu machen , weil dabei ja auch menschen geschossen wird oO

bei schützenverein und bw lernt man zu töten aber paintballl ab 21 !!!! Huja
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 19.05.2009, 20:05 Uhr   #613
Newman85
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Naja, warten wir es mal ab. Noch weiß ja keiner, ob es überhaupt so kommen wird.
Auch, wenn ich es nicht besonders toll finden würde, wäre es zumindest eine Lösung mit der ich leben könnte...könnte dann wenigstens weiter in D spielen und müsste nicht jedesmal ins Ausland fahren. Aber, wie gesagt, warten wir es erstmal ab.
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 20.05.2009, 15:52 Uhr   #614
sPiKe1984
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Endlich mal eine Antwort auf meiner Mail. Aber die Antwort ist leider nicht Ausssagekräftig.

Sehr geehrter Herr XXXX,

Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble hat mich beauftragt, Ihnen für Ihre Nachricht vom 10. Mai 2009 zu danken und Ihnen zu antworten.

Die Überlegungen zur eventuellen Änderungen des Waffenrechts (einschließlich eines etwaigen Verbots von Paintball) sind noch nicht abgeschlossen. Hierzu wird es voraussichtlich in den nächsten Tagen einen abschließenden Koalitionsvorschlag geben, der in das parlamentarische Verfahren eingebracht wird.
Ich bitte um Verständnis, dass ich diesen Überlegungen nicht vorgreifen möchte.

Aktuelle Informationen finden Sie zu gegebener Zeit auf der Internetseite des BMI (www.bmi.bund.de).

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez.
Ihr Bürgerservice-Team

Bundesministerium des Innern
- Bürgerservice-Zentrum -
E-Mail: Buergerservice@bmi.bund.de
Internet: www.bmi.bund.de
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 20.05.2009, 20:28 Uhr   #615
Pronto
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von sPiKe1984 Beitrag anzeigen
Endlich mal eine Antwort auf meiner Mail. Aber die Antwort ist leider nicht Ausssagekräftig.

Sehr geehrter Herr XXXX,

Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble hat mich beauftragt, Ihnen für Ihre Nachricht vom 10. Mai 2009 zu danken und Ihnen zu antworten.

Die Überlegungen zur eventuellen Änderungen des Waffenrechts (einschließlich eines etwaigen Verbots von Paintball) sind noch nicht abgeschlossen. Hierzu wird es voraussichtlich in den nächsten Tagen einen abschließenden Koalitionsvorschlag geben, der in das parlamentarische Verfahren eingebracht wird.
Ich bitte um Verständnis, dass ich diesen Überlegungen nicht vorgreifen möchte.

Aktuelle Informationen finden Sie zu gegebener Zeit auf der Internetseite des BMI (www.bmi.bund.de).


Habe genau die gleiche bekommen. Strg V

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez.
Ihr Bürgerservice-Team

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E-Mail: Buergerservice@bmi.bund.de
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Habe die gleiche bekommen, da scheint so ein armer namenloser Praktikant den ganzen Tag nur Strg + V zu drücken
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 20.05.2009, 20:39 Uhr   #616
Raskas
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Wahrscheinlich sitzt der total verwirrt auf den Boden un stammelt nurnoch Paintball...Pintball..Paintball und wippt dabei vor und zurück.
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 20.05.2009, 20:44 Uhr   #617
Freibeuter
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Lol, ich stell mir das gerede Bildlich vor. Stellt euch mal vor ihr seid Paintballer, dort Praktikant und müsstet diesn Mumpitz verbreiten. ^^
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 21.05.2009, 13:14 Uhr   #618
swoopster
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von Freibeuter Beitrag anzeigen
Lol, ich stell mir das gerede Bildlich vor. Stellt euch mal vor ihr seid Paintballer, dort Praktikant und müsstet diesn Mumpitz verbreiten. ^^
Dazu must du garkein Painballer sein. Reicht schon wenn du in der Lage bist rational zu denken. Ich möchte nicht wissen wieviele Mitarbeiter innerhalb der Parteien arbeiten und den ganzen Tag nur noch den Kopf schütteln, aber nichts dazu sagen weil sie ihren Job behalten wollen. Verschiedene dieser politischen Auswüchse kommen doch nur zu stande weil sich kaum noch einer für unsere Politiker interessiert. Ich würde jetzt nicht soweit gehen zu sagen das denen langweilig ist und sie machen deshalb soviel Schmuu, aber eine gewisse kopflosigkeit (was für ein scheiss Wort) bzw ziellosigkeit (auch nicht wirklich besser sry) können sie langsam nicht mehr verbergen.
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Alt 21.05.2009, 14:02 Uhr   #619
christoph3765
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14 christoph3765 wird schon bald berühmt werdenchristoph3765 wird schon bald berühmt werden
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Evtl sollten wir alle in StudiVZ, WKW ******** etc mal unsere Profilbilder ändern und mit Pro Paintball etc ersetzen!

Habe den Eindruck, wir erreichen immer noch nicht genug Aussenstehende.

Vielleicht, kann man so noch "junge Erwachsene" und jung gebliebene Informieren....
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Alt 21.05.2009, 22:14 Uhr   #620
Freibeuter
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

In dieser Verbesserten Partnerbörse steh ich net drin.^^ Zur derzeitigen Politik muss ich aber auch sagen, das sie merkwürdige Ausmaße annimmt. Vor allem die Innenpolitik nimmt "diktatorische" Züge an. Wir sind auf Platz 10 der Länder die am meisten die Bürgerrechte einschränken. Crass oder? Argentinienen, was eine Diktatur hat liegt nur knapp vor uns. Wenn man bedenkt das wir eine Demokratie sein sollen....
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Alt 21.05.2009, 22:18 Uhr   #621
Kameradschaft
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

pff ich wette an der statisktik ist noch gedreht worden lol. als ob wir es sonst nur auf platz 10 schaffen würden. die rindfleischproduzenten geben wenigstens zu das sie keine demokratie sind . anders als unsere sesselpuper.
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Alt 21.05.2009, 22:27 Uhr   #622
Freibeuter
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Noch schimpfen sie über Bananenrepubliken.^^ Sie bekommen es vom Volk nur noch nicht deutlich genug gesagt.
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Alt 21.05.2009, 23:00 Uhr   #623
Clawdite
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Das Volk merkt es aber leider nun mal auch kaum, da die Rechte nun mal eins nach dem anderen beschnitten werden und bei den Randgruppen angefangen wird.

Schöner clip dazu, ich weiss nicht ob den schon jemand mal hier gelinkt hat: http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 21.05.2009, 23:04 Uhr   #624
LLCoolR
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19 LLCoolR ist jedem bekanntLLCoolR ist jedem bekanntLLCoolR ist jedem bekanntLLCoolR ist jedem bekanntLLCoolR ist jedem bekanntLLCoolR ist jedem bekannt
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[quote=Clawdite;2390123]Das Volk merkt es aber leider nun mal auch kaum, da die Rechte nun mal eins nach dem anderen beschnitten werden und bei den Randgruppen angefangen wird.

Schöner clip dazu, ich weiss nicht ob den schon jemand mal hier gelinkt hat: http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg[/quote]


Da hast du verdammt recht!!!!!!und genau die Gefahr sehe i gerade ganz extrem....
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Alt 21.05.2009, 23:55 Uhr   #625
BURN4ME
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von Clawdite Beitrag anzeigen
Das Volk merkt es aber leider nun mal auch kaum, da die Rechte nun mal eins nach dem anderen beschnitten werden und bei den Randgruppen angefangen wird.

Schöner clip dazu, ich weiss nicht ob den schon jemand mal hier gelinkt hat: http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg

Cooler Clip......................Das regt zum nachdenken an !!!!!!!!!!!!!!

Meine Einschätzung 75-80 Grad............ dauert nicht mehr lange bis kocht......

Edit:
90 Grad...........ich hab doch gestern von der Stadt Post bekommen,
in dieser Post werde ich freundlich aufgefordert,
meine"Fichtennadelhecke" zu schneiden,
weil sie 30 cm auf den "öffentlichen Grund" wächst und Passanten daran hängen bleiben könnten ( der Weg ist 3,2m breit)

Ach ja, wie weit eure Hecken wachsen dürfen steht...........................im Nachbarschaftsrecht

Geändert von BURN4ME (22.05.2009 um 00:03 Uhr)
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Alt 22.05.2009, 15:01 Uhr   #626
MasterK
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Sehr geehrter Herr XXXXX,

entschuldigen Sie bitte, dass meine Antwort auf sich warten ließ, doch sind bei einem solch sensiblen Thema schnelle Reaktionen kein guter Ratgeber.

Am 11. März 2009 tötete ein 17-jähriger in einer Schule im baden-württembergischen Winnenden mit einer halbautomatischen großkalibrigen Kurzwaffe (Kaliber 9 x 19 mm) fünfzehn Menschen und sich selbst. Nach den polizeilichen Ermittlungen gehörte die Schusswaffe dem Vater des Täters, der diese Waffe als Sportschütze zwar legal besaß, sie jedoch nicht seinen Pflichten als Waffenbesitzer entsprechend im Waffenschrank aufbewahrte. Dies ist der Anlass für die nun anstehende, erneute Verschärfung der waffenrechtlichen Vorschriften.



Die kritische Diskussion zu diesem Vorhaben spiegelt das Meinungsspektrum, das bei allen sicherheitspolitischen Maßnahmen in Erscheinung tritt: Ablehnung, weil die Maßnahmen zu wenig durchgreifen, Ablehnung, weil die Maßnahmen zu sehr eingreifen, Ablehnung, weil es immer Wege gibt, Präventionsmaßnahmen zu umgehen. Daher möchte ich einige allgemeine Bemerkungen voranstellen.


Es ist uns bewusst, dass der Griff zur Waffe nur das letzte Glied in einer langen Kette ist. Das letzte, im Hinblick auf die Opfer aber das entscheidende. Die tieferen Ursachen für derartige Verbrechen liegen im Geist der Menschen, die sich durch ihre Untaten für (vermeintliche) Kränkungen rächen und sich im Rausch eines durch die Waffe verliehenen Gefühls scheinbarer Überlegenheit als vermeintlicher Herr über Leben und Tod einen Namen machen wollen. Der Littleton-Mörder Dylon Klebold, ein zurückgebliebener Teenager, fantasierte sich vor seiner Tat in göttliche Dimensionen und schrieb: „Mein Zorn ist der eines Gottes. Wir werden Nachfolger haben, weil wir so verdammt göttlich sind.“ Derartige Verrücktheiten isolierter Hirne haben eine jahrelange Vorgeschichte.
Dem Griff zur Waffe vorgelagert ist meist der suchtartige Konsum aggressiver Filme und Videospiele, durch die sich die meist männlichen Halbwüchsigen in die Rolle eines rücksichtslosen Rächers hineinsteigern, weil sie offenbar keine andere Rolle in der Welt zu finden meinen. Wir werden daher als weitere Maßnahme das System der Kontrolle exzessiv gewalthaltiger Spiele weiter verbessern müssen. Aber auch hier liegt natürlich nicht der Kern der Problematik, da das Verlangen nach derartigen Spielen seinerseits eine Vorgeschichte hat. Und damit landen wir bei Schule und Elternhaus.


Die Politik kann nicht fehlgeleitete Entwicklungen einzelner Jugendlicher aufhalten. Sie kann einzelne Verbrechen nicht zum Anlass nehmen, sich in (scheinbar) problematische Familien über die geltende Rechtslage hinaus einzumischen. Sie kann allerdings die – grundsätzlich in die Kompetenz der Bundesländer fallende - Schulpolitik so ausrichten, dass die Kinder und Jugendlichen dort auf eine Kultur der Anerkennung treffen, statt einem Prozess der Auslese unterworfen zu sein. Der Kern aggressiver Rächerfantasieen ist der Mangel an Anerkennung. Anerkennung des familiären und sozialen Umfelds, aber auch Anerkennung der Institutionen, insbesondere der Schule, die lange Jahre einen dominierenden Einfluss ausübt. Und die Politik kann und muss Gefahrenquellen eindämmen, auch wenn diese nicht die letzte Ursache darstellen sondern „nur“ das Mittel für den letzten Schritt. Die Eindämmung dieser Gefahr ist der Sinn der von uns beabsichtigten Änderungen des Waffengesetzes.


In Deutschland gibt es ca. 10 Millionen legale Waffen. Die Anzahl der illegalen Waffen ist naturgemäß nicht bekannt und dürfte um einiges höher liegen. Der Besitz illegaler Waffen ist strafbar. Eine Regelung der Art des Besitzes ist nur hinsichtlich legaler Waffen möglich. Diese Regelungen haben den Sinn, die von Waffen ausgehende Gefährlichkeit – die Gefahr ihrer unbefugten Nutzung zu kriminellen Zwecken – möglichst einzudämmen. Dieses bedeutet: ihre unbefugte Nutzung muss nach Möglichkeit minimiert werden.


Offensichtlich lässt sich nicht feststellen, ob ein ordnungsgemäßer Verschluss der in Winnenden benutzten Waffe die Tat verhindert hätte. Hätte der Täter sich eine illegale Waffe besorgt? Hätte er den Waffenschrank aufgebrochen? Wir wissen es nicht. Das hängt davon ab, mit welcher Intensität er sein Ziel verfolgt hat (Augenblickskurzschluss oder langgeplante Tat) und welche Möglichkeiten alternativer Vorgehensweise er gehabt hätte. Es hängt auch davon ab, ob sich zwischenzeitlich Änderungen in seinem Leben hätten ergeben können, die ihn von seiner Absicht abgebracht hätten. Diese Ungewissheit ist kein Einwand gegen die geplanten gesetzgeberischen Maßnahmen. Sie zeigt nur, dass je nach der individuellen Fallgestaltung eine auch gesetzlich verursachte Erhöhung der Schwellen und Hindernisse zu einem Abbruch der Tat führen kann.


Es gibt in diesem Zusammenhang ein Wahrnehmungsproblem, das bei der öffentlichen Diskussion berücksichtigt werden sollte: wenn die Umsetzung eines Tatplans durch gesetzgeberische Maßnahmen erfolgreich verhindert wird, ist dies in der Regel für die Sicherheitsbehörden nicht erkennbar und damit in der Öffentlichkeit nicht sichtbar. Eben weil nichts geschieht. Ein Verbrechen trotz der Maßnahmen wird hingegen als scheinbarer Beweis dafür interpretiert, dass die Maßnahmen nichts nutzen. Dabei liegt es schlicht auf der Hand, dass einerseits Verbrechen sich niemals absolut verhindern lassen, dass aber andererseits Prävention und Verfolgungsdruck die Anzahl der Verbrechen minimieren. Die Aufgabe verantwortlicher Politik ist es, die Maßnahmen zu ergreifen, welche die Schwelle zur Begehung von Verbrechen möglichst hoch setzen. Dies hat nichts mit einem „Generalverdacht“ gegen sämtliche legale Waffenbesitzer zu tun sondern damit, dass die Einhaltung bestimmter Vorgaben – beispielsweise zur Verwahrung der Waffen - ohne behördliche Kontrolle im Einzelfall laxer ausfällt als unter dem Druck einer jederzeit möglichen Kontrolle. Kontrollen und Kontrolldruck können nicht jeden Regelverstoß verhindern, aber sie werden mit Sicherheit dazu beitragen, dass die Regeln besser eingehalten werden. Das funktioniert im Prinzip nicht anders als Kontrollen im Straßenverkehr.


Die voraussichtlich noch im Mai 2009 im parlamentarischen Verfahren diskutierten Maßnahmen haben das Ziel
·Die Anzahl legaler und illegaler Waffen zu reduzieren
·Den Umgang mit großkalibrigen Waffen einzuschränken
·Die Verwahrung legaler Waffen besser zu sichern
·Mit neuester Technik in Zukunft dafür zu sorgen, dass nur noch legale Besitzer die Waffe nutzen können
·Die Recherche der Polizeibehörden nach Waffen und Waffenbesitzern wesentlich zu beschleunigen
·Spiele zu verhindern, die das simulierte Töten oder Verletzen anderer, realer Menschen zum Inhalt haben


Im Einzelnen heißt dies:
·Reduzierung der Anzahl legaler und illegaler Waffen
oDie Waffenbehörde soll künftig nicht nur wie bisher nach Ablauf von 3 Jahren nach Erteilung der ersten waffenrechtlichen Erlaubnis, sondern auch nach Ablauf dieses Zeitraums das Fortbestehen des waffenrechtlichen Bedürfnisses von Waffenbesitzern überprüfen können. Bislang werden lediglich Zuverlässigkeit und persönliche Eignung mindestens alle drei Jahre geprüft. Die häufigere Überprüfung des Bedürfnisses nach einer Waffe wird dazu führen, dass die Waffenberechtigung öfter als bisher wieder aberkannt werden kann.
oDas geltende Waffenrecht billigt Sportschützen als Grundausstattung zur Ausübung des Schießsports drei halbautomatische Langwaffen und zwei mehrschüssige Kurzwaffen zu. Will der Schütze dieses Kontingent überschreiten, muss er dies gegenüber seinem Verband begründen und das gesteigerte schießsportliche Bedürfnis darlegen. Um die Anzahl der Waffen von Sportschützen über das Grundkontingent hinaus zu reduzieren, wir eine Überschreitung des Grundkontigents in Zukunft nur noch möglich sein, wenn der Schütze seine regelmäßige Wettkampfteilnahme (zumindest auf der untersten Bezirksebene, die auch für einfache Sportschützen zugänglich ist, um sich sportlich mit anderen zu messen) nachweist.
oDen Waffenbehörden wird die Möglichkeit eingeräumt, auf den Verkauf von eingezogenen Waffen verzichten und diese vernichten zu können. Dies hat den Vorteil, dass sich staatliche Stellen nicht mehr als „Waffenhändler“ gerieren müssen und sich die Anzahl der im „Umlauf“ befindlichen Waffen reduziert.
oIm Hinblick auf den Besitz illegaler Waffen werden wir eine bereits 2002/2003 erprobte und Ende 2003 ausgelaufene Amnestieregelung neu fassen. Bis Ende 2009 wollen wir erneut die Möglichkeit eröffnen, durch die freiwillige Abgabe illegaler Waffen einer Strafverfolgung wegen illegalen Waffenbesitzes, Waffenerwerbes sowie des illegalen Führens von Waffen zu vermeiden. Voraussetzung ist, dass dem Täter nicht bereits die Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens wegen waffenrechtlicher Verstöße bekannt gegeben worden ist oder die Tat im Zeitpunkt der Abgabe der Waffe bereits entdeckt war. Zielgruppe dieser Maßnahmen sind Waffenbesitzer, die sich ihrer Waffe in verantwortlicher Weise ohne Gefährdung anderer entledigen wollen und hiervon bislang durch die Gefahr der Strafverfolgung abgehalten wurden.


·Einschränkung des Umgangs mit großkalibrigen Waffen
Wir haben intensiv ein Verbot großkalibriger Schusswaffen im Schießsport diskutiert. Die gegen ein Verbot vorgebrachten Argumente sind auch aus unserer Sicht bedenkenswert. So wurden zahlreiche Sportordnungen der Sportverbände für den Einsatz von Großkaliberwaffen genehmigt mit der Folge, dass entsprechende Einrichtungen Bestandsschutz haben. Ein Verbot würde die deutschen Sportschützen von internationalen Wettbewerben ausschließen. Die auf Großkaliber spezialisierten Vereine stünden vor dem „Aus“. Schließlich stellt sich auch die Frage, was mit den zum Teil sehr wertvollen Waffen nach einem Verbot geschehen soll.
Wir haben uns nun im Wege des Kompromisses auf eine Lösung geeinigt, die Jugendliche unter 18 Jahren vom Schießen mit großkalibrigen Waffen ausschließt. Damit wollen wir erreichen, dass Jugendlich sich nicht an den Umgang mit Waffen gewöhnen und mit Waffen umzugehen lernen, mit denen Kapitalverbrechen begangen werden können. Das Schießen für Minderjährige bleibt grundsätzlich auf Kleinkaliberwaffen beschränkt. Die Ausnahme für Flinten – und hier nur Einzellader-Langwaffen – trägt der Besonderheit der Disziplinen des Schießens auf Wurfscheiben (Trap / Skeet) Rechnung.


·Die Verwahrung legaler Waffen besser sichern
Der sicheren Verwahrung gefährlicher Waffen dient unser besonderes Augenmerk. Unser Ziel ist es, auch verdachtsunabhängige Kontrollen zu ermöglichen. Zur Zeit findet eine Überprüfung der sicheren Verwahrung nur bei begründeten Zweifeln an einer sicheren Aufbewahrung statt. Wir wollen, dass in Zukunft zunächst der Antragsteller vor Erteilung der Waffenbesitzerlaubnis nachweisen muss, dass er Maßnahmen zur sicheren Aufbewahrung der Waffen getroffen hat. Zusätzlich sollen die Waffenbesitzer verpflichtet werden, der Behörde die Möglichkeit verdachtsunabhängiger Kontrolle der sorgfältigen Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Schusswaffen oder Munition zu ermöglichen. Auch wenn nicht sämtliche Waffenbesitzer tatsächlich kontrolliert werden können, wird alleine die ständige Möglichkeit unangemeldeter Kontrollen eine striktere Befolgung der Regeln veranlassen. Hierbei ist – außer bei Gefahr im Verzug - nicht vorgesehen, dass die Wohnung gegen den Willen des Berechtigten betreten werden kann. Wer seiner Pflicht zur Gestattung einer Kontrolle nicht entspricht, muss jedoch mit dem Entzug der Waffenbesitzkarte rechnen.
Die unsachgemäße Lagerung von Waffen oder Munition soll in Zukunft als Straftat verfolgt werden, falls hierdurch die Gefahr des Verlustes der Waffe oder des Zugriffs Unbefugter verursacht wurde.


·Mit neuester Technik gegen die unberechtigte Nutzung einer legaler Waffen
Bislang sind Waffenschränke mit Doppelbart- oder Zahlenschlössern (mechanisch oder elektronisch) ausgestattet. Wir werden es dem Bundesministerium des Innern ermöglichen, im Wege der Rechtsverordnung technische Systeme der Absicherung von Waffen und Waffenschränken zu verlangen. Dies betrifft insbesondere biometrischen Sicherungssystemen. Die Technik hierzu ist noch in der Entwicklung, aber in ihrer Zielrichtung bereits absehbar. Die gesetzliche Maßnahme wird die technische Entwicklung beschleunigen und vor allem dazu führen, dass aufgrund der Massenproduktion der Einsatz der Technik auch bezahlbar sein wird. Ziel ist die Entwicklung von Erkennungschips, die die Öffnung der Schränke aber auch die Nutzung der Waffe bezogen auf den einzelnen Schuss davon abhängig macht, dass die individuellen körperlichen Merkmale des Berechtigten eingelesen werden.


·Einführung eines elektronischen Nationalen Waffenregisters
Aufgrund der EU-Waffenrechtlinie vom 21. Mai 2008 sind die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bis Ende 2014 ein computergestütztes Waffenregister einzuführen. In diesem Register müssen Typ, Modell, Fabrikat, Kaliber, Seriennummer der Waffe sowie Name und Anschrift des Verkäufers und des Waffenbesitzers eingetragen werden. Ein derartiges nationales Waffenregister ist zentrale Voraussetzung für die genaue Kenntnis der Anzahl legaler Waffenbesitzer und Schusswaffen in Deutschland. Gegenwärtig gibt es ca. 570 Waffenerlaubnisbehörden in den Ländern, ohne dass eine Vernetzung existiert. Wir wollen, dass ein derartiges Register bis Ende des Jahres 2012 – und damit zwei Jahre vor Ablauf der in der EU-Waffenrichtlinie vorgegebenen Frist – eingerichtet wird.


·Spiele mit Tötungs- oder Verletzungssimulationen sollen bußgeldbewehrt verboten werden


Durch eine Ergänzung des Ordnungswidrigkeitengesetzes sollen Spiele verboten werden, bei denen die Tötung oder Verletzung von Mitspielern unter Einsatz von Schusswaffen oder diesen nachgebildeten Gegenständen simuliert wird. Derartige Spiele sind keine Indianer- und – Cowboyspiele vergangener Zeiten. Sie kennzeichnet vielmehr das Bestreben, einer paramilitärischen Übung unter Einsatz von Tarnanzügen und realistisch anmutenden Schusswaffen möglichst nahezukommen. Vom Ordnungswidrigkeitentatbestand nicht erfasst werden gesellschaftlich anerkannte traditionelle Sportarten, wie etwa das Fechten. Die Gefahr, dass Gewalt verharmlost wird und hierdurch die allgemeinen Hemmschwellen zur Gewaltanwendung abgebaut werden, besteht hier nicht.
Das Verbot wird im Hinblick auf bestehende Spieleinrichtungen mit einer Übergangsfrist versehen werden müssen, welche eine andere Ausrichtung betroffener Spielstätten ermöglicht.
Es handelt sich hier um eine Maßnahme außerhalb des Waffenrechts, welche nicht auf die Gefährlichkeit der benutzten Gegenstände sondern auf die psychischen Auswirkung bestimmter „Spiele“ abstellt. Wir werden in den anstehenden parlamentarischen Beratungen die Notwendigkeit dieser Maßnahme nochmals intensiv beraten.

Mit freundlichen Grüßen
Siegmund Ehrmann, MdB




XXXXX XXXXX schrieb: Sehr geehrter Herr Ehrmann,

nach mehr als einer Woche haben ich keine Stellungnahme von Ihnen erhalten.
Ich gehe also davon aus, das Sie sich mit diesem Thema nicht auseinandersetzen wollen.

Sie möchten sich nicht mit dem normalen Bürger über dieses unangenehme Themen unterhalten.
Und stehen als Politiker über den Dingen, wofür ich natürlich vollstes Verständniss habe.

mit freundlichem Gruss

XXXXX XXXXXX
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Gesendet: 10.05.09 22:52:26
An: siegmund.ehrmann@bundestag.de
Betreff: Einschränkung meiner persönlichen Freizeitgestaltung
Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicherlich der aktuellen, politischen Diskussion entnommen haben, soll der Teamsport "Paintball" gesetzlich verboten werden.

Ich spiele seit ca. zwei Jahren regelmässig Paintball in meiner Freizeit und bin über diese Entscheidung alles andere als begeistert.

Die Aussage von Herrn SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz "Paintball ist sittenwidrig" oder "dabei wird das Töten simuliert" kann ich nicht bekräften.

Vielmehr ist es eine moderne, junge Sportart bei der sowohl Teamgeist, körperliche Höchstleistung und Disziplin gefördert werden.

Gerade für junge Leute ist eine Gemeinschaft ("Community") , und diese ist beim Paintball wiederzufinden, sehr wichtig.

In der Ausübung meines Berufes als Handwerksmeister habe ich täglich eine hohe Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Auszubildenden.

In der aktuellen Diskussion finde ich mich allerdings als schießendes, mordendes Monster wieder.

Sehen Sie das genauso ?

Herr Hartfrid Wolff (FDP) hat schon eine Stellungnahme abgegeben das dieses Verbot nur ein Ablenkungsmanöver von der eigentlichen Problematik sei.

Aber inwiefern kann die friedliche Paintball Community mit ihrer Unterstützung im Bundestag rechnen ?

Bitte nehmen Sie diese Schreiben sehr ernst, da ich Ihre Stellungnahme für die Paintball-Community zugänglich machen werde.



mit freundlichem Gruß

XXXX XXXX
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 22.05.2009, 18:47 Uhr   #627
MasterK
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Sehr geehrter Herr XXXXX,

gerne antworte ich auf Ihre Frage vom 10. Mai 2009.

Am 11. März 2009 tötete ein 17jähriger in einer Schule in Winnenden mit
einer halbautomatischen großkalibrigen Kurzwaffe fünfzehn Menschen und
sich selbst. Nach den polizeilichen Ermittlungen gehörte die Schusswaffe
dem Vater des Täters, der diese Waffe als Sportschütze zwar legal besaß,
sie jedoch nicht seinen Pflichten als Waffenbesitzer entsprechend im
Waffenschrank gesichert aufbewahrte. Dies ist der Anlass für die nun
anstehende, erneute Verschärfung des Waffenrechts.

Wir Innenexperten der Großen Koalition diskutieren derzeit eine Reihe
von Vorschlägen. So soll der Umgang mit großkalibrigen Waffen
eingeschränkt und die Verwahrung der Waffen verbessert werden. Auch eine
Amnestie für die befristete Abgabe illegaler Waffen ist im Gespräch.
Viele dieser Ideen halte ich für sinnvoll und begrüßenswert.

Daneben wird auch ein Verbot von Spielen wie beispielsweise „Paintball“
diskutiert, die das Töten simulieren. "Paintball" zum Beispiel ist eine
Freizeitaktivität, die ich persönlich für absurd und überflüssig halte.
Ich kann nicht nachvollziehen, dass Erwachsene Freude daran haben,
"spielerisch" mit Farbkugeln aufeinander zu schießen. Das sind keine
Indianderspiele mehr. Wer in Tarnanzügen und realistisch anmutenden
Schusswaffen auf Menschen schießt, kommt damit einer paramilitärischen
Übung sehr nahe.

Dennoch: Nicht jede Freizeitaktivität, die man selbst für abwegig hält,
ist verbotswürdig. Ich muss ein Hobby weder mögen noch ihm selber
nachgehen, ja es geradezu abscheulich finden und muss dennoch
respektieren, dass andere dies anders sehen. Wenn dies im
wechselseitigen Einvernehmen geschieht und niemand dabei zu Schaden
kommt, sehe ich keinen Grund für ein Verbot. Mir sind auch keine
Untersuchungen bekannt, wonach "Paintball" in irgendeinem Zusammenhang
mit Straftaten stehen soll.

In jedem Fall können Sie sicher sein, dass wir Innenexperten der
Koalitionsfraktionen darauf achten werden, dass die richtigen
Konsequenzen aus dem Amoklauf gezogen werden. Das sind wir nicht nur den
Hinterbliebenen schuldig.

Mit freundlichen Grüßen


Klaus Uwe Benneter, MdB


--

Klaus Uwe Benneter, MdB
Justitiar der SPD-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel: 030 - 227 77172
Fax: 030 - 227 76174

Mail: klaus-uwe.benneter.ma01@bundestag.de

-----------------------------------------


P.S. Die Einstellung gefällt mir persönlich sehr gut...
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Alt 22.05.2009, 20:29 Uhr   #628
Freibeuter
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Oh mann, jetzt bin ich also schon Paramilitärisch. Ich geh kaputt. Was zaubern die Jungs da noch aus ihren Hüten.
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 22.05.2009, 21:17 Uhr   #629
sPiKe1984
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von Master_K Beitrag anzeigen
...Wer in Tarnanzügen und realistisch anmutenden
Schusswaffen auf Menschen schießt, kommt damit einer paramilitärischen
Übung sehr nahe....

Das Zeugt wieder vom halbwissen. Naja wenigstens hat er mit den letzten Sätzen die Kurve bekommen.
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 29.05.2009, 12:48 Uhr   #630
Trudero
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Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Sehr geehrter Herr XXX,
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat das Bürgerservice-Zentrum des Bundesministeriums des Innern (BMI) beauftragt, Ihnen für Ihre Mitteilung vom 12. Mai 2009 zu danken und diese zu beantworten. Hierzu teile ich Folgendes mit:
Die Bundesregierung hat am 27. Mai 2009 in enger Absprache mit den Koalitionsfraktionen des deutschen Bundestages die vom Bundesminister des Innern vorgelegte Formulierungshilfe zu notwendigen waffenrechtlichen Änderungen als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden beschlossen. Grundlage der nunmehr vom Bundeskabinett beschlossenen Änderungsinitiative waren die von einer kurzfristig eingerichteten Bund-Länder-Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Punkte, die intensiv mit den Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag abgestimmt worden sind. Die beabsichtigten Änderungen des Waffenrechts und anderer gesetzlicher Regelungsbereiche umfassend demnach kein Verbot des sog. Paintball-Spiels oder zusätzliche weitere Maßnahmen zur Verschärfung des Waffenrechts, die in der letzten Zeit in der Öffentlichkeit diskutiert worden waren.
Die Bundesregierung hat damit zügig und konsequent das umgesetzt, was waffenrechtlich möglich und erforderlich ist, um solch ein tragisches Ereignis wie die Tat in Winnenden künftig verhindern zu helfen. Die Beurteilung der erforderlichen waffenrechtlichen oder sonstigen gesetzgeberischen Konsequenzen bleibt aber letztlich der Willensbildung des Deutschen Bundestages vorbehalten. Angesichts der komplexen Sach- und Rechtslage sowie der noch ausstehenden Entscheidung unseres Parlamentes bitte ich um Verständnis, dass auf Ihre persönliche Stellungnahme derzeit im Übrigen nicht näher eingegangen werden kann.
Weitere aktuelle Informationen zu diesem Thema finden Sie zudem auf unseren Internet-Seiten (www.bmi.bund.de; siehe Homepage oder z.B. unter THEMEN -> Sicherheit -> Waffenrecht).
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Bürgerservice
Bundesministerium des Innern
- Bürgerservice-Zentrum -
E-Mail: Buergerservice@bmi.bund.de
Internet: www.bmi.bund.de
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Alt 29.05.2009, 13:57 Uhr   #631
christoph3765
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14 christoph3765 wird schon bald berühmt werdenchristoph3765 wird schon bald berühmt werden
Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von Trudero Beitrag anzeigen
...
Die Bundesregierung hat damit zügig und konsequent das umgesetzt, was waffenrechtlich möglich und erforderlich ist, um solch ein tragisches Ereignis wie die Tat in Winnenden künftig verhindern zu helfen. ...
Glauben die das wirklich?
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 29.05.2009, 16:46 Uhr   #632
akki10
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11 akki10 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Zitat:
Zitat von Trudero Beitrag anzeigen
Sehr geehrter Herr XXX,
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat das Bürgerservice-Zentrum des Bundesministeriums des Innern (BMI) beauftragt, Ihnen für Ihre Mitteilung vom 12. Mai 2009 zu danken und diese zu beantworten. Hierzu teile ich Folgendes mit:
Die Bundesregierung hat am 27. Mai 2009 in enger Absprache mit den Koalitionsfraktionen des deutschen Bundestages die vom Bundesminister des Innern vorgelegte Formulierungshilfe zu notwendigen waffenrechtlichen Änderungen als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden beschlossen. Grundlage der nunmehr vom Bundeskabinett beschlossenen Änderungsinitiative waren die von einer kurzfristig eingerichteten Bund-Länder-Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Punkte, die intensiv mit den Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag abgestimmt worden sind. Die beabsichtigten Änderungen des Waffenrechts und anderer gesetzlicher Regelungsbereiche umfassend demnach kein Verbot des sog. Paintball-Spiels oder zusätzliche weitere Maßnahmen zur Verschärfung des Waffenrechts, die in der letzten Zeit in der Öffentlichkeit diskutiert worden waren.
Die Bundesregierung hat damit zügig und konsequent das umgesetzt, was waffenrechtlich möglich und erforderlich ist, um solch ein tragisches Ereignis wie die Tat in Winnenden künftig verhindern zu helfen. Die Beurteilung der erforderlichen waffenrechtlichen oder sonstigen gesetzgeberischen Konsequenzen bleibt aber letztlich der Willensbildung des Deutschen Bundestages vorbehalten. Angesichts der komplexen Sach- und Rechtslage sowie der noch ausstehenden Entscheidung unseres Parlamentes bitte ich um Verständnis, dass auf Ihre persönliche Stellungnahme derzeit im Übrigen nicht näher eingegangen werden kann.
Weitere aktuelle Informationen zu diesem Thema finden Sie zudem auf unseren Internet-Seiten (www.bmi.bund.de; siehe Homepage oder z.B. unter THEMEN -> Sicherheit -> Waffenrecht).
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Bürgerservice
Bundesministerium des Innern
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E-Mail: Buergerservice@bmi.bund.de
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ich habe genau das gleiche bekommen
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 29.05.2009, 16:55 Uhr   #633
spyphoon
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14 spyphoon befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

hab ne antwort von der frau fograscher bekommen.

Sehr geehrter Herr xxx,

herzlichen Dank für Ihre Mail gegen ein Paintball-Verbot.

Ein Paintball-Verbot wird es in dieser Wahlperiode nicht geben.

Ich selbst habe vergangene Woche eine Paintball-Anlage besucht und sowohl mit Spielern als auch mit Vertretern der Liga gesprochen.
Ich persönlich halte ein Verbot nicht für zielführend, da ich keinen Zusammenhang zwischen dem Paintball-Spiel und einer Gewaltaffinität erkennen kann. Der Innenausschuß des Deutschen Bundestages wird voraussichtlich in der Woche vom 15. Juni 2009 eine Begleitentschließung zu den Änderungen im Waffenrecht verabschieden, der einen Prüfauftrag an die Bundesregierung zur Untersuchung des Gefahrenpotentials von Paintball und anderen Spielen beinhaltet.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Fograscher, MdB
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 29.05.2009, 19:05 Uhr   #634
jonjak
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10 jonjak ist ein sehr geschätzer Menschjonjak ist ein sehr geschätzer Menschjonjak ist ein sehr geschätzer Mensch
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wohooooooooooo!
Wir bekommen also doch solangsam die Kurve!!!
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 02.06.2009, 11:24 Uhr   #635
Cpt. Cosmotic
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0 Cpt. Cosmotic befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!

Die unten zitierte Antwort habe ich soeben von Frau Strothmann (CDU) aus dem Wahlkreis Bielefeld bekommen. Der Tenor bestätigt leider, dass wir ein Verbot nur für den Moment abgewendet haben. Die Arbeit muss weiter gehen.

Sehr geehrter Herr XYZ,

die Ereignisse von Winnenden im März dieses Jahres haben die ganze Nation schockiert. So traurig derartige Ereignisse auch sind, wird es leider nie eine hundertprozentige Sicherheit vor ihnen geben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nicht alles gesellschaftlich Mögliche unternommen werden sollte, um derartigen Gewalttaten in Zukunft möglichst vorzubeugen und damit zu verhindern. Dies ist eine Aufgabe, bei der unsere Gesellschaft als ganzes gefordert ist. Die Politik ist nach dem Amoklauf von Winnenden jedoch im Besonderen aufgefordert Konsequenzen zu ziehen und mögliche politische Präventivmaßnahmen einzuleiten.
Eine generelle Verschärfung des Waffengesetzes dahingehend, dass es Jugendlichen erschwert wird an scharfe Waffen heran zu kommen, liegt nach den Ereignissen von Winnenden nahe. Neue gesetzliche Regelungen hier stellen eine pragmatische politische Antwort auf den Amoklauf dar, da der Täter ohne den leichten Zugriff auf die Schusswaffen seines Vaters wahrscheinlich nicht die Möglichkeit bekommen hätte eine derart grausame Tat durchzuführen.
Jedoch muss auch hinterfragt werden, wie ein derart verkehrtes Weltbild beim Täter entstehen konnte. Also auch, welche gesellschaftlichen und familiären Einflüsse dazu beigetragen können, dass aus einem normalen Jugendlichen ein Amokläufer wird. In diesem Zusammenhang hat sich die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag auch mit der Frage nach "Spielen" wie Laserdrome oder Paintball beschäftigt, die das Verletzen oder Töten von Menschen realitätsnah simulieren. Dabei kam die Fraktion zu dem Schluss, dass diese Spiele generell besorgniserregend sind, wenn auch nicht für zwangläufig verbotswürdig. D.h. die CDU/CSU-Fraktion wird im weiteren Verfahren eine wissenschaftliche Prüfung der Gefährlichkeit dieser Spiele beantragen, auf deren Grundlage weitere Entscheidungen getroffen werden. Ein Verbot dieser Spiele steht daher im jetzigen Gesetzesverfahren nicht mehr zur Debatte.

Mit freundlichen Grüßen

Lena Strohtmann


Lena Strothmann MdB
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AW: Aufruf an alle Paintballer: Jetzt könnt ihr etwas tun!
Alt 02.06.2009, 11:28 Uhr   #636
patrick
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bitte postet reaktionen der politiker im richtigen board.. hier drin nützt es nichts. thx
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