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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeitungsberichte über Paintball


patrick
11.07.2002, 21:28
Postet hier Zeitungs- und Zeitschriften-Berichte über Paintball. Dieser Thread soll als Archiv für derartiges Material gelten.

Scannen kann übernommen werden. Vorhandene Dateien bearbeiten und auf Webspace legen ebenfalls. Bitte einfach Mail an mich wenn ihr was an Material habt.

( Danke an Old Man für die Idee zur Einrichtung und Beisteuerung zu diesem Archiv-Thread :) )

Old Man
12.07.2002, 15:06
Zitat aus der Freien Presse Werdauer Zeitung vom 29.05.02:

Waffe im Ranzen sorgt für Aufregung

Marienberg. Eine Waffe im Klassenzimmer hat gestern für helle Aufregung in einem Berufsschulzentrum in Marienberg gesorgt. Ein 19-Jähriger hatte eine Pistole mit in den Unterricht gebracht und sie Mitschülern gezeigt. Die alarmierten die Schulleitung. Da zunächst nicht klar war, um was für eine Art Waffe es sich handelte, evakuierte die Polizei vorsorglich zwei Klassen mit insgesamt 40 Lehrlingen. Die Pistole, die man in der Schultasche des 19-Jährigen fand, erwies sich als Gotcha-Waffe. Gotcha ist ein Kampfspiel, bei dem mit Gasdruckwaffen Farbkugeln verschossen werden. Den nötigen Waffenschein konnte der junge Mann nicht vorweisen. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

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wurde von Benutzer Ultima gesposted

Old Man
12.07.2002, 15:09
Dieser artikel stand am 06.07.2002 in der BILD - Chemnitz
Hohenstein Ernstthal -
NVA- Klamotten, Tarnschminke im Gesicht. So robbten drei junge Männer durch den Wald am Stausee Oberwald, spielten Krieg. Azubi Mario K. (20) hatte eine Gotcha- Waffe dabei. Eine umgebaute Pumpgun, die mit Farbkugeln schießt. Jetzt stand er dafür vor dem Amtsgericht. Anklage: Fahrlässiges Führen von gefährlichen Schußwaffen. Denn Gotcha- Waffen dürfen nur auf eingezäunten Gelände oder dem eigenen Grundstück verwendet werden. Die Verletzungsgefahr bei Treffern ist groß. Mario K. zum Richter: "Wir wollten verschiedene Kriegsszenen nachspielen." Polizisten, die bei einem Rennen auf dem Sachsenring eingesetzt waren, nahmen Mario K. fest. Er war vorbestraft, hatte schon mit Sprengstoff experimentiert. Deshalb gab's jetzt 10 Monate Knast auf Bewährung.

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Vom Benutzer Papa geposted

Old Man
12.07.2002, 15:12
Münster/Dieburg(Iho)
Am Pfingstsonntag gegen Mittag wurden der Polizei Schüße
auf einem umzäunten Gelände in der Feldgemarkung bei Münster
gemeldet. Bei ihrem Eintreffen fand die Polizei auf dem Gekände 20 Personen, die sich dort widerrechtlich aufhielten.
Die der Polizei gemeldeten schußgeräuche stammten von
Gotchawaffen, mit denen die Anwesenden gespielt hatten.
Die Gotchaspieler im alter von 16 - 28 Jahren stammten aus
Hessen und Nordrhein-Westfalen, wie die Polizei bei der
Aufnahme der Personalien feststellte und hatten sich zum Gotchaspiel verabredet.
Die Schützen wurden des Geländes verwiesen, die Waffen sichergestellt. Eine Überprüfung in waffenrechtlicher Hinsicht steht noch aus.


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Wurde vom Benutzer Serialkilla geposted, evlt. weiss er noch das Datum oder hat den Bericht ausgeschnitten.

Old Man
12.07.2002, 15:14
Ohreler Paintball-Feld ist nach Anweisung des Landkreises geschlossen

Autor: Arno Borchers

Zeven/Ohrel. Viereinhalb Jahre sind sie in Ohrel geduldet worden, die jungen
Männer mit ihren Schutzmasken und Markierern. Doch nun hat die Bauaufsicht
des Landkreises den Eigentümer des Wäldchens am Ohreler Osterberg
aufgefordert, das "Paintball"-Spielen auf seinem Grundstück zu beenden. Die
Anhänger dieses modernen Räuber- und Gendarmesspiels sitzen nun auf der
Straße, oder spielen wieder wild im Wald.

Der Zevener Leon Kok betreibt seit August 1997 ein Paintballspielfeld (siehe
nebenstehenden Infokasten) in Ohrel. Jahrelang sei er behördlich geduldet
worden, sagt er, und auf einmal kam die Aufforderung des Landkreises, das
Spielfeld zu räumen. Gründe hierfür habe ihm bisher noch niemand nennen können.
Alleine aus der Region um Bremervörde, Selsingen und Zeven gäbe es rund 40
Leute mit eigener Ausrüstung, die in Ohrel gelegentlich Paintball gespielt
haben; "das Spielfeld hatte einen guten Ruf", sagt der 35-jährige
Holländer rückblickend. Auch die Spieler des derzeit besten deutschen
Paintball-Teams, des Millennium-Teams mit Spielern aus den umliegenden Großstädten,
haben gelegentlich in Ohrel gespielt.
Von den direkten Anwohnern habe sich bisher niemand bei Leon Kok über das
Spielfeld und den Lärm, den die Markierer verursachen, beschwert. Ein Nachbar
sei sogar eines Tages herüber gekommen, als Kok mit seinen Freunden Paintball
spielte, und habe sich das Spiel erklären lassen. Im Umkreis von 400 Metern
um das kleine Wäldchen, in dem gespielt wird, wohnt allerdings niemand. Auf
dem Feld sei außerdem - wenn überhaupt - nur am Wochenende gespielt
worden und gelegentlich unter der Woche, so Kok weiter, also vielleicht vier
Mal im Monat.
"Irgendwann im letzten Jahr", so Alfons Schulte, Leiter der
Bauaufsichtsbehörde, sei dem Landkreis dann mitgeteilt worden, dass in Ohrel das
Paintball-Spielfeld betrieben wird. Das Feld sei "formal und rechtlich
nicht zulässig", so der Leiter der Bauaufsicht. Daher müsse es
geschlossen werden.

Feld bisher stets geduldet

Bereits vorn etwa zweieinhalb Jahren jedoch, stellt Leon Kok entgeistert
fest, habe sich die Polizei das Spielfeld angesehen, nachdem ein Unbekannter mit
einer Flinte auf einen Wohnwagen am Spielfeld geschossen hatte, während
niemand da war. Die Polizei habe damals nicht auf die Auflösung des Spielfelds
gedrängt. Daraus folgerte der Paintball-Fan und Turnierspieler Kok, dass die
Nutzung des kleinen Wäldchens durch die Behörden geduldet sei, wenn nicht sogar
zulässig.
Die Aufforderung des Landkreises nach fast fünf Jahren überrascht Leon Kok
daher sehr. Außerdem habe ihm bisher niemand genaue Gründe nennen können
- er hat allerdings auch noch nicht selbst wegen der 100 mal 200 Meter
großen Fläche nachgefragt. Seine Informationen stammen vom Besitzer des
Wäldchens, in dem er Paintball spielt. Der wiederum sei vom Landkreis
"freundlich aufgefordert" worden, "die Dinge zu beseitigen", erklärt
Alfons Schulte von der Bauaufsicht. Eine offizielle Verfügung des
Landkreises sei indes nicht ergangen.

Baurecht steht im Wege

Der Landkreis Rotenburg/Wümme kritisiert hauptsächlich, dass das betreffende
Wäldchen im Außenbereich einer Ortschaft liege. Die
"Betriebsart" (Schulte) sei eine sportliche und dies sei im Außenbereich
"grundsätzlich nicht zulässig", erläutert Alfons Schulte die rechtliche
Situation. Baurechtlich relevant seien hier Kriterien wie die Regelmäßigkeit des
Spielens, die fest installierten Hindernisse oder der Zu- und Abgangsverkehr zum
Spielfeld. Wenn die Gemeinde Anderlingen das Paintball-Spielfeld in dem
Wäldchen haben wolle, so Schulte weiter, sei eine Bauplanung vonnöten. Es müsste
also ein Flächennutzungsplan und ein Bebauungsplan für das betreffende Gebiet
aufgestellt werden. Dies würde viel Geld und Zeit kosten...
Das ist nichts für Leon Kok; es ist ihm zuviel Bürokratie: "Ich glaube
nicht, dass es in Ohrel ein Zukunft gibt. Und ich habe auch keine Lust
dazu", meint er. Eine offizielle Genehmigung für das Spielfeld habe er nie
versucht zu bekommen. Er möchte nur seiner Leidenschaft, dem Paintball,
nachgehen. "Soweit ich weiß, gibt es nichts, was gegen den Sport
spricht", zeigt sich Kok verständnislos. Das Spiel habe nichts mit Krieg zu tun,
eine Gefahr für Dritte oder für die Spieler sei beinahe ausgeschlossen und die
Umwelt werde durch die Lebensmittelfarbe auch nicht belastet. Kok vermutet,
dass Jäger etwas gegen das Spielfeld haben könnten, da durch den Lärm der
Markierer eventuell Wild vertrieben werde - genau erklären kann er sich das
allerdings nicht. "Ich sag ja auch, wenn ein Jäger da schießen möchte:
soll er!", räumt Leon Kok ein. Etwas gegen die Schließung des Feldes
tun, das kann und will der Paintball-Fan nicht, da er sich sowieso keine
Chancen ausrechnet: "So verrückt ist das!"

Info-Kasten:

Paintball
Das Spiel "Paintball" ist vor etwa 20 Jahren in den USA
entstanden. Es geht darum, dass zwei Mannschaften versuchen müssen, die Fahne des
Gegners zu erobern und in das eigene Territorium zu bringen. Die Spieler können
sich dabei mit Farbkügelchen markieren, die mit Luftdruckpistolen
verschossen werden. Ein mit Farbe markierter Spieler scheidet aus dem Spiel aus. Das
Spiel ist in der Regel ungefährlich: die Spieler tragen einen sicheren
Gesichtsschutz und die Farbe plus Kügelchen sind biologisch abbaubar. Der entstehende
Lärm ist mit dem Lärm auf einem Fußballplatz vergleichbar. Paintball wird
wegen der Bäume, die als Hindernisse genutzt werden, gelegentlich in Wäldern
gespielt, unter Turnierspielern aber oft in künstlich angelegten Parcours.
(abo)

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Wurde vom Benutzer The Wanderer geposted

Old Man
12.07.2002, 15:20
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Wurde vom Benutzer Mica geposted

Info von Mica zur Zeitungsbeilage:

also diese blatt ist so ne jugendzeitung und erscheint bei uns in der region kirchheim/ teck und Nürtingen am neckar(da wo harald schmidt herkommt) 1mal im monat - und liegt dann in denn normalen tages zeitungen bei - das muss man sich so wie prince oder lift vorstellen - da gehts um events - partys - konzerte - usw-(und um paintball)
ja die bilder sind von headhunters fun cup - den haben wir (die jungs vom PSC Alb-traum e.V.) mit organisiert.
wir haben zur zeit ein neues projekt am start - eine große deutsche bank - will mit uns ein paintballevent machen - das heißt bänker ohne ende die farbe verteilen - ich freu mich schon auf den bericht -
und ich werd euch auf dem laufenden halten.

Old Man
12.07.2002, 15:35
TURNIERSPORT

Wenn die bunten Kugeln fliegen

Paintball ist ein umstrittener Extremsport – Am Osterwochenende gibt es in Bitburg eines der größten europäischen Turniere

Von unserem Redaktionsmitglied
ALEXANDER HOUBEN

Paintball ist Action pur, wie die Spieler vom Redz Factory Team mit waghalsigen Sprüngen über die Deckung im vergangenen Jahr bei den "Diablo European Masters" in St. Vith bewiesen.Foto: TV -Archiv/Alexander Houben
BITBURG. Auf dem Bitburger Flugplatz steigt an Ostern eines der größten europäischen Paintball-Turniere. Trotz vieler neuer Freunde in jüngster Zeit steht der Sport immer noch in der Kritik.

Paintballer haben es nicht leicht: ständig müssen sie sich und ihren Sport verteidigen. Ständig hören sie den Vorwurf, Paintball sei Gewalt verherrlichend, Paintballspieler dumpfe Militaristen, und nicht selten werden sie in eine rechtsextreme Ecke gestellt.

Dabei sehen die Spieler das naturgemäß etwas anders. Für sie ist Paintball der einzige Extremsport, der im Team ausgeübt wird. Ein Spiel, das ein hohes Maß an Konzentration, Taktik und Teamgeist erfordert – und vor allem Spaß.

Nicht selten treffen daher zwei Welten aufeinander, denn bei vielen Menschen ist der Begriff Paintball mit einem ganz bestimmten Klischee verbunden: Vermummte Gestalten, die in Tarnanzügen im Wald hocken und Krieg spielen. Das war vor allem früher, vor zehn bis 20 Jahren so. Damals nannte man das "Gotcha", und das Ganze war ein meist illegales Spiel im Wald.

In den USA spielen Familien mit Kindern

Aus diesem Abenteuerspiel hat sich aber ein ernst zu nehmender Turniersport entwickelt. Denn Paintball wird von immer mehr Menschen gespielt. In den USA ist es die drittgrößte Freizeit-Sportart. Ganze Familien mit kleinen Kindern spielen dort an den Wochenenden.

In Deutschland trifft das Spiel aber immer noch auf Vorurteile, die auch nur schwer aus dem Weg zu räumen sind. Vor allem die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bayern suchen nach Möglichkeiten, die Spielfelder zu schließen. Bundesweit gibt es rund 40 offizielle Spielfelder und geschätzte 45 000 Personen, die Paintball spielen. In einer offenen deutschen Liga spielen 100 Mannschaften. Paintball ist gesetzlich nicht verboten, für die Spielfelder gelten allerdings spezielle Sicherheitsauflagen. Die waffenähnlichen Markierer dürfen ab 18 Jahren erworben, aber nicht in der Öffentlichkeit mitgeführt werden. Sie fallen also nicht unter das Waffengesetz, auch die geplante Überarbeitung des Gesetzes berührt sie nicht.

Beim Paintball treten in der Regel zwei Mannschaften (drei bis zehn Spieler) gegeneinander an. Das Spielfeld ist in der modernen Turniervariante in etwa so groß wie ein Fußballfeld. Die Mannschaften stehen sich an ihren Startpunkten gegenüber. Dort hängt auch jeweils eine "Flag" (Fahne).

Beim Spielmodus "Capture the Flag" ist es nun das Ziel jeder Mannschaft, die gegnerische Fahne an sich zu nehmen und am eigenen Startpunkt aufzuhängen. Dafür gibt es die meisten Punkte im Spielverlauf. Natürlich wird jede Mannschaft versuchen, ihre eigene Flag zu verteidigen und bemüht sich daher, die gegnerischen Spieler aus dem Spiel zu nehmen, indem sie sie "markiert". Dafür gibt es aber nur wenige Punkte pro Spieler. Das Reißen der gegnerischen Fahne ist wichtiger für den Punktestand. Damit ähnelt der Spielmodus dem alten Schulsport "Völkerball" – nur mit größerer Reichweite.

Dazu sind die Spieler mit waffenähnlichen "Markierern" ausgerüstet, mit denen sie kleine Farbkugeln (Paintballs) verschießen können. Die Markierer sind in ihrer Funktionsweise Luftdruckwaffen, mit denen die Kugeln verschossen werden. Diese bestehen aus einer Gelatine-Hülle, gefüllt mit Kartoffelstärke und Lebensmittelfarbe. Beim Aufprall auf den Körper zerplatzen die Kugeln und hinterlassen einen bunten Fleck. Der Spieler ist markiert und scheidet aus dem Spiel aus. Auch dann, wenn nur ein Ausrüstungsgegenstand getroffen ist. Um sich vor Verletzungen zu schützen, sind Gesichtsmasken absolute Pflicht bei allen Spielen. Außerdem schützen Handschuhe, Hals- und Tiefschutz vor schmerzhaften Treffern.

An diesem "Abschießen" des Gegners stören sich die Gegner des Sports, nennen ihn daher Gewalt verherrlichend und Menschen verachtend – simuliertes Töten. Die Paintballer wollen sich aber gerade davon distanzieren. Sie nennen ihre Waffen "Markierer" und vermeiden martialische oder militärische Ausdrucksweise.

In der modernen Turniervariante von Paintball gibt es große, aufblasbare Deckungen auf den Spielfeldern, die eher an Sparkassen-Hüpfburgen erinnern, als an irgendein Kriegsspiel.

Teure Ausrüstung gehört dazu

Die Ausrüstung der Spieler ist High-Tech pur. Die teuersten elektronisch gesteuerten Markierer kosten bis zu 2000 Euro. Dazu kommt noch eine Menge an Zubehör.

Die Turniere werden immer größer, immer bunter und populärer. Dort können sich die Zuschauer von der Harmlosigkeit des Sport überzeugen. Ein beliebter Spruch unter Spielern lautet: "Extremisten finden sich bei Paintballern genau so viele wie bei Bodenturnern, denn sie spiegeln die Gesellschaft wider. Da spielen Banker neben Azubis, Zivis neben Wehrdienstleistenden – ganz normale Leute eben."

Vom 30. März bis 1. April findet auf dem Gelände der Bitburger Sportschule auf dem Flugplatz das "Maxs Masters" statt, eines der größten Paintball-Turniere in Europa. 60 Teams – darunter auch professionelle Mannschaften aus den USA – nehmen daran teil. Organisiert wird das Turnier vom deutsch-amerikanischen Paintball-Team "Eifel Blitz" aus Bitburg.

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http://www.volksfreund.de/20020327/ksSHpball220010607.jpg Text zum Bild:
Paintball ist Action pur, wie die Spieler vom Redz Factory Team mit waghalsigen Sprüngen über die Deckung im vergangenen Jahr bei den "Diablo European Masters" in St. Vith bewiesen.Foto: TV -Archiv/Alexander Houben

Gefunden auf :

http://www.volksfreund.de/20020327/kspe842112.htm

copyright ->Trierischer Volksfreund

Old Man
12.07.2002, 15:48
"Maskierte Terroristen" waren Farbkugel-Schützen
In Wettswiler Kiesgrube trafen sich internationale Paintball-Mannschaften in furchteinflössenden Schutzmasken
Passanten berichteten von kriegerischen Szenen, die Beteiligten sprachen von einem Spiel. In einer Kiesgrube in Wettswil am Albis beschossen sich Erwachsene mit farbgefüllten Gelatinekugeln. Paintball sei keine Gewaltverherrlichung, betonten die Organisatoren.

VON THOMAS RENOLD

Das Zeltdorf am Rande der Kiesgrube bei Wettswil am Albis fiel auf. Autos mit ausländischen Nummern fuhren vor, Männer mit Kurzhaarschnitt luden Koffer aus. Dann ertönten gedämpfte Schussgeräusche. Spaziergänger sahen maskierte Schützen im Einsatz und vermuteten ein Treffen rechtsextremer Kampfgruppen. "Eine völlig falsche Einschätzung, das ist nur ein sportliches Spiel ohne kriegerischen Hintergrund", erklärte der 29jährige Organisator Urs Neuweiler allen Neugierigen. Paintball heisse der Sport, geschossen werde mit Farbkugeln, die bei Körpertreffern zerplatzen. Das Turnier mit Teams aus fünf Ländern sei eine Premiere, so der Aargauer.

Sowohl die Kantonspolizei wie auch die Behörden in Wettswil waren informiert, vom Kiesgrubenbesitzer lag die Bewilligung für den Anlass vor. Im Vorfeld des Turniers erhielt Gemeindepräsident Victor Bataillard einen einzigen Brief, in dem ein Verbot der Veranstaltung nahegelegt worden war. Bei einem Besuch habe er sich von der Harmlosigkeit der Paintball-Leute überzeugt, sagte Bataillard auf Anfrage. Das Farbkugelschiessen empfinde er nicht unbedingt als sehr sinnvoll. Rechtsextreme oder kriegerische Tendenzen seien ihm aber nicht aufgefallen.

"Wir machen hier nichts Illegales, sondern wollen in aller Öffentlichkeit für ein besseres Image unserer Freizeitbeschäftigung kämpfen", betonte Neuweiler. Personen, die Gewalt geil fänden oder einen Kriegsersatz suchten, hätten im Paintball-Sport nichts zu suchen. Kämpferjacken oder Uniformstücke seien in der Szene verpönt. Bewusst wird auf einen militärischen Jargon verzichtet. Ihre bis zu 2000 Franken teuren Druckluftschiessgeräte bezeichnen die Farbkugelschützen als Markierer, die furchterregenden Masken im Gesicht haben einzig den Zweck, die Augen zu schützen.

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gefunden auf www.pbportal.de

ursprüngliche Quelle
http://www.tages-anzeiger.ch/archiv/96april/960401/36889.htm

Old Man
12.07.2002, 15:54
Zeitungsausschnitt der Waldkraiburger Nachrichten vom 01.03.2000
Begrünungen das Spielfeld abzulehnen sind völlig aus der Luft gegriffen .Das sogn. "Biotop" ist ein Teich 10 x 10 Meter . In der Nähe dieses angeblichen Naherholungsraum befindet sich ein Flughafen , der Flora und Fauna natürlich nicht beeinträchtigt .
Doch die Gemeinde hat Ihre Stellungnahme übersehen (sie hätte schon vor 2 Wochen eintreffen müssen; Einhaltung der Frist) und das Landratsamt ist bereits damit beschäftigt ein Gutachten über die Eignung des Geländes zu erstellen und die Sache zu genehmigen.
Ampfing liegt ca. 50 km östlich von München. Das Grundstück liegt ca. 500m neben einem Flughafen.
Angefangen hat alles, als der PSC Mühldorf Anfang des Jahres beim Landratsamt einen Antrag zum Betrieb einer Paintballanlage eingereicht hat. Die zuständigen Leute im Landratsamt haben sich sehr kooperativ und intensiv mit der Sache beschäftigt (vielen Dank an dieser Stelle). Doch in der Nähe des geplanten Feldes hat ein Naturschützer ein Biotop errichtet und gedroht (mit Beziehungen, bla bla bla), dass wir keine Chance hätten. Eine örtliche Jagdgemeinschaft ist auch dagegen, weil wir ,"mit unserer Schießerei", Wild gefährden.
Der OBERHAMMER: Der dort befindliche Flughafen stört den angeblichen "Naherholungsraum" und das Wild nicht, weil der ja schon immer da ist. ?????????? , hä?
Und noch was: die zuständigen Beamten müssen sich doch durch solche Äußerungen verarscht vorkommen. So wie es aussieht, steht die Genehmigung der Paintballanlage kurz vor dem positiven Abschluss und dieser Zeitungsartikel ist meiner Meinung nach eigentlich nicht so richtig Ernstzunehmen, da einfach irgendwelche Leute, es als letzte Möglichkeit sehen, die Bevölkerung gegen uns aufzuhetzen. Auch die Argumentation in dem Zeitungsbericht ist absolut weit entfernt von der Realität.

aus einer Mail von : jonnyalex@vr-web.de

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gefunden auf www.pbportal.de

Old Man
12.07.2002, 15:56
ICP Halle in Hemer (Presseberichte)


38.03. IKZ


Hemer. (IKZ) Das organisierte Gotcha-Spiel (Paintball) in der ehemaligen Fabrik Giese an der Altenaer Straße ist verboten. Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Arnsberg bestätigt die Untersagung (Aktenzeichen 3L 86/00). In der Verhandlung wurde jetzt der Antrag auf Gewährung eines vorläufigen Rechtsschutzes gegen eine Ordnungsverfügung des Bürgermeisters abgelehnt: Die weitere Ausübung des Kriegsspieles in der alten Fabrikhalle bleibt untersagt.

Der Pressedezernent des Verwaltungsgerichts teilt mit, dass es bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage im Hauptverfahren beim Verbot des "Spiels" bleibt, das nach folgenden Regeln abläuft. In einer etwa 1200 qm großen Halle versuchen zwei Gruppen von jeweils ca. fünf Spielern, die gegnerische Fahne zu erobern. Dabei verwenden sie mit Druckluft betriebene Pistolen, aus denen mit Farbe gefüllte Gelatine- oder Plastikkugeln verschossen werden, die beim Auftreffen auf den Körper zerplatzen und einen Farbfleck hinterlassen. Der so markierte Spieler scheidet aus. Die Spieler tragen Overalls, Masken und Halsschutz, der Farbmarkierer hat die Form einer Waffe. Ein sogenannter Marshall überwacht die Einhaltung der Spielregeln. Als Kulisse dient eine in der Halle aufgebaute Landschaft: Häuserruinen, Sandsackstapel, Geländenachbauten.

In Anlehnung an eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts vertrat das Gericht die Auffassung, dass das Einschreiten der Behörde gerechtfertigt sei, um eine Gefahr für die öffentliche Ordnung abzuwenden. Es widerspreche dem durch den Schutz der Menschenwürde und des menschlichen Lebens geprägten Wertesystem der Gesellschaft, die Simulation von Kampf- und Tötungshandlungen zum Gegenstand einer auf Unterhaltung zu machen und ein Verfahren dabei einzuüben, wie es für gewalttätige Auseinandersetzungen typisch sei. Das Spiel sei darauf angelegt, mit Waffen im Sinne des Waffengesetzes, die sich nur durch die Art der Geschosse von anderen Waffen unterscheiden, auf Menschen zu schießen und Tötungshandlungen zu simulieren. Das Spiel sei geeignet, Hemmschwellen in Bezug auf Gewaltanwendung abzubauen.
Anders als Gewaltdarstellungen in Automaten- oder Computerspielen seien die Spieler selber die Teilnehmer, die sich verschanzen und Waffen benutzen müssen. Der Gegner ist kein abstraktes Ziel. Der Reiz des verbotenen Spiels liegt in der Simulation von Kampfszenarien, im Erlernen militärischer Taktiken und in der Ausschaltung des Gegners.

28.03.2000 Westphälische Rundschau


Gericht gibt Stadt Recht: Paintball-Spiel Gefahr für öffentliche Ordnung
Hemer. Mit Farbkugeln auf Menschen zu schießen sei purer Action-Spaß, sagen die Befürworter von "Paintball". Es widerspreche jedem Verständnis von Moral sagen die Gegner des "Spiels", das jahrelang fast unbemerkt in einer alten Fabrik an der Altenaer Straße trainiert wurde.

Zu den Gegnern gehört auch BM Öhmann, der die weitere Ausübung des Spiels Ende vergangenen Jahres untersagte. Dieses Einschreiten war gerechtfertigt, bestätigte jetzt das Verwaltungsgericht Arnsberg: "Paintball ist darauf angelegt, mit Waffen, die sich nur in der Art der Geschosse von anderen unterscheiden, auf Menschen zu schießen und Tötungshandlungen zu simulieren."
Damit lehnten die Richter den Widerspruch von Hallenbetreiber Thorsten Boecher ab. Der muss nun hoffen, dass die Rechtslage im Hauptsachverfahren zu seinen Gunsten entschieden wird. Die Chancen dafür sind schlecht. Das Oberverwaltungsgericht NRW hat ähnlich angelegte Laserspiele bereits verboten.

Was ist Paintball eigentlich? Mit Schutzkleidung ausgestattete "Sportler" jagen durch eine Kulisse aus Papphäuser und Sandsäcken und beschießen sich aus Druckluftpistolen mit farbgefüllten Gelatinekugeln. Beim Auftreffen auf den Gegner zerplatzen die Kugeln. Der so Markierte scheidet aus - denn für das Spiel ist er tot.

Dass Paintball eine gewisse Gewaltbereitschaft voraussetzt,zeigt schon die Tatsache, dass die Hemeraner regelmäßig Neo-Nazis die Tür vor der Nase zu machen musste. "Die wollten mitspielen", berichtet ein Szene-Insider. "Aus Wut sind sie auch mal eingebrochen und haben uns Waffen geklaut." Von Jens Büttner

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gefunden auf www.pbportal.de

Old Man
12.07.2002, 16:02
Gotcha-spiele untersagt.


Tietelsen (sos). Landrat Hubertus Backhaus setzt Zeichen gegen eine Verrohung der Sitten: Er hat im April per Ordnungsverfügung unterbunden, dass auf dem Ex Natogelände in Tietelsen weiterhin Gotchaspiele veranstaltet werden. >>Menschen sind keine Moorhühner << begründete der Verwaltungschef seine rigorose Haltung, in der ihn NRW-Innenminister Fritz Behrens unterstützt:>> durch das Kriegsspiel für Erwachsene mit simulierter Tötung von Personen verstoßen Gotcha-Spieler gegen die Menschenwürde. Wir müssen alles tun, um eine weitere Verbreitung dieser tumben Freizeitbeschäftigung zu verhindern.<< Das Ministerium geht ebenfalls gegen öffentliche Gotcha-Spiele vor. >>Wir setzen ein klares Zeichen, damit jeder kapiert, dass wir keine Kriegsspiele dulden.<< Bei Gotcha werden Menschen mit Farbkugeln beschossen. Ohne Schutzkleidung bestehe Verletzungsgefahr, so der Landrat. Die Tatsache, dass Menschen mit einer Waffe auf Menschen schießen, hat ihn aber in erster Linie ihn zu der Ordnungsverfügung veranlasst, gegen die der Veranstalter-Verein PSC-Kassel Widerspruch einlegte. Eine Klage, mit der er droht, hatte schon in Arnsberg keinen Erfolg.
Rheinische Post hat gekontert:


Also die Rheinische Post hat als "Wort zum Samstag" ihren Kommentar "GOTCHA!" gewidmet, mit den Worten:


Als Kinder haben wir gerne Cowbox und Indianer gespielt. Mit Spielzeuggewehren bewaffnet haben wir aufeinander geballert, was die Flinte hält. Wer getroffen wurde, war tot und durfte erst in der nächsten Runde wieder mitspielen. Die Spielregeln gaben natürlich zu stetem Streit Anlass. Wer war getroffen, undlebte noch? Das Problem haben Gotcha! - (heißt zu deutsch: "Hab´ dich") - Spieler nicht. In dieser modernen Form des Cowboy- und Indianerspiels kartätschen sich seit ein paar Jahren weltweit haufenweise Erwachsene mit Farbkugeln aus Luftdruckgewehren nieder. Für reife Menschen eine etwas merkwürdige Freizeitbeschäftigung. Das findet offenbar auch NRW_ Innenminister Behrens Er wil scharf gegen diese Gladiator-Vergnügungen vorgehen. Sein Argument: "Menschen sind keine Moorhühner". Lieber Herr Minister, Menschen sind auch keine Bierfässer. Trotzdem füllen sie sich regelmäßig ab. Aber muss man das gleich verbieten ?

Das kam als Antwort des PSC Kassel e.V. Zu: Menschen sind keine Moorhühner



Den Paintballsport mit dem Spiel Moorhuhn zu vergleichen mag sich gut anhören doch hinkt dieser Vergleich ziemlich, denn beim Spiel Moorhuhn wird mit einer Schrotflinte auf wehrloses Federvieh geschossen, das dann vom Himmel fällt. Paintball dagegen ist ein Sport. Das kann man daran sehen, dass eine Paintballmannschaft in den saarländischen Betriebssportbund aufgenommen wurde oder an dem umfangreichen Regelwerk das für diesen Sport existiert.
An dieser Stelle möchte ich alle Politiker dazu aufrufen, das Spiel Moorhuhn zu beenden, den Computer herunterzufahren und sich der Realität zu widmen. Wir Paintballer kennen im Gegensatz zu unseren Politikern nämlich durchaus den Unterschied zwischen Spiel und Realität.
Paintball ist lediglich ein Mannschaftssport der ein geringeres Verletzungsrisiko hat als Hand- und Fußball.
Es ist außerdem keine Kontaktsportart und unterliegt wie jeder Sport strenge Regeln. Paintball senkt auch nicht die Hemmschwelle für Gewaltanwendungen wie zum Beispiel erhöhte Jugendarbeitslosigkeit und hoher Alkoholkonsum.
Wäre das Spiel Moorhuhn so konstruiert, das ein übermäßig großer Bundesadler wehrlose Moorhühner jagt könnte man den Vergleich so stehen lassen, denn das käme der Sache schon näher. Dieser Adler zeigt uns Sportlern seine Krallen und scheint als haben Toleranz und Objektivität in dieser Situation keine Chance den Konflikt friedlich beizulegen, denn mit dem Paintball ist es wie mit der vielzitierten zweiseitigen Medaille und es macht sich anscheinend keiner die Mühe, die andere Seite zu betrachten, wenn die Seite mit dem Adler so schön glänzt.
Wir Paintballsportler und besonders der PSC - Kassel e.V. sind gerne dazu bereit uns mit Politikern zusammenzusetzen und über diese Angelegenheit zu diskutieren, solange wir nicht wie sooft im Vorfeld schon als verrohte Bestien abgestempelt werden. Sollten sich also Politiker finden, die sich ein objektives Bild vom Paintballsport machen wollen, bevor sie uns verurteilen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Daniel Griwatz
Pressesprecher des PSC - Kassel e.V.

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gefunden auf www.pbportal.de

Old Man
12.07.2002, 16:09
Dieser Bericht zeigt ein kleines Spiel, das in der Pro7 Sendung der Maulwurf für eine Hand voll Kanditaen veranstaltet wurde. Die Kandidaten waren die gejagten und die Jäger gingen , ausgestattet mit Markirern, regelrecht auf die Kandidaten los. Mit Gotcha oder Paintball hatte dies nichst zu tun . Worüber sich auch Holger Ronecker von der Paintballfabrick ziemlich aufregte .


Der Kampf um die Einschaltquoten , Holger Ronecker 17/07/2000 15:29
Der Kampf um die Einschaltquoten Ein Kommentar von Holger Ronecker
Der Kampf um die Einschaltquoten wird immer brutaler Ich konnte meinen Augen nicht trauen, als ich am Sonntag, den 16 Juli um 17:57 Uhr auf Pro7 die Abenteuersendung "Wer ist der Maulwurf" gesehen habe. Unter dem Titel "Gotcha" wurde etwas gesendet, was mich mehr an eine Hetzjagd aus dem Film "Running Man" erinnerte, als an ein Spiel aus einer Fernsehsendung zur besten Sendezeit. Die Aufgabe der Teilnehmer bestand darin ein großes Wald und Wiesenstück zu durchqueren ohne getroffen zu werden. Der Bereich war in drei Zonen unterteilt und in jedem warteten “Jäger”. In der ersten Zone waren es Jäger zu Fuß, die mit Markierern (Raptor Silver Angel) versuchten die unbewaffneten Teilnehmer zu treffen. In der zweiten Zone waren es berittene Jäger ebenfalls mit Markierern, sowie Jagdhunde, die die Teilnehmer aufspürten. Doch die Krönung war der dritte Bereich, in dem mit einem Hubschrauber, inklusive bewaffneter Besatzung, jagt auf die unbewaffneten Teilnehmer gemacht wurde. Zur Unterhaltung der Zuschauer waren an den Schutzmasken (Brass Eagle Extreme Vision) Kameras befestigt, die den entsetzen Gesichtsausdruck der Teilnehmer in Großaufnahme auf den heimischen Fernseher brachten.Von den Jägern wurde keine Rücksicht auf die Teilnehmer genommen. So wurde aus kürzester Entfernung (maximal ein Meter) in ein Gestrüpp gefeuert, in dem ein Teilnehmer Schutz suchte oder andere Teilnehmer über die offene Wiese gejagt. Ausscheiden mußte jeder Teilnehmer der getroffen wurde. Im Anschluß an dieses Spektakel wurden alle Teilnehmer gezeigt, wie sie ihre Verletzungen, Schnittwunden und ähnliches verarzteten. Ein Teilnehmer beklagte sich über einen sehr schmerzhaften Treffer, den er aus zwanzig Metern Entfernung aus dem Hubschrauber abbekommen hatte.
Diese groteske Menschenjagd wurde dem zuschauendem Publikum, immerhin 1,11 Mio. / 14,6% Marktanteil bei den 14-49 jährigen (Quelle: Pro7- Text / GfK-Fernsehforschung) als “Gotcha” verkauft. Hierbei muß man entweder von einer vorsätzlichen Verleumdung einer Sportart oder von einer nicht vorhandenen / inkompetenten Recherche ausgehen. Angesichts dieser Darstellung im Fernsehen kann ich den Nordrhein-Westfälischen Innenminister in seinem Bestreben solche Veranstaltungen zu verbieten sehr gut verstehen, ja ich unterstütze Ihn sogar dabei.Denn solch eine groteske Menschenjagd verstößt gegen die Menschenwürde, überschreitet die Grenzen des guten Geschmacks und gehört zum Schutz der Jugend und der Öffentlichkeit sofort verboten.Ich, als aktiver Paintball Spieler bin entsetzt, und muß hier allerdings auch eine deutliche Grenze ziehen. Diese groteske Menschenjagd hat in keiner Weise irgend etwas mit dem sonst unter dem Namen Gotcha oder Paintball bekanntem Spiel zu tun. Die Darstellung von Gotcha in “Wer ist der Maulwurf” ist gleichzusetzen mit einer Darstellung von Baseball, in der eine mit Baseballschlägern bewaffnete Gang einen Passanten in einer Seitengasse zusammenschlägt. Beim richtigen Gotcha/Paintball geht es um den sportlich Wettstreit zweier Mannschaften um eine Flagge und nicht um die Flucht vor Jägern, die mit Pferden, Hunden und Hubschraubern ausgerüstet sind. Wer dieses nicht glauben kann oder will, ist herzlich eingeladen einen beliebigen Samstag bei uns in der “Paintball Fabrik” in Okriftel (bei Frankfurt am Main) vorbeizuschauen und sich aus erster Hand davon zu überzeugen. Ich kann nur hoffen, das unsere Politiker nicht so blauäugig sind und dem Fernsehen in seinem Kampf um die Einschalquoten alles ungesehen glauben, sondern das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen und sich unabhängig und unvoreingenommen mit dem Thema Gotcha/Paintball auseinandersetzen. Den polemische Kampf um Marktanteile sollten sie dem Fernsehen überlassen. Abschließend fällt mir zu dieser Sendung nur ein Zitat von Oliver Kalkofe ein, der einmal zu einen furzenden Musiker sagte “Das Niveau kann zwar schon im Arsch sein, es ist aber immer noch gut genug um gesendet zu werden.”, denn diese Sendung reiht sich ohne Probleme in die bizarre, deutsche Fernsehwelt ein, irgendwo zwischen die zerfetzten Leichen in den Nachrichten, dem Pinkelskandal eines welfischen Prinzen in allen Boulevard Magazinen und dem 24 Stunden Voyeurismus in einem gewissen Container. Der Autor ist selber begeisterter Paintballspieler, was bei ihm nichts mit Menschenjagd zu tun hat, und ist über ronecker@PaintballFabrik.de zu erreichen.


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Old Man
12.07.2002, 16:14
Einen Nachmittag mal KILLER spielen.
Ein Trend erobert den Osten. Kritiker reden von Kriegsspiel! SUPER ILLU war bei einer "Schlacht" in Brandenburg dabei.



Sein Herz pocht wild. Michael Walter (21) aus Bernburg hockt hinter einem blauen Kegel auf einer Waldlichtung. Kirschgroße grüne und gelbe Kugeln prasseln auf seine Deckung. Michael wartet. bis das Sperrfeuer endet. Vorsichtig hebt er den Kopf. Platsch! Da ist es passiert. Eine gelbe Kugel platzt auf seinem Visier. "Out!", schreit ein Mann in schwarz-weißem Shirt. Der Schiedsrichter rennt zu Michael, reißt ihm eine Armbinde herunter, schickt den Maschinenbaustudenten vom Spielfeld. Seine Gegner stürmen über die Wiese. erobern die Flagge des Bernburger Teams, jubeln. Auf einem ehemaligen Gelände bei Garzau (Brandenburg) schießen sich 60 junge Männer und eine Hand voll junger Frauen aus Leipzig, Dresden, Berlin und Bernburg ein Wochenende lang Gelatinekugeln mit Farbfüllung um die Ohren. Sie spielen in der Ostliga um die Deutsche Meisterschaft beim Gotcha. Das Wort kommt von "I got you" (ich hab dich).
Das Ballermann-Spiel kommt aus den USA. Dort heißt es "Paintball" (Farbball). Anfangs robbten hierzulande noch vermummte Gestalten in Tarnklamotten durch den Wald, schossen schon mal auf einen Spaziergänger. Die Bundesprüfstelle setzte Gotcha auf die Liste jugendgefährdender Spiele. Die Farbpistolen fallen jetzt unter das Waffengesetz, dürfen nur von Erwachsenen gekauft werden. Politiker laufen Sturm gegen die Farbschlacht, versuchen, das seltsame Freizeitvergnügen zu verbieten. Der letzte Vorstoß kam jetzt NRW-Innenminister Fritz Behrens (51). Weil das Geländespiel die "Tötung von real existierenden Menschen" simuliere, sollen die örtlichen Behörden das Spiel untersagen. Jetzt plant sogar der Bundesrat eine Initiative um "Gotcha'' zu verbieten.
Die Hobbykrieger verstehen die Aufregung nicht. Lars Herzig (26), Redakteur des "Gotcha Sport Magazins": ,,Klar bringt das Spiel einen Adrenalin-Kick. Aber rechtsradikale Spinner oder gewalttätige Rambos haben bei uns keine Chance. Unsere Spieler kommen aus allen Berufen. Auch Staatsanwälte, Ärzte und Kriegsdienstverweigerer spielen Gotcha."
Kein billiges Vergnügen: Eine Profi-Ausrüstung kann 10 000 Mark kosten (eine einfache ab 2000 DM), Die Farbkugeln kosten 8 Pfennig pro Stück. Da verballert ein Spieler in einem Turnier schon mal 500 DM. Weltweit spielen sechs Millionen, in Deutschland 50 000 junge Leute. Sie haben sich in einem Verband organisiert, es gibt sogar eine Bundesliga.
Die Sicherheitsregeln sind streng, Das Spielfeld in Garzau ist mit Netzen umgeben. Auf dem Platz müssen Spieler und Zuschauer Masken tragen. Die Geschosse dürfen nicht schneller als 230 km/h fliegen. um niemanden ernsthaft zu verletzen - das wird nach jedem Spiel mit einem Meßgerät kontrolliert. Mike Kretzschmer (28) aus Leipzig gibt zu: "Ein blauer Fleck kann schon sein. Aber Fußhall ist gefährlicher." Gegen den Vorwurf. die Tötung von Menschen zu simulieren, wehrt sich Mike: "Dann müsste auch das Fechten und das Spielen mit Wasserpistolen verboten werden."



Bildunterschriften



Bildtext Oben Mitte:
Kampfmontur. Wir sehen Gotcha-Spieler aus Berlin (l.) und Leipzig. Sie sind 18-30 Jahre alt. Jeder hat ca. 500 DM für Kleidung und Maske ausgegeben.


Unten links (3 Bilder):
Action mit Waffen.Der Kampf. 2 Teams schießen sich mit Farbkugeln ab. Gewinner ist, wer die Mannschaftsflagge am Spielende erobert.


Portrait unten halb links:
"Ich spiele fast jedes Wochenende, hab mich nie verletzt" Sandra (20) von den Berliner "Wild Cards"


Portrait unten halb rechts:
"Gotcha ist ein Turniersport mit Fun, aber kein Killerspiel" Mike Kretschmer (28) aus Leipzig


Kasten unten rechts:
Soll man Gotcha verbieten?
Rufen Sie an, stimmen Sie ab!
Ted Telefon
Ja 0137/2033431
Nein 0137/2033432
Das SUPER ILLU-TED-Telefon ist geschaltet vom 3. Bis 7. August. Ein Anruf kostet 24 .Pfennig. Oder über Internet unter www.super-illu.de

Ganz rechts, von oben nach unten:
1.
Die Waffe
Sie ist aus Metall und Plastik, fasst 200 Schuss Farbpatronen

2.
Das Spielfeld
Luftgefüllte Kegel und Zylinder dienen den Spielern als Deckung

3.
Die Ausrüstung
Eine Halbautomatische Waffe kann 5000 DM kosten

4.
Die Technik
Die Farbkugel wird im Bolzen durch Luft oder Gas beschleunigt

5.
Nachschub
Der Spieler trägt 800 Kugeln mit sich herum

6.
Munition
Es sind kirschgroße Gelatinekugeln

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Old Man
12.07.2002, 16:17
Gefahrloses Spiel mit der gespielten Gefahr?
Paintball – Ein Extremsport



Finstere Gestalten in Tarnanzügen, bewaffnet mit Gaspistolen, kriechen durch die Wälder Deutschlands und spielen Krieg. Bei einem Grossteil der Bevölkerung wird diese Assoziation mit Begriffen wie „Paintball“ oder „Gotcha“ geweckt. Der negative und auch militante Aspekt des Paintballsportes rührt natürlich hauptsächlich von der Art des Spieles an sich her. Es treten zwei Mannschaften gegeneinander an, mit dem Ziel, die Spieler der gegnerischen Mannschaft mit den sogenannten Paintballs zu markieren. Der häufig gebrauchte Vergleich mit dem alten „Räuber & Gendarm“ wird von offizieller Seite allerdings nicht akzeptiert, auch wenn das Prinzip im Grunde das selbe ist. Der Paintballsport sei menschenverachtend, da das simulierte Töten eines Menschen zum Sieg des Teams führt. Diese Tatsache ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, muss aber einer um objektiven Betrachtungsweise willen den Vergleich mit anderen Sportarten zur Folge haben. Beim Fechten beispielsweise erzielen die Kontrahenten die höchste Punktzahl durch Treffer an Hals oder Brust. Ähnlich verhält es sich beim Boxsport, wenn in der technischen Wertung die saubersten Treffer, sprich die direkten Schläge auf den Kopf des Gegners, den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. Zum Gewinn eines Paintballwettkampfes trägt ein markierter Gegner hingegen nur die kleinstmögliche Punktzahl bei.Probleme des Paintballsportes sind zum einen, dass es sich um keine Traditionssportart handelt und darüber hinaus die fehlende Akzeptanz in der der Bevölkerung durch einseitige Berichterstattung in den Medien. Nicht selten wird Gotcha oder Paintball mit der rechtsradikalen Szene in Verbindung gebracht, gerade aufgrund des militärischen Charakters des Spieles. Diesem Vorwurf Glauben zu schenken fällt schwer, wenn man die vielen internationalen Turniere betrachtet. Dort treffen Mannschaften aus aller Welt zusammen um sich in einem Wettkampf zu messen. Bei solchen Turnieren, wie zum Beispiel den Europameisterschaften in Grossbritannien, sind bis auf die Briten alle Teilnehmer „Ausländer“. Für den momentanen Ruf des Paintballs in Deutschland sind wie so häufig die sogenannten „Schwarzen Schafe“ mitverantwortlich, die durch Einzelaktionen dem Sport schaden, indem sie Schlagzeilen produzieren.In der Fernsehsendung „Der Maulwurf“ auf PRO 7 liess Moderator Michael Stich seine Kandidaten ein Feld durchqueren, das von sogenannten Jägern mit Paintballmarkierern, so die Bezeichnung für die benutzten Gasdruckwaffen, bewacht wurde. Diese Spieletappe wurde den Zuschauern unter dem Begriff Gotcha vorgestellt und zeigte das, was man sich von diesem Begriff erwartete: Eine Kriegssimulation. Mit Paintball hat dies indes wenig zu tun, denn entgegen der landläufigen Meinung finden Paintballwettkämpfe auf abgegrenzten Spielfeldern statt und die Einhaltung der strengen Sicherheitsbestimmungen sowie der Spielregeln wird von ausgebildeten Sicherheitskräften überwacht.So werden nur Spieler mit einer umfangreichen Schutzausrüstung, die unter anderem aus Gesichtsmaske und Kehlkopfschutz besteht, auf dem Spielfeld zugelassen. Diese Ausrüstung in Verbindung mit dem Markierer und der Munition, es handelt sich um Kugeln mit auswaschbarer Lebensmittelfarbe, beläuft sich auf einige hundert DM. Es besteht allerdings auf nahezu allen Paintballfeldern die Möglichkeit, sich die benötigte Ausrüstung auszuleihen. Um einen objektiven Einblick in den Sport zu erhalten empfiehlt es sich, mit einem der zahlreichen Vereine Kontakt aufzunehmen und sich über die anstehenden Turniere zu erkundigen. Als Zuschauer kann man sich am besten ein Bild von der Atmosphäre machen die bei einem solchen Ereignis herrscht. Man darf sich natürlich nicht einen derartigen Rummel erwarten wie in den USA, wo bis zu 20.000 Zuschauer in einem Footballstadion die Wettkämpfe auf dem Spielfeld verfolgen. Dort zählt der Paintballsport seit mittlerweile mehr als zehn Jahren zu den aufstrebensten Sportarten und steht an fünfter Stelle der am häufigsten ausgeübten Freizeitsportarten.
Doch was macht den Reiz am Paintball aus? Oliver Riedel vom Team Future Primitive aus Nürnberg: „Paintball ist eine Sportart, die noch nicht derart von den Medien vermarktet wird wie es leider bei Fussball oder Basketball der Fall ist. Es erfordert einen guten Teamgeist, denn wer nur wild darauf losschiesst, hat keinerlei Chance zu gewinnen. Es reizt mich ausserdem, einen Sport zu betreiben, dem ich im Freien nachgehen kann und der mir körperlich alles abverlangt. Es ist zwar sehr anstrengend, aber das Adrenalin setzt immer wieder neue Kräfte frei und es macht einfach unglaublich Spass. Man ist zwar während des Spiels Gegner, aber danach besprichst du mit den anderen Spielern verschiedene Taktiken oder welche Fehler der Einzelne gemacht hat. Eine tolle Atmosphäre, gerade wenn man bedenkt, dass die verschiedensten Persönlichkeiten diesen Sport ausüben. Im Team der Dragons aus Schwäbisch Hall zum Beispiel spielen ein Arzt, ein Rechtsanwalt, ein Elektrotechniker und ein Sportlehrer mit!“
Für weitere Informationen empfiehlt sich ein Blick auf die Internetseite des Paintballclub München e.V. unter www.wolpertinger.paintballteam.de
und für eine Auflistung der Spielfelder in Deutschland www.paintballatlas.de.

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Old Man
12.07.2002, 16:19
Dieser Bericht stammt aus dem Jugendmagazin jumpin'. Verfasst wurde er im Februar 2000 . Dieses Jugendmagazin ist ein Magazin der Kaufmännischen Kranken Kasse (KKH) .

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Old Man
12.07.2002, 18:16
28.07.2001
Rund um Osnabrück
Hubschrauber jagt Kriegsspieler
Wallenhorst (hin)
Die drei Männer aus Osnabrück - 19, 21 und 24 Jahre hat - hatten sich das Kriegsspiel im Wald am Stichkanal in Hollage etwas anders vorgestellt. Am Donnerstag waren sie nicht mehr die Jäger, die mit Waffengewalt die Fahne des Gegners erobern wollten, sie waren die Gejagten.


Nach Hinweisen von Anwohnern und Spaziergängern auf des seltsame Kriegsgehabe im Gehölz an der Maschbrücke, schritt die Polizei ein. Doch so leicht waren die getarnten Kämpfer nicht zu schnappen. Die Wallenhorster Beamten forderten aus Oldenburg einen Hubschrauber an, und die Luftunterstützung brachte der Ordnungsmacht schließlich den Erfolg.
Das Trio spielte Gotcha (auf Deutsch: Ich hab‘ dich), in moderner Version Paintball (Farbball) genannt. Vor einem Jahrzehnt machte ein Spielfilm unter dem Namen „Gotcha“ das Kriegsspiel populär, zuerst in den USA, dann bei uns. Spaziergänger, die den Kämpfern über den Weg laufen, können sich in der Tat erschrecken: Die Männer tragen Waffen, nicht selten militärische Tarnkleidung, monströse Schutzmasken und Gesichtsfarbe, um sich unbemerkt im Gelände bewegen zu können. Bewaffnet sind sie mit Pistolen, die mit Hilfe von Gasdruck Farbbeutel verschießen. Die Geschosse sehen aus wie Kaugummi-Kugeln, haben einen Durchmesser von 15 Millimetern und bestehen aus Gelantine und Lebensmittelfarbe. Gekämpft wird um die Fahne der jeweils anderen Truppe, wer getroffen wird, ist „tot“.

Der Leiter der Wallenhorster Polizei, Wilfried Wobschall, enthielt sich gestern jeden Kommantars über den Kleinkrieg im Hollager Busch. Die Polizei habe einschreiten müssen, weil nach dem Waffengesetz die Farbbeutel-Pistolen nicht in öffentlichen Bereichen benutzt werden dürfen, sagte er.

Der Handel und Erwerb dieser Waffen ist legal, sie werden rechtlich behandelt wie Luftgewehre. Käufer müssen keinen Waffenschein besitzen, dürfen die Geräte aber nur in abgegrenzten Bereichen benutzten - zum Beispiel auf einem Schießstand oder gekennzeichneten Privatflächen. Wird unter freiem Himmel damit geschossen, muss das Gelände so beschaffen sein, dass die Kugeln die begrenzte Zone nicht verlassen können. Alte Steinbrüche oder brachliegende Industriehallen werden mit Vorliebe benutzt. In Norddeutschland gibt es ein halbes Dutzend Kampfgebiete, die von Vereinen betrieben werden. Eine alte Fabrikhalle in der Nähe von Hannover gilt inzwischen als das Zentrum des martialischen Schießsports im Norden der Republik.

Die Waffen hatte das Kampf-Trio nach eigenen Angaben über einen Versandhandel bezogen. Der seriöse Waffenhandel im Osnabrücker Raum hat sich nach Angaben eines Waffenhändlers aus Georgsmarienhütte längst aus dem Gotcha- oder Paintball-Geschäft zurückgezogen. Zu groß seien die Bedenken, damit Wehrsportgruppen aus dem rechten Spektrum zu bedienen.

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gefunden im Archiv o.g. Zeitung

Old Man
12.07.2002, 18:33
Schüsse mit Farbkugeln
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23.12.2000 Unbekannte haben zwischen dem 15. und 16. Dezember an den Fassaden
mehrerer Neubauten in der Straße ?Hinter der Mühl? einen geschätzten
Sachschaden von 8000 Mark hinterlassen. Nach Angaben der Oppenheimer Polizei
wurde mit gelben Kugeln aus so genannten Gotcha-Waffen auf die Fassaden in dem
Straßenzug geschossen. Die Polizei bittet nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet
haben, oder die Personen kennen, die im Besitz derartiger Waffen sind, sich
unter der Telefonnummer (06133) 9330 zu melden.

Quelle: Allgemeine Zeitung (Landskrone)

Old Man
12.07.2002, 18:36
Skandal in Biesenthal: Kriegs-Spielplatz neben Mielkes Bunker?
BIESENTHAL- Hinter dicken Mauern, tief unter der Erde, liegt Erich Mielkes ehemaliger Stasi-Kommandobunker 5005. Für den Fall des Atomkriegs wurden noch Ende der 80er Jahre bei Biesenthal rund 20 Räume eingerichtet. Jetzt sorgt das Bunkergelände für Unruhe in dem kleinen Ort (4600 Einwohner) bei Bernau. Grund: Der Berliner Waffenhändler Willy Jennen und mehrere Investoren wollen dort eine große Freizeit-Anlage mit Paintball-Feldern errichten. Für die Gemeinde-Politiker ein Skandal. "Paintball oder Gotcha ist ein Kriegsspiel, und ich bin gegen Krieg und Gewalt in unserem Ort", entrüstet sich Ursula Bruch (CDU). Gotcha kommt aus den USA und ist in Deutschland ab 18 Jahren erlaubt. Dabei versuchen die Spieler mit farbgefüllten Gasdruckgewehren den Gegner zu treffen. "Das ist ein Sport wie Boxen oder Degenfechten", sagt Lars Wernitz, Sprecher der Investorengruppe . Die will neben Paintball-Feldern im Wald auch Bahnen für Go-Kart und Skateboard, eine Bogenschießanlage sowie einen Mountainbike-Kurs anlegen. Kosten der ganzen Anlage etwa eine Million Mark. Schon nächsten Sommer wird alles fertig sein - wenn die 17 Biesenthaler Stadtverordneten heute abend zustimmen. "Gotcha ist ein Zeichen von Gewalt, und wir wollen keine Arbeitsplätze um jeden Preis" , betonte Ursula Bruch für die CDU (3 Sitze). Auch die SPD (7 Sitze) ist dagegen. Fraktions-Chef Karl-Heinz Neu: "Ich habe mir ein Gotcha-Video angesehen. Die rennen da wie früher bei der Gesellschaft für Sport und Technik oder der Kampfgruppe rum. So was wollen wir nicht mehr." mo

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gefunden im Archiv o.g. Zeitung

Old Man
12.07.2002, 18:43
Sächsische Zeitung (Lokales Kamenz ), 11.06.02

Polizeibilanz

Ausschnitt aus Zeitungsartikel


.... Und auf dem Truppenübungsplatz in Röhrsdorf spielten vier jüngere Männer mit Gotcha-Gewehren und Farbkugeln Krieg: Fazit - Hausfriedensbruch!.....

scharlatan99
14.07.2002, 15:34
In der Newsweek steht auch ein Artikel. Kann ihn vielleicht bald mal hier rein stellen, falls intersse besteht

Old Man
14.07.2002, 18:17
@Scharlatan99

ja - bitte poste den Artikel.

Kannst Du den Artikel auch als Jpg posten ?

scharlatan99
17.07.2002, 17:17
Ja, ich denke ich werde ihn bald als Bild posten. Aber vorsicht, ist in English!

Old Man
17.07.2002, 17:27
@scharlatan

Englisch ? hm, meine, das Zeitungsberichte aus USA / Ausland den Rahmen sprengen würden. Daher sollten im künftigen "Zeitungsarchiv" nur deutsche Artikel einfinden.

Ist natürlich nur meine Meinung ;-)

Wer möchte sich noch zum Thema äußern ?

FastJack02
19.08.2002, 16:54
ein bericht vom SniperFunCup vom 10.08.02

http://www.wedel-schulauer-tageblatt.de/fr_rechts.php?aid=9550

Old Man
19.08.2002, 18:21
"Nachwuchsrambos fehl am Platz"
Von Stephan Hoppe

Heist. Sie kommt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sie ist geprägt von Sicherheit, Teamwork, Dynamik und taktischem Geschick, und keinesfalls für Freizeitrambos vorgesehen: Die Sportart, die vielen auch als „Gotcha“ ein Begriff ist und in Deutschland bislang nur vereinzelt organisiert betrieben wird. Ihr Name: Paintball.

Laut Versicherungsstatistiken der USA und England eine der derzeit gesundheitlich ungefährlichsten Sportarten, die ab 18 Jahren betrieben werden kann und 1981 durch eine Wette unter Freunden entstand. Seitdem expandierte die Sportart quer durch Amerika und Europa zu einem Multimillionen-Dollar-Sport mit professionellen Turnieren. Zwölf Teams aus ganz Norddeutschland fanden sich jetzt in Heist ein, um bei einem großangelegten Paintball-Turnier in den Wettkampf zu ziehen. Lars Dahlström und Stefan Ratte hatten geladen und sollten auf Grund der großen Teilnehmerschar nicht enttäuscht werden.

Auf einem freien Feld nahe der Bundesstraße 431 zwischen Heist und Holm hatten die Organisatoren ein den Regeln entsprechendes Paintballfeld aufgebaut, in dessen Umzäunung zahlreiche knallgelbe und orangfarbene Deckungen in drei- und rechteckigen Formen aufgestellt waren. Ziel des Spieles ist es, eine in der Mitte des Feldes aufgestellte Fahne zu erobern und diese in das gegnerische Feld zu transportieren, ohne zuvor durch die Paintballs - umweltfreundliche Farbkugeln aus Gelantine und auswaschbarer Lebensmittelfarbe mit einem Durchmesser von 17,3 Millimetern- - aus den luftdruckbetriebenen Schusswaffen (Markierern) der gegnerischen Mannschaft getroffen zu werden. Denn: Einmal sichtbar getroffen, bedeutet dies für den jeweiligen Spieler das Spielaus.

Während in den USA üblicherweise ein Spiel aus zwei mal fünf Kontrahenten besteht, wird in Deutschland, und so auch in Heist, aufgrund der geringeren Anzahl von Paintballspielern in der Regel drei gegen drei oder gar zwei gegen zwei gespielt. Nach einem langen Turniertag stand es dann fest: „Dynamic Fusion 1“ (Hamburg/Lübeck) entschied das Turnier vor „Daywalker“ und „Poolpaint“ für sich und heimste sich so den Siegertitel ein.

Mitorganisator Lars Dahlström, der sich erfreut über den Turnierverlauf und die Teilnahme einer Frauenmannschaft zeigte, möchte künftig wöchentlich auf dem Heistmer Feld Paintballturniere veranstalten und stellt im Vorwege klar, dass es sich bei Paintball um reinen Sport ohne militärische oder rechtsgerichtete Absichten handelt. „Spieler, die im militärischen Outfit oder als Nachwuchsrambos auftauchen, sind hier am falschen Ort“, so Dahlström, der Paintball-Interessierten unter Telefon (0 41 22) 90 12 20 gern Auskunft gibt.
Übrigens: Überschüsse aus Startgeldern, Würstchen- und Getränkeverkauf kommen wohltätigen Zwecken zugute. So darf sich jetzt das Projekt „Jugendheim Heist“ über eine Spende von stolzen 400 Euro freuen, die am jüngsten Turniertag zusammengekommen war.

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Danke an FastJack02 für den Link.

Poste hier mal den Text, bevor er von der Webseite der Zeitung verschwindet :-)

jacky.daniels
27.08.2002, 21:50
Bericht in den BNN (badischen Neusten Nachrichten) vom 27.08.2002 im Ettliger Teil !!!


"Kriegsspiele" beim Spessarter Fernsehturm !!!

Ettlingen: Ein "Kriegsspiel" mit Folgen für sieben Jugendliche ereignette sich am Sonntag beim Funkturm in Spessart. Die13-16 jährigen Jungenbenutzten dafür so genannte Gotcha-Waffen, geschosse mit Farbbeuteln wie die Polizei erläutert. Das Revier Ettlingen bekam den Vorfall gegen 17.30 Uhr gemeldet. Dien daraufhin zum Funkturm gefahrene Streife fand in den Rucksäckender Jugendlichen fünf Softairpistolen sowie Behältnisse mit Munition.
Diese sowie die weiteren Waffen wurden Beschlagnahmt. Die sieben Kriegsspieler müssen jetzt mit Anzeigen wegen Verstossen gegen das Waffengesetz rechnen. Dazu gehört, dass sie waffenscheinpflichtige Geschosse hatten und diese außerhalb von "Schießstätten" benuzten.




Dazu fällt mir halt absolut nix mehr ein. Wegen solchen IDIOTEN hatt es unser Sport so schwer. :mecker: :mecker: :kotz:

:mecker:

Sleipnir
27.08.2002, 21:56
alles klar...
... softairpistolen und farbbeutel...

:freak5: :freak5: :freak5:

Das ist echt zum:cry:

.inSane.
01.09.2002, 00:13
Hi.

@ jacky.daniels

bist mir zuvor gekommen, wollte den Bericht auch noch posten...

Ich wohne in Spessart und weiss, wer das war, allerdings war es niemand aus unserem Dorf!

Dazu kann ich nur sagen:

Die sind das Allerletzte(!), dank solcher *§$%&+!"#<@~ hat es PB in Deutschland so schwer bzw. noch schwerer ----> siehe Artikelüberschrift "Kriegsspiele". :hammer:

So, dass musste raus!! :grmpf:

jacky.daniels
08.09.2002, 11:54
ich finde das alles zum kotzen hier in deutschland, warum machen die es uns soo schwer. wenn ich mir überlege was in Touluse abgeht !!!!

@ inSane
Wo spielst du denn immer oder wann, wir suchen nämlich noch Leute mitmachen wollen, evtl, Verein -> Spielfeld usw. wir sind 8 - 12 Leute die leider viel zu selten Spielen weil nach Frankfurt fahren, uns gefällt es dort sehr gut wird auf die dauer seeeehr teuer !!!

Jannst dich ja mal melden !!! wäre echt cool wennman mal für ein :prost1: zusammenkommt un über PB labert oder noch besser ein :coverman: :flag: macht !!!!

cu Jacky

terrorizer666
19.09.2002, 13:43
Geiler Artikel Matl ! respekt !

Old Man
27.11.2002, 20:33
Der Tod, ein kleiner Klecks

Paintball ist eine Freizeitbeschäftigung, die ganz unterschiedliche Reaktionen hervorruft

- Von MICHAEL BEER -

Merzig-Wadern. Stoßweise geht der Atem hinter der Gesichtsmaske. Die feuchte Erde riecht nach gefallenem Laub. Jetzt gilt es. Ein Gegner ist aus der Deckung raus. Hebt sich in seiner Tarnkleidung kaum von der Umgebung ab. Das Adrenalin ist oben. Hoch, die Pistole vor und abdrücken. Getroffen! Der Gegner ist eliminiert. Raus aus dem Spiel.

Ein Spiel? Gotcha oder Paintball nennt sich die Freizeitbeschäftigung, vor rund 20 Jahren in den USA initiiert, über deren Einordnung die Meinungen weit auseinandergehen. Um nur zwei zu nennen: Auf Antrag Bayerns hat der Bundesrat Ende September den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzes beim Bundestag eingebracht, die unter anderem ein Verbot von "Killerspielen wie Gotcha, Paintball und Laserdrome" fordert. Der Saarländische Betriebssportverband (SBSV) hingegen hat Paintball im vergangenen Jahr als Trendsport anerkannt. Eine geplante Paintball-Anlage auf einem ehemaligen Bundeswehr-Schießgelände bei Kleinottweiler verhinderte allerdings die Stadt Bexbach mit einer Polizeiverfügung.

Auch im Kreis Merzig-Wadern hat Paintball offensichtlich Freunde. Wobei sich nicht jeder darüber im Klaren ist, dass die benutzten Waffen, in Internet-Werbung neutral Markierer genannt, nach dem Waffengesetz nicht in die Hände Jugendlicher gehören und nur auf Privatgelände benutzt werden dürfen. Wer im Wald oder auf der Straße mit einer solchen Waffe angetroffen wird, muss schon einen Waffenschein besitzen.

In einer Schule im Kreis kursierte kürzlich ein Flugblatt, das zum Mitspielen beim Paintball animierte. Unter der Überschrift "Teilnehmer-Anmeldung für unsere kleine Sache" stand zu lesen: "Es geht nun in die heiße Phase. Jeder, der sich nun hier einträgt, verpflichtet sich auch an unserer einfach nur {sbquo}geilen{lsquo} Sache teilzunehmen und am Kauf des {sbquo}Luft-Materials{lsquo}." Viel Spaß verspricht der Autor des Flugblatts für 30 Euro, womit "sehr großkalibriges Material" besorgt werden könne. 1000 Schuss Munition bietet er für fünf Euro an. "Bestimmte Personen" wollten sich um Uniformen kümmern, für weitere Ausrüstung wie "Sturmmasken, Zielfernrohre und Laserpointer" solle jeder selbst sorgen. Während die Anhänger des Paintballs betonen, einen friedlichen und völkerverbindenden Sport zu betreiben, liest sich das in jenem Schreiben etwas anders.

Er schreibt: "In unser aller Interesse sollten hiervon nicht gerade gewisse pazifistische Leutchen erfahren, ihr wisst schon, was ich meine. ... Achtet bitte darauf, dass wir hier keine {sbquo}linken Säue{lsquo} dabeikriegen." Soweit der Text.

In den meisten Schulen des Kreises ist Paintball wenig bekannt, wie eine Umfrage der "SZ" ergab. Doch das Thema stößt auf Interesse. Die angesprochenen Schulleiter sind sich einig: Mit Paintball sollten Schüler ihre Freizeit nicht verbringen. Nicht von ihren Schülern, aber von jungen Leuten aus Merzig hat Evi Maringer, Leiterin der Erweiterten Realschule Merzig, erfahren, dass hinter der Grenze in Frankreich sich auch der ein oder andere Merziger mit Paintball schon die Zeit vertrieben hat. "Ich war baff, als ich das gehört habe", sagt sie. Nikolaus Lorenz, Pressesprecher des Polizeibezirks Merzig-Wadern, erklärt, seiner Behörde liegen keine Erkenntnisse vor, dass Paintball im Kreis von Bedeutung sei. Aber ganz aus der Welt kann es nicht sein. Denn im Saarland werden pro Jahr rund 50 Gotcha-Waffen beschlagnahmt. Das sagt Hans Bouillon, der im Innenministerium zuständig fürs Waffenrecht ist. Beschlagnahmt werden die Waffen aus unterschiedlichen Gründen. Zum Beispiel, weil der Zoll sie einkassiert, wenn das notwendige Zeichen für die Sicherheit der Waffen (ein F im Fünfeck) nicht eingraviert ist. Bouillon sagt zu Paintball: "Die überwiegende Meinung in der Bundesrepublik ist, dass Paintball oder Gotcha menschenverachtend ist, weil es das Töten simuliert." Nachdem die CDU-Regierung den lange ausgesetzten Begriff der öffentlichen Ordnung wieder im Gesetz aufgenommen hat, gebe es jetzt eine rechtliche Handhabe, das Spiel zu unterbinden. Die Problematik sei aber nicht mehr so vordringlich wie noch vor fünf Jahren, meint der Experte.

Über manche Gotcha-Waffen gebe es zwar unterschiedliche Meinungen der Staatsanwaltschaften und Gerichte, ob es sich bei ihnen nun um Spielzeug oder Waffen handelt, sagt Bouillon. Die oberen Gerichte seien sich jedoch einig, dass sie dem Waffengesetz unterliegen. Für Verwirrung sorgt das Kaliber. Die gängigen 5,5 Millimeter, sagt Bouillon, wurden bislang als Spielzeugwaffen bewertet. Da mit ihnen aber Sechs-Millimeter-Munition aus Asien verschossen werden kann, dürfen sie nicht in die Hände von Jugendlichen gelangen. Da in Deutschland Paintball oder Gotcha kritisch betrachtet werde, wichen die deutschen Fans nach Polen, in die Tchecheslowakei und Schweiz aus für ihren Paintball-Kick, meint Bouillon. Ein Blick ins Internet bestätigt das. Dass die Diskussion um Paintball nicht einfach ist, zeigt auch die Beurteilung durch Psychologen und Soziologen. Allerdings sind sich Roman Faas, Leitender Psychologe im Haus Linicus Merzig, und Professor Roland Eckert von der Uni Trier einig, dass Paintball für Jugendliche wohl nicht die sinnvollste Freizeit-Beschäftigung sein kann. (Weiterer Bericht zur psychologischen Betrachtung von Paintball auf Seite B5)


Diskussion findet bereits hier statt:


Diskussion zum Artikel der SZ (https://www.pbportal.de/forum/showthread.php?s=&threadid=14068&perpage=15&pagenumber=1)

Hellfire
23.12.2002, 02:43
Siegerner Zeitung vom 21.12.02
»Gotcha«–ist kein Spiel
Lediglich Kauf der Farbkugel-Waffe ist erlaubnisfrei
sz Olpe. Im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeschäft weist die Kreispolizeibehörde Olpe beim Kauf so genannter »Gotcha-Waffen« auf drohende Gesetzesverstöße hin.
Bei diesen Waffen handelt es sich um Druckluftpistolen und -gewehre, aus denen mittels CO2-Gas farbgefüllte Gelatine-Plastikkugeln verschossen werden. Der Erwerb dieser Waffen ist für Personen über 18 Jahren erlaubnisfrei, jedoch ist für das Führen dieser Schussapparate eine waffenrechtliche Erlaubnis (Waffenschein) erforderlich.

Bei den so genannten »Gotcha-Spielen« wird versucht, die Spieler einer gegnerischen Mannschaft zu treffen. Getroffene Gegner – erkennbar an den Farbspuren aus den zerplatzten Gelatinekugeln – müssen als »Verletzte« oder »Getötete« ausscheiden. Das nordrhein-westfälische Innenministerium hatte bereits im Mai 2000 darauf hingewiesen, dass auch das »Gotcha-Spiel« auf befriedetem Besitztum von den Ordnungsämtern nicht erlaubt wird. Auch verschiedene Verwaltungsgerichte hatten in diesem Zusammenhang festgestellt, dass es beim »Gotcha-« oder auch »Paintball-Spiel« um eine simulierte Tötung von real existierenden Menschen geht. Dies stellt nach Ansicht der Richter ein Verhalten dar, das mit dem Menschenbild des Grundgesetzes, insbesondere mit der Unantastbarkeit der Menschenwürde, unvereinbar ist.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind bei der Kreispolizeibehörde unter Z(02761) 92693103 zu erhalten.


http://data.siegener-zeitung.de/sz-neu/lokales/artikel/200212216682667

jolly
14.02.2003, 20:28
Das nenne ich nochmal eine nicht voreingenommene Berichterstattung:respekt:
Davon könnten wir mehr gebrauchen.
mfg J.J

ronecker
10.04.2003, 09:52
https://www.pbportal.de/media/files/2005/presse/dpl7mann_west.jpg

scanned by Biggi (Paintstorm) :supi:

patrick
07.08.2003, 20:23
Kölner-Stadt-Anzeiger - Nr. 181 - Donnerstag, 7. August 2003 - Seite 14

https://www.pbportal.de/media/files/2005/presse/ksta070803.jpg

AngelZocker
07.08.2003, 23:17
Letzter Teil:

...aggresiv spielen...


Klar, mal wieder die Eifelblitz Spastis!!!

HöpStar
07.08.2003, 23:51
Also alles in allem ist dieser Artikel riesen Mist, wenn dieser Verfasser jemals im Leben weiter kommen will in Sachen Journalismus, dann sollte er schleunigst zusehen, das er nich so komische und unwitzige Horrorszenarien, die einem Schulaufsatz aus der 5. Klasse ähneln, verfasst.....

Das einzig positive, wenn man es denn so nennen kann, ist das letztendliche "Fazit" :supi: ....

Sonst nur Müll von einem wohl noch 13-jährigem pubertierendem Volltro**** "sorry" ....


Greetz...........

Extruder
08.08.2003, 00:22
immerhin nicht allzu negativ der artikel.
allerdings die bemerkung dass pb wegen dem schießen auf menschen erst ab 18 sei ist mist, das liegt schließlich am waffengesetz.

John Doe
08.08.2003, 10:25
Krieg, Krieg , Krieg

wo bitte bleibt der sportliche Aspekt ?
Die Jungs da würden doch auch illegal spielen gehen.
Fazit : In meinen Augen kein ernst zu nehmender Bericht.

HöpStar
08.08.2003, 12:33
Original geschrieben von Extruder
immerhin nicht allzu negativ der artikel.
allerdings die bemerkung dass pb wegen dem schießen auf menschen erst ab 18 sei ist mist, das liegt schließlich am waffengesetz.

Vielleicht solltest Du Dich noch mal an den "Artikel" setzen, ihn genauer lesen und diverse Textstellen wie beispielsweise:

"Ich selbst halte es für eine wichtige Erfahrung, beim Paintball physisch spürbar getroffen zu werden: Zu wissen, in einem echten Krieg wäre ich jetzt tot oder schwer verwundet, ..."

ein wenig hintergründiger lesen, und dabei versuchst Du Dich dann auch mal in die Rolle eines Unwissenden zu versetzen, der keine Ahnung hat, was das sein soll.. Der malt sich doch die schlimmsten Szenarien dabei aus ?! :shake: ....

Das einzig NICHT negative, was ich schon erwähnt habe in meinem ersten post war halt das Fazit, der Rest ist absoluter Müll und bringt zu viel negatives in Richtung "Kriegsähnliche Zustände" die durch ""Kommandos brüllen" und durch "auf dem Boden markierte Spieler" Szenen einen dunklen Schatten werfen und uns nur wieder ein müdes lächeln entgegenbringen werden von all denen, die uns nie ernst nehmen wollen!!!


Greetz.......

Black Mamba
20.08.2003, 19:36
Zitat aus der Dill-Post:


Kampfspiel im Schelderwald beendet

Polizei kassierte "Gotcha"-Waffen

20.08.2003


Dillenburg-Eibach. (he). Fünf junge Männer im Alter zwischen 19 und 24 Jahren aus Haiger, Herborn und Eschenburg hat die Dillenburger Polizei am Samstagnachmittag im Schelderwald entwaffnet.



Die Herren hatten sich mit so genannten "Gotcha"-Waffen offenbar ein Gefecht auf dem Gelände der stillgelegten Zeche "Grube Königszug" geliefert. Die Waffen, aus denen Farbkugeln zur Treffermarkierung verschossen werden, dürfen in der Öffentlichkeit nicht geführt werden.

Die Polizisten hatten die alte Eisenerz-Grube aufgrund von Hinweisen am Samstag überwacht und die Männer dann gegen 16.35 Uhr tatsächlich auf dem Gelände oberhalb des Scheldetals angetroffen.

Die Waffen wurden sichergestellt und Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Der Name "Gotcha" ist eine Slang-Form für den englischen Ausdruck "I got you", zu deutsch "Ich hab Dich". "Gotcha"-Waffen werden für Kampfspiele benutzt, bei denen die Kontrahenten versuchen, sich gegenseitig mit Farbkugeln "abzuschießen", die beim Aufschlag zerplatzen und den getroffenen Gegner markieren. Die Waffen sind von jedem über 18 Jahre frei erwerbbar. In der Öffentlichkeit ist ihre Benutzung jedoch verboten.



Eine Überschrifft wie in der BILD !!!

AngelZocker
20.08.2003, 20:36
Ich denke, dass der Artikel OK ist.
Es sind halt immer wieder Leute aus unseren vermeidlich eigenen Reihen, die uns in den Rücken fallen.
Dem Autor kann man nichts vorwerfen!

Ultramarine
21.08.2003, 06:28
tjo also die illegalen da aus der Dill-Post hats auf unserem ehemaligen Spielfeld erwischt....die Rede da ist von unserem Camo Island....das geschlossen wurde wegen Einsturzgefahr der Gebäude...dumm für die Jungs (die nicht zur Fighting Force gehörten) da sie da unbedingt weiterzocken mussten nach Schliessung (sie wussten 100% davon) und sich erwischen liessen...pech, aber geschieht ihnen recht...wer dumm ist muss leiden :hrhr:

patrick
21.08.2003, 12:04
Original geschrieben von Black Mamba
Kampfspiel im Schelderwald beendet
Polizei kassierte "Gotcha"-Waffen
Eine Überschrifft wie in der BILD !!!

na na ... die werden doch sicher so richtig schön in camo und mit dicken stiefeln rumgehüpft sein. am besten noch mit tippmanns. wie soll ein aussenstehender das denn sonst bezeichnen wenn er sowas sieht?

bild-mässig wäre imho eine schlagzeile wie "wehrsportler in kiesgrube entwaffnet!" oder so..

Linus
21.08.2003, 12:27
am besten noch mit tippmanns

hab mal bilder von diesem camo-island gesehen ( das hat übrigens, wenn ich mich nicht irre, sixpackkiller gemacht ) wo die mit replikas und son kram rumliefen. tippmanns sind da eher noch harmlos gegen...

peppermill
21.08.2003, 12:46
Der Spiegel 20 / 2000 - Seite 18

https://www.pbportal.de/media/attachments/5/6/4/7/www.pbportal.de-paintball-329846-3420.jpg

peppermill
21.08.2003, 12:54
General Anzeiger 13. 01. 2001 - Seite 35

https://www.pbportal.de/media/attachments/5/6/4/7/www.pbportal.de-paintball-329855-3425.jpg

peppermill
21.08.2003, 14:10
Kölner Express 15. Oktober 2000 - Seite 40 - Teil 1

https://www.pbportal.de/media/attachments/5/6/4/7/www.pbportal.de-paintball-329905-3426.jpg

peppermill
21.08.2003, 14:11
Kölner Express 15. Oktober 2000 - Seite 40 - Teil 2

https://www.pbportal.de/media/attachments/5/6/4/7/www.pbportal.de-paintball-329908-3427.jpg

peppermill
21.08.2003, 14:35
Newsweek July 15, 2002 - Seite 61

https://www.pbportal.de/media/attachments/5/6/4/7/www.pbportal.de-paintball-329920-3429.jpg

RazorbladeRoman
28.09.2003, 16:27
Paintball: Verbotene Spiele im Bad Wildunger Gelände

Im Wald, da spritzt die Farbe

von Matthias Schuldt

EDERTAL/BAD WILDUNGEN. Erinnern Sie sich an die Cowboy- und Indianerspiele Ihrer Kindertage, an Räuber und Gendarm? An das Jagdfieber, das einen packt, oder an den leisen Schauer auf der gespielten Flucht? Tausende von zumeist jungen, männlichen Erwachsenen in Deutschland wollen auf diesen Kick nicht verzichten. Die Platzpatronen oder Wasserpistolen aus der Kinderzeit haben allerdings ausgedient. Statt dessen schießen sie mit Farbpatronen aufeinander. Vier Edertaler zwischen 20 und 25 begeistern sich für diesen Sport aus den USA namens "Paintball", zu deutsch Farbball. Aber: Ist das überhaupt Sport, oder verherrlicht Paintball Gewalt und Krieg?



Szene aus einem Paintballturnier im französischen Toulouse. Im Hintergrund sind die Zuschauer zu erkennen, die hinter den Schutznetzen das Geschehen beobachten, im kleinen Bild eine der verwendeten Farbpistolen.Foto: (Foto: pr)
Die Antwort auf diese Frage ist in der deutschen Öffentlichkeit umstritten (siehe Hintergrund). Deshalb wollen die vier jungen Edertaler ungenannt bleiben, doch nicht nur deshalb. Sie betreiben Paintball regelmäßig irgendwo in den Wäldern um Bad Wildungen und Edertal, obwohl sie wissen, dass dies verboten ist.
In Zweierteams treten sie gegeneinander an, versuchen, eine gegnerische Fahne zu erobern und sich mit den Farbkugeln zu treffen (siehe "Stichwort"). "Uns bleibt im Moment keine andere Möglichkeit, weil uns ein Spielfeld fehlt", erklärt einer von ihnen. Spielfelder sind von hohen Netzen eingefasst, damit Farbkugeln keine Unbeteiligten treffen können. Dabei könnten die Geschosse keinen größeren Schaden anrichten. "Sicher, man darf sie nicht aus unmittelbarer Nähe in die Augen bekommen, aber ansonsten holt man sich höchstens einen blauen Fleck. Was meinen Sie, was passiert, wenn Sie ein Golfball am Kopf trifft?"
Es sei nicht leicht, ein Spielgelände und die nötige Genehmigung der Gemeinde oder Stadt zu bekommen. Mit aller Konsequenz versucht haben es die vier noch nicht, weil sie fürchten, dass die Ordnungsämter ohnehin abwinken. Dafür gibt es in Deutschland mehrere Beispiele.
Verstehen kann das Quartett die große Skepsis nicht. "In den USA ist das längst ein anerkannter Sport, und auch in Frankreich oder Holland hat Paintball viele Anhänger und darf an vielen Orten gespielt werden", meint ein zweiter der vier jungen Männer: "Es macht einfach Spaß, fordert den Körper und den Kopf als Ganzes heraus. Ich habe selbst viele Jahre Fußball gespielt, aber Paintball gibt mir viel mehr." Auch der Teamgeist sei viel intensiver, "denn ich muss mich hundertprozentig auf meine Partner verlassen können. Sobald ich oder meine Farbpistole getroffen werden, bin ich aus dem Spiel."
Für Forderungen nach einem kompletten Verbot von Paintball haben er und seine Freunde kein Verständnis. "Im Schützenverein wird mit echter Munition geschossen, wenn auch auf Zielscheiben. Unsere Pistolen könnte man auf echte Kugeln nicht einmal umrüsten", machen sie geltend. Und wer ihnen vorwirft, dass sie das schwere Verletzen oder Töten des Gegners simulieren, dem halten sie ein klassisches Argument der Paintballfans entgegen: "Was wird denn beim Degenfechten simuliert?"
Die vier sind davon überzeugt, dass sich Paintball als Trendsport, wie sie ihn sehen, auf Dauer nicht aufhalten lässt. Bei einem Treffen in einer deutschen Stadt stießen sie kürzlich auf Gleichgesinnte, von denen sie nichts wussten - aus Bad Wildungen. Nun richten sie ihre Hoffnungen, bessere Spielmöglichkeiten zu erhalten, auf das angedachte Freizeitzentrum in den Mauser-Fabrikhallen von Waldeck. Sie wollen den Initiator ansprechen und ihn fragen, ob man dort ein Indoor-Paintball-Feld einrichten könnte. Im Grunde, meinen sie, sei Paintball doch Völker- oder Brennball in einer anderen Form.

lokalredaktion@wlz-fz.de

Linus
28.09.2003, 16:36
gut berichtet, aber die leute die interviewt wurden scheinen nen ziemlichen schaden zu haben...

Thunder1979
30.09.2003, 17:33
Was haltet ihr davon

braindad
01.10.2003, 16:10
tollo fotos. kan nur leider kein wort lesen :hammer:

RazorbladeRoman
01.10.2003, 17:22
das ist der gleiche artikel wie ich ihn reingepostet habe etwas höher

Thunder1979
01.10.2003, 17:51
Dann speicher es doch auf der Platte und vergrößer es!!

SOne
28.10.2003, 16:03
Im Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ) erschienen:

Mehrere Artikel über die neue RPH und co.

näheres hierzu im eigenen Thread:
https://www.pbportal.de/forum/showthread.php?threadid=38571

peppermill
30.01.2004, 07:19
von PBnation.com:

https://www.pbportal.de/media/attachments/5/6/4/7/www.pbportal.de-paintball-438938-7595.jpg

peppermill
30.01.2004, 07:20
von PBnation.com:

https://www.pbportal.de/media/attachments/5/6/4/7/www.pbportal.de-paintball-438939-7596.jpg

Alpharook
20.04.2004, 13:15
Stuttgarter Nachrichten, Montag, den 19.04.2004

https://www.pbportal.de/media/attachments/2/8/6/3/www.pbportal.de-paintball-499186-10487.gif

snued
13.05.2004, 11:42
Sport mit bunter Klecker-Garantie
TuS Königsau-Kellenbach hat Paintball-Profis aus den USA zu Gast / Einmaliges Ereignis

Vom 11.05.2004


sih. KELLENBACH Bei "Paintball" geht es garantiert farbenfroh zu. Der TuS Königsau/Kellenbach spielt seit längerem diese Disziplin. Jetzt zeigten echte Profis aus den USA zwei Tage lang die Tricks und Kniffe.
Zu diesem Ereignis waren annähernd 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland und der Schweiz in das Paintball-Mekka Kellenbach gereist. Trotz des starken Regens wurde am Samstag trainiert. Am Sonntag wurden Turniere gespielt, wobei auch reine Frauenteams diese Trendsportart bereichern. Auch der TuS Königsau/Kellenbach stellt ein solches Team.

Zum ersten Mal präsentierte damit Paintball in Deutschland die berühmte "Pro School" in Kellenbach. Die Spieler konnten mit sieben der weltbesten, eigens dafür eingeflogenen Spielern und Coaches, trainieren und spielen. Diese Spezialisten bringen den Interessierten alles bei, was man braucht, um ein echter Profi zu werden. Dazu werden die Teilnehmer je nach Erfahrung und Stärke in verschiedene Klassen aufgeteilt, um die sich die Coaches dann kümmern.

Die Profis verdienen in den USA ihren Lebensunterhalt als Paintballer und als Repräsentanten dieses Sports. Sie gelten als Idole für die Jugend und als Persönlichkeiten im öffentlichen Leben. Paintball sei die am schnellstens wachsende Sportart in den USA, war zu hören. In Deutschland gibt es etwa 50000 gemeldete Mitglieder. Das Paintballfeld Kellenbach ist fast so etwas wie das heimliche Leistungszentrum dieses Sportes in Deutschland. Drei "SupeAir-Felder" der neuesten Generation und eine Vielzahl weiterer Features lässt die Spieler annehmen, sie seien im Paintball-Himmel angekommen. Die gute Organisation unter der Leitung von Biggi Pascher lobten selbst die Profis aus den USA. Das Stadion in Kellenbach sei der perfekte Platz für dieses Event, das auf seiner Europa-Tournee dieses Jahr nur einmal in Deutschland Halt macht.

Paintball ist ein Strategiespiel, vergleichbar mit Schach. Jeder Zug will überlegt und durchdacht sein. Beide Mannschaften starten von sich gegenüber liegenden Startpunkten aus, den so genannten "Bases". Ziel ist es, innerhalb der Spielzeit die Flagge des gegnerischen Teams zu erobern und diese in die eigene Station zu bringen. Mittels eines Farbmarkierers, der mit Speisefarbe gefüllte bunte Gelatinekapseln, eben die Paintballs, verschießt, versuchen die Spieler, den Gegner farbig zu markieren, um ihn damit aus dem Spiel zu bringen. "Marshalls" wachen darüber, dass die Regeln eingehalten werden.

http://www.az-badkreuznach.de/region/objekt.php3?artikel_id=1470180

jackzero
20.06.2004, 18:57
Im Kölner Stadanzeiger von Samstag (19.06.04) ist wohl ein langer Bericht über Paintball drin... hab ihn aber leider nicht vorliegen. :-(

MadMex
07.07.2004, 21:05
aus der Braunschweiger Zeitung, Wolfenbüttler Anzeiger vom 07.07.2004

https://www.pbportal.de/media/attachments/1/3/6/7/www.pbportal.de-paintball-554718-13049.jpg

MadMex
07.07.2004, 21:10
aus der Braunschweiger Zeitung, Wolfenbüttler Anzeiger vom 07.07.2004

Sorry wegen der Trennung, ging nicht anders.

https://www.pbportal.de/media/attachments/1/3/6/7/www.pbportal.de-paintball-554724-13050.jpg

Endergy
21.09.2004, 08:15
Polizeibeamte beenden makabere Kriegsspielerei



Verdacht auf Verstöße gegen Waffengesetz Remptendorf (OTZ/phag). Ein makaberes Kriegsspiel wurde am vergangenen Wochenende von der Polizei bei Remptendorf beendet. Mehrere täuschend echt aussehende Waffen wurden beschlagnahmt, acht Personen drohen Ermittlungsverfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz.


Nach Hinweisen von umsichtigen Bürgern, die beim Spaziergang zufällig auf die Gruppe gestoßen waren und nicht zuletzt aufgrund von Schussgeräuschen eine öffentliche Gefahr vermuteten, begab sich die Polizei am vergangenen Sonnabend gegen 16 Uhr zu einem Wiesengrundstück am Ruhteich, zirka 1,5 Kilometer von Remptendorf entfernt. Dort hatten bislang acht namentlich bekannte Personen im Alter von 14 bis 27 Jahre sowie weitere Tatverdächtige, deren Personalien derzeit noch ermittelt werden, offensichtlich ihr Kriegsspiel durchgeführt und mit einer Videokamera gefilmt. Laut Polizeibericht fuhren sie mit mehreren Fahrzeugen umher und beschossen sich gegenseitig aus mehreren so genannten Soft-Air-Waffen mit Plastikkugeln. Dabei trugen die Beteiligten Kampfanzüge, weiße Schutzoveralls, Gesichtsmasken und verschiedene Kopfbedeckungen. Die Fahrzeuge - mehrere PKW, ein Quad sowie ein Motorrad - waren teilweise unter Tarnnetzen abgestellt.

Noch am Tatort stellte die Polizei unter anderem drei Pistolen, einen Revolver, eine Spielzeugpistole aus Plaste, einen Baseballschläger, eine Videokamera sowie eine größere Kiste voller Videokassetten, eine größere Anzahl Plastikkugeln sowie 77 Silvesterknaller sicher.

Bei einer Nachsuche dann am Sonntag wurden in einem nahen Waldgebiet zudem Langwaffen gefunden, die noch genauer zu untersuchen sind, laut ersten Ermittlungen der Polizei aber offensichtlich auch der Gruppe zugeordnet werden können.

"Was als Spiel begann, wird für die Beteiligten bitterer Ernst", resümiert die Polizei gegenüber der Presse. Denn aufgrund des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz drohen entsprechende Ermittlungsverfahren. Nach Recherchen der Ostthüringer Zeitungen kamen die Fahrzeuge aus den Landkreisen Saale-Orla sowie aus Böblingen ( Baden-Württemberg).

Die weiteren Ermittlungen auch zum Umfeld der bislang bekannten Akteure dieses Kriegsspiels werden durch die Kriminalpolizei in Rudolstadt geführt.


17.09.2004

Endergy
21.09.2004, 08:24
Die haben anscheinend zuviel von Chuck Norris´Delta Force 1 - 37
gesehen!...Am Besten find ich aber die weißen Overalls und die 77 Blitzknaller!...Was für kranke Idioten! Und haben sich dabei auch noch gefilmt!

Cannon
30.10.2004, 17:10
Hier noch ein Artikel neueren Datums.
Die Gemeinde Holdorf hat ihre Jugendlichen nach deren Wünschen gefragt- und heraus kam PAINTBALL!!
Zudem wäre ja eine leerstehende Möbelhalle in der Nähe, die für diese Zwecke wohl geeignt wäre.
Der Gemeinderat ist sehr objektiv an die Sache herangegangen,
und hat mich als Feldbetreiber zu einem Vortrag eingeladen.
Nur die Sache mit der Altersbeschränkung wurde wohl mißverstanden...
Wer Lust hat möge bitte seinen Kommentar im Forum abgeben, ich habe schon einen Anfang gemacht.:supi:

Cannon
30.10.2004, 17:11
http://www.ov-online.de/v3/frame.html
Hier die Adresse von der Zeitung!

Kartman
30.10.2004, 19:02
Bericht:

Die einen sehen es als Kriegsspiel, die anderen als Extremsport mit viel Spaß und einer Menge Adrenalin: Paintball. Ein Action-Spiel, bei dem sich zwei Teams mit Farbkugeln "dezimieren", die aus gewehrähnlichen Druckluftwaffen gefeuert werden, um am Ende eine Flagge zu erobern. Und genau so etwas will die Holdorfer Jugend auch in ihrer Gemeinde, wie es beim jüngsten Kinder- und Jugendbeteiligungsprojektes deutlich wurde.
Vertreter des begleitenden Arbeitskreises sowie der Gemeinde trafen sich deshalb am Donnerstagabend im Rathaus mit Jugendlichen, um sich näher mit diesem Thema auseinander zu setzen. Eingeladen dazu war auch Dirk Steinkamp. Er betreibt seit Juli eine Paintball-Anlage in Lastrup. Für Steinkamp ist der Vorwurf des Kriegsspieles ein Vorurteil, das aus Unkenntnis resultiert. Denn mittlerweile werde das aus den USA 1972 nach Europa exportierte Spiel in 110 Ländern als organisierter Sport mit Weltmeisterschaften betrieben. In Deutschland gibt es eine Paintball-Liga. Der "kriegerische Aspekt" sei nicht größer als zum Beispiel beim Fechten oder Boxen, meint Steinkamp. Klare Sicherheitsbestimmungen und Regeln sowie der Einsatz von Schiedsrichtern (Marshalls) würden Paintball sogar ungefährlicher machen. So werde das Spielfeld mit meterhohen Netzen abgesichert, zudem müssen die Spieler einen Kopfschutz tragen. Größere Verletzungen oder gar Ausschreitungen seien Steinkamp nicht bekannt. "Was es gibt, sind blaue Flecke."
Dass sich Paintball in Zukunft weiter durchsetzen wird, davon ist Steinkamp überzeugt. "Wir sind jedes Wochenende ausgebucht." Den Zuspruch bringt er auf einen Punkt: Spaß und der Kick nach Adrenalin. Das Klientel komme dabei aus allen Berufsschichten und ist zwischen 18 und 30 Jahre alt. Da es noch keine vorgeschriebene Altersregelung in Deutschland gibt, haben sich die Betreiber in Lastrup auf ein Mindestalter von 18 Jahre geeinigt. Die Vertreter des Arbeitskreises einigten sich darauf, das Thema weiter zu diskutieren.

Tappi666
20.01.2005, 23:44
Jojo Bei uns sind die Jungs in Grün auch aufgetaucht.


Wir haben in ner alten Ziegelei gespielt und hatten irgendwann

drei grüne dabei.:hrhr:


Aber die ware koreckt. Der eine hat früher selber gespielt und

hat uns verwarnt.


Nochmal glück gehabt.


Grüße alle FReaks:devil:

mali241274
22.04.2005, 20:02
Es geht Aufwärts mit dem PB-Sport im Sauerland






Strategisches Spiel erlaubt

"Tournament-Paintball"-Gruppe soll Gelände pachten dürfen Positive Entscheidung bereitete zwei Politikern aber Bauchschmerzen


So könnte es demnächst auf dem TPC-Trainingsgelände in Höingen aussehen.
ENSE · Den heimischen Sozialdemokraten behagt die Sportart ganz und gar nicht. Daraus machte die Ausschussvorsitzende Dagmar Dülberg keinen Hehl. "In dem Spiel geht es darum, jemanden abzuschießen", meinte sie in der jüngsten Sitzung, als über einen Antrag der Unterabteilung des Sport-schützen-Clubs Höingen zu befinden war. Ideologische Bedenken gegen Paintball standen auf der einen Seite. Dagegen hatten die anderen Ausschussmitglieder bis auf eine weitere Ausnahme keine Probleme mit dem sportlichen Tun der Gruppe, das diese selbst ganz eindeutig von "Gotcha" oder anderen Kriegspielen abgrenzt. Ein strategisches Spiel und kein Einzelkämpfertum lauteten die Argumente in der Sitzung, ebenso wie die Tatsache, dass die Unterabteilung noch nie in Negativ-Schlagzeilen geraten ist. "Und es ist ein gestandener Verein, der hier pachten will", zog ebenfalls als Argument für einen positiven Bescheid. Mit zwei Gegenstimmen soll dem Höinger Sportschützenclub ab 2006 nun das Gelände verpachtet werden, um das die "Tournament-Paintball" Gruppe bei der Gemeindeverwaltung nachgefragt hatte. Auf dem Grundstück südlich des Vereinsheims soll ein Turnier- und Trainingsplatz errichtet werden.

Die SSC-Unterabteilung "Paintball" hat sich vor knapp einem Jahr gegründet und zählt mittlerweile rund 30 Anhänger. Bisher stand den TPC-Fans ein Gelände zwischen Höingen und Parsit zur Verfügung, das allerdings jetzt anderweitig genutzt wird. Paintballsport findet auf dafür vorgesehenen Spielfeldern statt, auf denen Spieler in sportlicher Kleidung nach festgeschriebenen Regeln und unter der Aufsicht von Schiedsrichtern "eine interessante und actionreiche Teamsportart" ausüben, heißt es über die Sportart, die hierzulande "keine gewaltverherrlichenden oder gar politischen Hintergründe" habe. · ak

http://www.tpc-ense.de

PelzMorph2
30.04.2005, 18:53
DER BERICHT AUS DER WELT
VOM Fr, 5. März 2004
gruß



Farbbeutel für den Feind
Dubai

"Immer in Deckung gehen", schärft mir Chris ein. In der Hand trage ich ein Druckluftgewehr, in der oben bunte Kügelchen vor sich hinkullern. Sie sind meine Munition. Ich spähe nach meinen Gegnern, die irgendwo in der milden Nacht Dubais auf mich warten. Bei knapp unter 30 Grad - es wird langsam Frühling - fließt erster Schweiß. Ich spüre, wie mir das Adrenalin in den Kopf steigt, der Herzschlag wird schneller, dabei ist doch alles nur ein Spiel. Das kleine Paintball-Feld in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein beliebter Treffpunkt für gelangweilte Teenager und gestresste Manager. Ein Ausbildungscamp für alle, die sich endlich einmal austoben wollen.

Ich habe es ausgerechnet mit Profis zu tun, allesamt britische Schüler um die 16. Auch ein Mädchen ist dabei. Ihre Ausrüstung haben sie selbst mitgebracht: dunkle Tarnanzüge, eine Gesichts-Schutzmaske, manche von ihnen sogar die eigene Waffe, ein gewehrartiges Markierungsgerät, mit dem kleine Farbkugeln abgefeuert werden. Die Teenager schauen mich skeptisch an, sind dann aber für Mitstreiter über 20 Jahren aufgeschlossen. Ich werde in das "blaue" Team eingeteilt, streife mir einen blauen Overall über und eine Schutzmaske über die Augen, die mich wie eine Werftarbeiterin ohne Schweißgerät aussehen lässt. Die Grundausstattung kostet 25 Euro pro Abend, die ersten 100 Farbpatronen inklusive.

Zwei Schiedsrichter erklären die Spielregeln. Eigentlich ist die Aufgabe simpel: Es geht immer darum, den Gegner zu treffen, ohne selbst getroffen zu werden. Er oder ich, wie im Western. Das Spielfeld ist eine etwa 1000 Quadratmeter große Sandfläche mit Palmen, Sträuchern, Holztonnen und Hindernissen, die Schutz bieten sollen. Dann ertönt das Startsignal. Ich hetze mit meinem Team in ein Gestrüpp. Teamleiter Chris dirigiert mich hinter eine Holztonne mit Sichtlöchern. Chris erinnert mit seinem Stirnband an eine jüngere Version von Rambo. Er robbt über den Wüstensand zu einer Lichtung, richtet sich auf, stürmt, dann hört man das trockene Knallen der Markierungsgewehre. Er ist getroffen. Statt rotem Blut prangt auf seinem Hemd aber nur ein dicker gelber Farbfleck. In der Waschmittelreklame würde Nena mit großen Augen fragen: "Und jetzt?". Chris flucht laut. Er scheidet aus. Alle "Verletzten" müssen raus. Jemand gibt mir Deckung. Ich ballere in das dunkle Nichts. Komisch, denke ich, so langsam beginnt das Spiel Spaß zu machen. Bis mich ein Farbbeutel am Oberschenkel erwischt. Verdammt, das tut ja weh. Und dann noch einer am Unterarm. Auch ich scheide raus und denke insgeheim, Paintball ist vielleicht doch nur etwas für Militaristen. Ich bin verschwitzt, verstaubt und voller bunter Farbflecken. Aus den Treffern werden am nächsten Tag kreisrunde rote Schwellungen. Chris hat mir vorher stolz davon erzählt: "Es ist cool, das in der Schule den Mädchen zu zeigen". In Deutschland funktioniert das nicht: Dort ist Paintball unter 18 Jahren verboten. Christiane Buck

Isnogood
08.07.2005, 17:33
Hallo Leute,

die Pirmasenser Zeitung (PZ) hat in ihrer Ausgabe vom Donnerstag, 7. Juli 2005 einen Bericht über den Charity Dog Cup, der in der Paintballhalle Pirmasens stattfand, veröffentlicht.

Ich war mal so frei und habe den Artikel eingescannt.

Viel Spass damit,
Isnogood

https://www.pbportal.de/media/attachments/2/4/8/8/7/www.pbportal.de-paintball-878532-27461.jpg

bTm030
08.07.2005, 18:00
@ISNOGOOD
Ich fand den Bericht eigentlich ziemlich neutral.
Is doch nice wenn ne Zeitung so über diesen Sport berichtet.
Gruß
me

pcb
08.07.2005, 18:03
Super Bericht :supi:

hoomerjay
10.07.2005, 19:03
Servus, hab da im reutlinger GEA ein leser brief gefunden der doch wie ich meine eine antwort verdient hat!!!
achtung da is er:
»Leitet in gefährliche Richtung

Ats Pädagogen und Pädagoginnen der
Astrid-Lindgren-Schule erteilen wir dem
Unterfangen, dass Menschen auf Men-
schen im Spiel mit bunten Kugeln schieß-
en, ein klares: NEIN.
Wir gewinnen dieser Konzeption kei-
nen sportlichen oder persönlichkeitsfes-
tigenden Gewinn ab. Diese Freizeitbeta-
teigung hat mit Psychologie und Aggressi-
on zu tun. Kinder lernen durch das Vor-
bild Erwachsener.
In mühevoller täglicher Kleinarbeit
versuchen wir in der Schule Werte zu
vermitteln, die sich am guten Umgang
miteinander ausrichten.
" t Eitern und Schuler erhalten vielfältige
Unterstutzung, um den Lebensraum
Schule und Familie hier in Münsingen
gewaltfrei zu begleiten. Am Stadteingang

spielerisch gewaltverharmlosend ein
Projekt anzusiedeln, bei dem die Mit-
Spieler einen Waffenschein brauchen, ist
in der heutigen Zeit ein Zeichen, das
Menschen in eine gefährliche und fal-
sche Richtung leitet.
Jeder hat in der heutigen Wirtschafts-
lage Verständnis dafür, dass Baulücken
sich schließen und Gewerbe angesiedelt
wird. Aber bitte so nicht!
Der Bauantrag Paintball-Anlage möge
vom Gemeinderat und der Verwaltung
mit einer Nichtgenehmigung entschie-
den werden.


SAMSTAG. 9. JULI 2005 - REUTLINGER GENERAL-ANZEIGER


so ich finde gerade jemand der kindern ein vorbild sein will oder glaubt eines zu sein sollte sich doch mehr mit einem tehma oder sport beschäfftigen bevor er so etwas an eine zeitung schreibt:-§
würde den leserbrief gerne beantworten nur fehlt mir da etwas übung.....
wenn jemand da besser is, bitte an mich un ich werd`s dann an GEA weiter leiten........

Casada
30.08.2005, 17:06
Neuer Bericht im Tages-Anzeiger (Schweizer Zeitung)

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/534772.html

farbenfrohe grüsse
dani

hanzdooom
12.09.2005, 12:06
ich trau mich kaum noch in die zeitung zu schauen...
nicht nur wegen pb!
diese welt geht zu grunde hhrhrrr

alex80
19.10.2005, 07:37
Für´s Archiv:

Heute war ein Folgeartikel zu einem früheren Artikel über unseren Verein in der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung (WAZ)

Zu sehen gibt es den Artikel hier als PDF:
Saug dir den Artikel... (http://www.pbsc-wolfsburg.de/stuff/PBSC_Artikel_WAZ_19-10-05.pdf)

Denke der Bericht ist sehr positiv gestimmt, wie schon der erste (folgt heute abend). Einziges Manko: Gotcha anstatt Paintball.

Kayty
31.10.2005, 14:14
Ob das wieder so eine gute Presse ist? :rolleyes:

Waldspaziergang endet in Augenklinik
Durch einen Schuss in einem Waldstück bei Menden (Märkischer Kreis) hat ein 38-jähriger Wanderer eine schwere Augenverletzung erlitten. Nachdem der Mann den Schuss gehört hatte, verspürte er einen Stich im Auge. Im Krankenhaus wurde dann die Verletzung festgestellt. Nach Auskunft der Lüdenscheider Polizei vom Sonntag (30.10.05) ist unklar, ob zum Zeitpunkt des Schusses ein Jäger im Wald unterwegs war. Möglicherweise komme auch Schuss mit einer Farb-Patrone aus einer "Gotcha-Waffe" in Betracht.



Quelle: http://wwfms03/IStartBO.nsf?OpenDatabase

alex80
31.10.2005, 14:18
bitte... das ist doch blödsinn!!!

Tyler.79
07.11.2005, 19:44
Hier der Zeitungsbericht vom 02.11.05 aus der Pz vom Halloween Tournament in Pirmasens.

http://www.pirmasenser-zeitung.de/artikel/05/pirmasens/2005-11-02/1/index.php

dt3ft
12.11.2005, 12:20
Hier ein Zeitungsbericht aus den Nürnberger Nachrichten vom 12.11.2005:

Bunte Farbkleckse am Boden und an den Mauern legen die Vermutung nahe, dass die verlassene Industrie-Brache schon des öfteren von Gotcha-Spielern für ihre Überlebens-Spielchen heimgesucht wurden.

SEK übte „Häuserkampf“

Sie können jedoch auch von Mitgliedern des polizeilichen Spezialeinsatzkommandos (SEK) stammen, die hier Häuserkampf trainiert haben. Als besondere „SEK-Visitenkarte“ sind aufgesprengte, verbeulte Stahltüren und durchbrochene Mauern zurückgeblieben. Auch Technisches Hilfswerk und die Feuerwehr haben sich in dem einsamen Areal auf mögliche Einsätze vorbereitet.

hier (http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=418411&kat=10&man=6) komplett mir Bildern

obmiT
20.11.2005, 10:29
Stuttgarter Zeitung 20.11.05

https://www.pbportal.de/media/attachments/1/4/2/7/www.pbportal.de-paintball-1015394-31695.jpg

Risingsun
20.11.2005, 10:35
grade entdeckt(sorry, hab keinen scanner da, musste es abtippen)

Paintball

Warnung: Dieser Sport ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht freigegeben.Was ist Paintball? Zwei Teams treten an, mal sind es drei, fünf, sieben oder 1600 Spieler pro Team. In Deutschland gibt es 300 Teams, die sich in Ligen organisieren.
Paintball ist Gefährlich. Es wird mit Waffen geschossen, sagt die Regierung. Mit "Markierern" beschwichtigen die Spieler. Druckluftpistolen halt, womit Bauern ihre Kühe markieren. Die Patronen sind aus Gelatine, mit Lebensmittelfarbe gefüllt. Keine Sorgen, die flecken sind auswaschbar. Die blauen Flecken darunter nicht.
Paintball ist geil. Denken zumindest 50000 Deutsche und zehn millionen Amerikaner. Paintball ist einfach. Die Verlierer erkennt man sofort. Von Knallbunten Flecken übersäht, scheiden sie aus und trotten vom Feld. Und der Sieger? Haben sauber gearbeitet, Paintball ist Action."Go,Go,Go" schreit der Schiri zum Start. Die Spieler reagieren auf diese klare Anweiung. Manche sprinten los,andere bleiben stehen. Einige fallen auf die Knie, und auch ein Hecht wurde schon mal gesehen.
Paintball ist Taktik. Nicht das der Eindruck entsteht, die Spieler wüssten nicht was sie tun. Alle wollen das selbe: die Fahne der Gegner entführen, ähnlich wie damals bei Räuber und Gendarm und beim Computerspiel Counterstrike.
Dazu haben die Teams Spielzüge zigmal trainiert.
Paintball ist Rollenspiel. Es gibt "Scharfschützen", die aus dem Hinterhalt in ruhe abdrücken.Oder "Frontrunner" die laufend, rollend oder auch fliegend vorwärts kommen. Auch "Spezialagenten" sind mit von der Partie, ihre Sonderaufgaben werden aber nicht verraten.
Paintball ist nicht Gotcha. Paintballer spielen keine Kriege im Wald nach. Paintball ist ein Sport mit speziellen Feldern mit Schussnetzen, Luftkissen und einem Schuss Farbe. Mathias Krenski

obmiT
20.11.2005, 10:39
1. Für Zeitungsberichte gibts ein Top Thema.
2. Ich war 6 min schneller. :p:

Risingsun
20.11.2005, 10:51
du sau! :grin: :cry: und dann noch so faul abfotografiert :doubt:

okok, hast gewonnen... :weizen:
@ mod bitte löschen

surinam
20.11.2005, 11:18
und mal voll ghetto style geschrieben der typ.
scharfschützen ...
und spezialagenten.

langer der typ is ein agent.
wasn text ^^

9of10
20.11.2005, 12:32
Da les ich ich grad meine Sonntagslektüre und sehe den Beitrag der mal echt voll ok ist - super!!!

Obmit du solltest ev noch jemanden finden der den Anhang freischaltet weil so bingt das nix ... da is dieser Thread hier besser, weil man den Text lesen kann. höhö *gg*

suck0r
20.11.2005, 12:38
ich will auch Spezialagent sein, die Scharfschützen-Snip0r Position gefällt mir nich mehr so lol

Ne aber sonst recht positiv eigentlich

spock001
20.11.2005, 21:15
der anfang ist gut geschrieben aber diese textteile gehn mal garnicht :palle: :shake:

. Es gibt "Scharfschützen", die aus dem Hinterhalt in ruhe abdrücken.Oder "Frontrunner" die laufend, rollend oder auch fliegend vorwärts kommen. Auch "Spezialagenten" sind mit von der Partie, ihre Sonderaufgaben werden aber nicht verraten.
...i

der rest it OK, aber das :mecker:

MrMorgan
21.11.2005, 11:08
lol, ich bin auch schonmal vom start in die fiftys geflogen :silly:

shit spezialagenten? man ich weiss ja ned mal wer in unserem team der spezial agent ist :lol: nachher bin ich das noch ;)

naja, wirkt teilweise als hätte der verfasser zu viel drogen intus ^^

VEIT
05.12.2005, 13:43
na ja ...........



http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1017951424611&rubrik=256&artikelid=1127832488645

Krashok
05.12.2005, 13:49
lol Veit, der kann ja nicht mal ordentlich deutsch :lol: aber er versucht ein positives licht auf den sport zu werfen :supi: ..gelingt ihm aber nur bedingt :grin:

blunalimette
06.12.2005, 08:12
yep! sehr positiv geschriebener bericht :supi:

Fell
06.12.2005, 10:27
..gelingt ihm aber nur bedingt gelingt im eigentlich gar nicht...
Alleine schon der erste Absatz: Camouflage-Anzug und Knarre – ich wollte mich schon immer mal verdammt cool und wichtig fühlen! Beim Paintball bin ich da genau richtig: Kommandos brüllen, hinter verfallenen Häusern Deckung suchen und sich an den Gegner anschleichen. Als wenn ich die Welt vor dem Untergang bewahren müsste.
Da finde ich jetzt nichts gutes daran, was soll daran "cool" sein?

Und das hier: Grundsätzlich trägen die Spieler einen Tarnanzug, einen Helm und einen halbautomatischen „Markierer“ – das ist die Waffe. Sie spielen in einem abgezäunten Gebiet mit verschiedenen Deckungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Häuserruinen oder Gebüsch. Ziel des Spiels ist es die Gegner mit den Markierer abzuschießen und damit handlungsunfähig zu machen.
Soll sich doch bitte erstmal informieren. Das ist wieder so ein typischer Aufreiserbericht ohne Hintergrund Infos. Leider üblich in unserem schönen Lande ...

hiFLy
10.12.2005, 16:54
Diese Welt beherbergt doch echt nur Spaten...

Aber der Bericht in der Coupé ist echt spitze.

Es findet auch eine Abgrezung zu Gotcha und Camo statt.
Das finde ich echt super...auch keine abfälligen Worte wie "Kriegsspiel" oder so eine Scheisse...

Der Kerl hat sich echt mal Gedanken drüber gemacht und sich das auch angeschaut worüber er geschrieben hat...

:supi: :supi: :supi: :supi: :supi:

Sven
10.12.2005, 17:25
ich glaub der jörn kuckt sich das schon seit längerem an ^^

alex80
18.12.2005, 21:58
Hier gibts auch mal wieder was in den
Wolfsburger Nachrichten vom 17.12.05 (http://www.ironwolves.de/stuff/wob_nachrichten_17-12-05.pdf)

Durchweg positiv würd ich sagen!
Foto ist gestellt wie man sieht...

wobber2005
18.12.2005, 22:56
mille, der link funzt irgendwie nich!

The Wanderer
19.12.2005, 09:20
...einfach den Slash hinter dem .de nachtragen...

BTW: Am Wochenende wieder ordentlich "Painter" verschießen? :D

alex80
19.12.2005, 14:18
Ups... neuer Server... sorry... jetzt sollte er gehen.
Ja das mit der "Paint" hat se wohl falsch aufgeschrieben... naja...

wobber2005
19.12.2005, 17:18
Ein netter Bericht! :supi:
Klingt bis auf das "Painter" doch eigentlich sehr gut!
Weiter so!

Bösewicht
19.12.2005, 19:44
jo finde ich auch cooler text!!!1

toonfish
19.12.2005, 20:22
sehr schön! Da hat sich einer Arbeit gemacht...

VEIT
02.03.2006, 10:40
Es geht voran !!
sowas brauchen wir .... und das am besten JEDEN tag .... ;-))

bin ich das ?? müsste in mecklenburg (open) sein ...... oder ?

Yoshy
02.03.2006, 22:30
Es geht voran !!
sowas brauchen wir .... und das am besten JEDEN tag .... ;-))

Dann können die Journalisten auch bald mit den Begrifflichkeiten richtig umgehen

ergo: mehr richtige und (hoffentlich) positive Berichterstattung

Auda
10.04.2006, 16:45
Im Göttinger Tageblatt vom 10.04.2006; über die Halle in Hann. Münden.

Zeitungsbericht (http://people.freenet.de/mr_dicker/PICT0363.JPG)

Meiner Meinung nach ein neutraler Bericht !!! Ich finde Ihn sehr gut !!!

shoty
10.04.2006, 17:11
und mir wurde abgeraten das zu posten :roll:

Das gelbe JT Jersey im Hintergrund bin ich, falls das jemand wissen will :D

dickman
10.04.2006, 18:54
Und Meine Mini Cocker !!!!!

shoty
10.04.2006, 19:07
Es gibt noch einen zweiten Artikel in einer Zeitung aus Hannover falls da jemand nachsehen möchte ?!

die ZEitung nennt sich wohl HNA falls jemand was damit anfangen kann

Tyler.79
27.04.2006, 22:02
Hier ein Bericht aus der Pirmasenser Zeitung vom 27.04.06:

http://www.team-bodyshock.de/v3/index.php?area=1&p=gallery&action=showimages&galid=11

shoty
02.05.2006, 16:17
Göttinger Scene Magazin "trends&fun" ausgabe 05/06

https://www.pbportal.de/media/attachments/2/4/6/7/5/www.pbportal.de-paintball-1208881-37383.jpg

https://www.pbportal.de/media/attachments/2/4/6/7/5/www.pbportal.de-paintball-1208881-37384.jpg

DerStefan
14.09.2006, 13:46
Hier der Link zum Bericht der Donauwörther Zeitung vom 14.09.2006

http://www.woodhome-wankers.de/pic/artikel.pdf

manu.munich
28.11.2006, 08:05
Die Abendzeitung, 27.11. "Mit Soldat-Spielen hat Paintball nicht zu tun"

Bericht (http://img179.imageshack.us/my.php?image=dsc05016xz1.jpg)

harrybln
28.11.2006, 08:14
glückwunsch dem schreiberling, toller Artikel

Aftershock
28.11.2006, 09:06
Word! ... sehr schöner Artikel :)

mFg Aftershock

manu.munich
28.11.2006, 19:07
Man sieht , es kann auch mal anders laufen, auch wenn derzeit die Vorzeichen nicht besonderen Mut machen sich auf so ein Interview einzulassen.

Kleiner Tip, unbedingt vorher absegnen lassen was gedruckt wird. Damit lässt sich verhindern das Zitate aus dem Zusammenhang gerissen oder gekürzt werden.

Saeska
20.12.2006, 05:56
hier ein Artikel über unsere Hallehttp://img140.imageshack.us/my.php?image=swpulmpaintballhm3.jpg

manu.munich
20.12.2006, 07:11
Endlich ist es wieder da, mein Lieblingswort "Paints" :chmul:

SaLiKi
29.01.2007, 16:52
Hab nen relativ guten österreichischen Artikel gefunden:


http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/329239/index.do

harrybln
30.01.2007, 00:06
wow, hat die dame gut geschrieben

2na
30.01.2007, 07:41
Hab nen relativ guten österreichischen Artikel gefunden:


http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/329239/index.do

ist ein artikel über uns. :supi:
hier die printbversion als pdf:

http://www.file-upload.net/download-187665/dukes_kleinezeitung.pdf.html

SaLiKi
01.02.2007, 12:27
ist ein artikel über uns. :supi:
hier die printbversion als pdf:

http://www.file-upload.net/download-187665/dukes_kleinezeitung.pdf.html
Wenns nur mal in Deutschland sooft positive Artikel gäbe ... hab schon wieder was relativ positives aus Österreich gefunden:

http://www.nachrichten.at/leben/513752

Aber ich glaub das hängt mit dem Politskandal zusammen.

Hat nicht wer Fotos von deutschen Politikern beim Paintballspielen???

DerStefan
01.02.2007, 18:04
Naja... :doubt:

Die Unterscheidung zwischen Ernst und Spiel ist für jeden Einzelnen eine persönliche Herausforderung.

Das ist schon extrem gequirlte Scheiße... :rolleyes:

Lazi
02.02.2007, 08:30
In Österreich hat es jetzt vermehrt Paintball-Berichte in der österreichischen Presse-Landschaft gegeben.

Dies aber eher ungewollt mit dem Hintergrund, da Fotos über den Obmann der rechten Partei FPÖ aufgetaucht sind, die ihn als "Wehrsportler" darstellen und ihn in Verbindung mit Neo-Nazi's bringen.

Er hat's natürlich als harmloses Paintball/Gotcha-Spiel und als eine Jugend-Dummheit abgetan.

hier ein paar Links aus der österreichischen Presse:

http://your.orf.at/zib2ondemand/player.php?day=2007-01-18&offset=00:19:42&type=
http://derstandard.at/?url=/?id=2734167
http://derstandard.at/?url=/?id=2734093
http://derstandard.at/?url=/?id=2734527
http://derstandard.at/?url=/?id=2735573
http://derstandard.at/?url=/?id=2751742

http://diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=i&id=612240
http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=p&ressort=i&id=612259

http://lahmwahn.org/dl/20070119zib2.avi

Cyberpainter
07.04.2007, 21:28
Erneut ein Bericht über unseren Verein aus der WAZ Ausgabe 4.4.07

http://www.anja.spaceballs-nrw.de/Presse/wazborkennachwuchs2007.jpg

DerStefan
08.04.2007, 14:34
Positiv :supi:

btw: Wie viele Leute seid ihr denn im Verein?

Cyberpainter
08.04.2007, 17:32
Danke!

Schwankend zwischen 60-80 Mitglieder / Spitze war mal über 100, allerdings mit Fun & Turnier & Passive Mitglieder ;)

Katanasr
31.05.2007, 12:45
Interview von Alex Flohr in der Universal 95, Studentenzeitung an der Uni Paderborn (Seite 5)

http://wwwcs.uni-paderborn.de/universal/uv_archive/universal_095.pdf

Ist hübsch geworden :-)

Aftershock
31.05.2007, 12:55
nettes kleines Teil, stimmt!

warlock81
31.05.2007, 13:32
ja holla! Liest sich echt gut!

Jens 1Dragon1
12.07.2007, 11:44
Hallo,
Ich habe mir jetzt die ersten vier Seiten dieses Threads durchgelesen und habe etwas zu sagen!

Ich bin ein Mensch, der sich mit Eltern rumschlagen muss, die 67 und 72 Jahre alt sind und gegen einen solchen Sport riessen Vorurteile haben! Es ist klar, dass man selbst diese Meinungen anhört und darüber nachdenkt, wenn nicht sogar die Meinung annimmt.
Mein Vater war nicht davon begeistert und sagte, dass Leute, die auf sich schiessen nicht mehr alle Tassen im Schrank haben! Er war 60 Jahre Polizist und war froh, dass er nie schiessen musste.
Trotzdem hat mich Paintball gereizt. Ich wollte mal die Erfahrung machen.

Ich war letzte Woche mit 7 meiner Kumpels painten.
Wir hatten saumässig viel Spass. Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig auf seine Freunde zu "schiessen" (eigendlich ein schlechtes Wort dafür), da die Hemmschwelle gross ist, seinem Freund mit so einer Kugel weh zu tun. (und nur aus diesem Grund!)
Aber hat man es ein paar mal gemacht und bekommt die Rewange dafür, ist der Spasseffekt nicht mehr zu stoppen.
Wir sind alle mit riessigen blauen Flecken nach Hause und haben uns richtig toll gefühlt.

Wie gesagt bin ich da hin, um das sogenannte "Kriegsspiel" auszuprobieren, wie es aus verurteilenden Mündern benannt ist.
Auf dem Heimweg im Auto habe ich mich mit meinem Kumpel unterhalten und den Tag reveu passieren lassen.
UND ERST DA IST MIR ETWAS AUFGEFALLEN!
Ich habe keine einzige Sekunde daran gedacht, dass es hier um Krieg oder eine Tötungsabsicht geht. Selbst der getroffene Gegner ist nicht TOT, sondern AUSGESCHIEDEN aus dem Spiel und muss seine Zeit bis zum nächsten Spiel draussen warten!
Es gibt keine "simulierte Tötung"! Es ist nichts anderes wie im Völkerball!
Wer getroffen ist, fliegt raus und muss zugucken!

Mich hat das Fieber gepackt! Ich will unbedingt wieder painten gehen, egal was andere Sagen! Es ist einfach die Ansicht der aussenstehenden Leute, die diesen Sport verurteilen, weil sie "Waffe", "auf Menschen schiessen" hören und an Krieg denken. Niemand beschäftigt sich richtig damit und nimmt mal selbst einen Marker in die Hand und sieht die sportliche Seite und den sportlichen Gedanken an dem Spiel.
-> Die allseits bekannte zweiseitige Medallie!


EDIT: Das ist genau die Frage, die hier gestellt werden muss:

EDERTAL/BAD WILDUNGEN. Erinnern Sie sich an die Cowboy- und Indianerspiele Ihrer Kindertage, an Räuber und Gendarm? An das Jagdfieber, das einen packt, oder an den leisen Schauer auf der gespielten Flucht? Tausende von zumeist jungen, männlichen Erwachsenen in Deutschland wollen auf diesen Kick nicht verzichten. Die Platzpatronen oder Wasserpistolen aus der Kinderzeit haben allerdings ausgedient. Statt dessen schießen sie mit Farbpatronen aufeinander. Vier Edertaler zwischen 20 und 25 begeistern sich für diesen Sport aus den USA namens "Paintball", zu deutsch Farbball. Aber: Ist das überhaupt Sport, oder verherrlicht Paintball Gewalt und Krieg?

boeserbube
12.07.2007, 14:50
@ Jens G. ---> *respekt* schön sowas zu lesen und zu hören..! immer wieder ...! paintball ist spass, sport und sonst nichts anderes. hoffe das das noch vielen leuten klar wird ! ;)

9of10
01.08.2007, 21:35
Stuttgarter Zeitung vom 31.07.2007

stz_20070731.jpg (https://www.pbportal.de/media/files/2007/news/stz_20070731.jpg)

Diskussion und co Thread hier --> https://www.pbportal.de/forum/showthread.php?t=156960

FHMH
08.11.2007, 14:46
Im Kicker vom 05.11.2007 auf den letzten beiden Seiten ein Frage Antwort Spiel mit
Markus Miller (25) derzeit verletzter Bundesligatorwart des Karlruher SC, auf die frage welcher sport für ihn noch in Frage käme meinte er: ....nur der Painball Sport, bemängelt aber die geringen Verdienstmöglichkeiten als Paintball-Pro in Deutschland....ausser man spielt bei einem Topteam in US...

Finde diese Aussagen voll gut.... besonders wenn es von jemand kommt bei dem man es nicht erwartet hätte...-->RESPECT

DerStefan
19.01.2008, 10:10
Heute in unserer Zeitung entdeckt:

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,Gotcha-Schuetzen-auf-der-Flucht_arid,1154239_regid,1_puid,2_pageid,4289.htm l

:shake:

Grille
27.02.2008, 14:49
heute in der BZ.

Bericht über die PG in Berlin

Klick mir (http://www.bz-berlin.de/BZ/kultur/2008/02/27/berlins-erste-paintball-halle/berlins-erste-paintball-halle,geo=3871102.html)

Grille
29.03.2008, 19:40
:supi: aber schade das se die bilder von uns nich genommen haben :(

zwan
12.04.2008, 05:48
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/1193042/index.do

Ciao

Ingo

beLieve
28.04.2008, 10:17
Border agents to use paintball guns to fend off attackers (http://www.azfamily.com/news/homepagetopstory/stories/Tucson_local_news_042308_border-patrol-paintball.93c72b2d.html)

Land of the Free and Home of the Brave.

SOne
04.05.2008, 12:16
Der Patriot - Lippstätter Tageszeitung

Thema:
Vergleich vor Gericht: Gewerbehalle darf künftig als Paintball-Anlage genutzt werden

BÜREN Nachdem das Verwaltungsgericht Minden bereits im November vergangenen Jahres eine Paintballanlage im Industriegebiet Büren-West unter strengen Auflagen genehmigt hatte, endete ein ähnlich gelagertes Verfahren nun noch vor der Verhandlung mit einem Vergleich. Demnach wird der Kreis Paderborn den Bauvorbescheid für die Umnutzung einer Gewerbehalle am Oberen Westring zu einer Paintball-Anlage erteilen. Bei den Klägern der beiden Verfahren handelt es sich nach Angaben des Gerichts übrigens um zwei unterschiedliche Männer.Paintball ist ein Mannschaftssport, bei dem Gegenspieler mit Farbkugeln beschossen werden. Getroffene Spieler müssen ausscheiden. Bei dem jetzt gestatteten Spielbetrieb versuchen zwei gegnerische Teams, eine Fahne zu erobern.
Im November 2007 hatte die Erste Kammer des Verwaltungsgerichts den Kreis Paderborn in einem inzwischen rechtskräftigen Urteil dazu verpflichtet, einem Kläger einen positiven Bauvorbescheid für eine Paintballanlage im Industriegebiet West zu erteilen. Dies war allerdings an Auflagen gebunden: So musste die Einsichtnahme in das Spielfeld durch eine geschlossene Halle verhindert werden, Zuschauer sollten nicht gestattet sein und Tarnkleidung oder Uniformen nicht getragen werden. Farbmarkierungskugeln („Paintballs“) dürfen nur in anderen Farben als rot verwendet werden.
Nach Angaben des Gerichts verpflichtete sich der Kreis Paderborn nun unter den gleichen Auflagen, auch für die Umnutzung der Gewerbehalle am Oberen Westring zu einem Paintball-Spielfeld einen positiven Bauvorbescheid zu erteilen.


Hier gehts zum Artikel! (http://www.patriot.de/index.php?content=lokal_artikel&ID=PP-318109&RESSORT=GE)

https://www.pbportal.de/media/attachments/3/5/8/2/www.pbportal.de-paintball-2040721-69752-Zeitungsberichte-ber-Paintball.jpg

Deusex
04.05.2008, 12:39
in der sindelfinger zeitung

Kriegsspiele satt Jugendsport (http://www.szbz.de/no_cache/nachrichten-neuigkeiten/artikel-detail/news/Kriegsspiele%20statt%20Jugendsport/neste/3.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=312&cHash=81b1beed4a)

da kann man auch kommentare dazu geben, was schon einige getan haben

MGLackiererei
04.05.2008, 14:23
es wäre nur schön, wenn mal jmd einfach mal ein paar konstruktive kommentare schreiben würde und nicht gleich alles verteufelt und die leute beleidigt :shake:

Copilot
23.04.2009, 21:53
Hier ist ein bericht der super schlecht ist.....

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2160/artid/10201450

Copilot
05.05.2009, 18:42
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Uebersicht/Stadt-hat-geprueft-Aus-fuer-Paintballer-in-Kreuzheide

Kay
05.05.2009, 19:40
Hier ist ein bericht der super schlecht ist.....

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2160/artid/10201450

Man , man , man !!!!


Und wieder mal ein Reporter der mit Vorurteilen an seine "Arbeit" gegangen ist !:naja:
Da waren die Antworten der Befragten mal "geistreicher" als die des Reporter´s !!!
Es gibt einfach Menschen ,die wollen gar keine andere Meinung zulassen !:confused::confused::confused:

bpotzale
06.05.2009, 20:51
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Uebersicht/Stadt-hat-geprueft-Aus-fuer-Paintballer-in-Kreuzheide

Hm, im Erbbaurechtsvertrag darf definitiv nur Tennis gespielt werden ?
Ich würde über einen Anwalt den Vertrag einsehen lassen. Könnte mir vorstellen, das dort als Nutzung SPORT und nicht TENNIS eingetragen ist.

Hier ein Auszug was in diesem Vertrag steht könnte...
"
Der Erbbaurechtsvertrag
Der Erbbaurechtsvertrag enthält Bestimmungen über die Dauer des Erbbaurechts (z.B. 30,60 oder 99 Jahre) sowie über die Verpflichtung des Erbbauberechtigten, die Gebäude in einem einwandfreien Zustand zu erhalten und alle auf das Grundstück entfallenden einmaligen und laufenden Steuern, Gebühren, Beiträge und sonstigen öffentlichen und privaten Lasten und Abgaben jeder Art zu tragen.
"

Ich finde dort keine Nutzungsbestimmung...

Hier ein Mustervertrag (http://www.landkreis-greiz.de/uploads/media/Vertrag_7.pdf)

Wer ist denn der Grundstückseigentümer ? Die Stadt Wolfsburg ?
Weil: "Punkt 1. (5) Für andere als die vorgenannten Zwecke - insbesondere für gewerbliche Zwecke -, dürfen die Erbbaugrundstücke nur
nach schriftlicher Einwilligung des Grundstückseigentümers verwendet werden."

Ich würde das einen Anwalt checken lassen !

Solidarische Grüße

DocT
11.05.2009, 07:57
Hier nen sehr guter Bericht zum aktuellen Verbot wie ich finde. Auch die Antworten sind nicht zu verachten. Liefert evtl. die ein oder andere Idee für Eure Mails:

http://www.spreeblick.com/2009/05/08/heute-im-angebot-das-paintball-verbot/

LeFreak
14.05.2009, 17:59
Protest aus der Paintball-Lobby.
Abgeordnete bekamen in den vergangenen Wochen immer mehr Protest-Mails. Ein Abgeordneter, der namentlich nicht genannt werden will, zu BILD.de: „Die legen uns mit Protesten unser Büro lahm." Arne Petry, Chef der Deutschen Paintball-Liga, bestätigte: „Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass Paintball ein taktischer Mannschaftssport ist und kein Amokläufer irgend etwas mit Paintball zu tun hatte. Das hat jetzt offenbar gewirkt.“ In den vergangenen Tagen hatten die „Paintballer“ sogar angekündigt eine Partei zu gründen, drohten mit einer Beschwerde beim Verfassungsgericht!
Von Paintball lebt inzwischen eine ganze Wirtschafts-Branche: In Deutschland gibt es rund 200 Spielfelder, dazu kommen 300 Händler und Hersteller.
Insgesamt sind nach Angaben der Deutschen Paintball-Liga knapp 20 000 Spieler aktiv, die sich in abgelegenen Gebieten oder auf Spielfeldern treffen, mit Farbmunition aufeinander feuern. Beliebt ist Paintball auch bei Unternehmen als Teambuilding. Auch etliche Fußball-Bundesligisten waren schon auf Paintball-Tour.
Paintball wird von Ärzten und Bauarbeitern gespielt, ganze Manager-Seminare reisen dafür an. Einer, der offen darüber spricht, ist Rene Wienholtz. Als Vorstandsmitglied der Strato AG sagte er bild.de: "Es macht uns nicht zu Amokläufern, wenn wir Paintball spielen. Das ist ein Extremsport, man muss sich abstimmen. Beim Boxen geht es brutaler zu.“
Aber warum dann die ganze Aufregung? Noch vor wenigen Tagen hieß es in der Politik unisono: Dieses brutale Spiel darf in Deutschland nicht erlaubt sein! Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, hat dafür eine einfache Erklärung: „Politiker denken, sie müssen nur ein Papier vollschreiben und dann wird alles anders“, sagte er Bild.de.
Für Wendt ist ohnehin klar, dass ein Verbot nicht umsetzbar ist: „Wir werden niemanden kontrollieren, wenn er Paintball spielt. Das ist schon personell gar nicht machbar.“

der link dazu:
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/05/12/paintball-verbot-steht-auf-der-kippe/bundesregierung-rudert-zur_C3_BCck.html

ruebe
15.05.2009, 07:31
Den Artikel habe ich heute beim Hamburger Abendblatt online gelesen.
Hmm, kommt bei mir nicht so richtig Positiv rüber.
http://www.abendblatt.de/politik/article1015350/Kampfspiel-Paintball-soll-doch-erlaubt-bleiben.html

Hummelpups
15.05.2009, 08:15
Unser heutiger Bericht, erschienen am 15.05.2009

http://haz.de/content/view/full/108225
http://haz.de/var/storage/images/sn/nachrichten/hannover/uebersicht/sie-wollen-nur-spielen/1434435-1-ger-DE/Sie-wollen-nur-spielen_ArtikelQuerKlein.jpg

FRiTZe
15.05.2009, 13:20
Sächsische Zeitung Regional teil Zittau heute:

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2155619

AndreaESA
18.05.2009, 15:16
Ich bin heute hier in Eisenach zum Thüringer Anzeiger gegangen, der Sportreporter heißt Hr. Keiser und ist sehr offen in dieser Frage. Hat voriges Jahr einen großen Artikel über unseren Verein ( den Artikel durfte ich selber schreiben ) in die Zeitung gesetzt. Auch dieses Mal darf ich selber einen Artikel verfassen ,zwar etwas kürzer wegen Platzmangel. Er hat mir den Vorschlag gemacht kurz über Paintball und unseren Verein zuberichten und das es halt eine Europameisterschaft gibt und eben auch das unser Verein wie so zu einem Tag der offenen Tür einläd wo wir Rede und Antwort stehen zu allen Fragen und halt auch Internetadressen wo andere nachlesen können.
Ich finde das super ......und so einen Tag der offenen Tür wollte ich schon immer machen in unserem Verein.
Na mal sehen was mir da jetzt alles einfällt.

Newman85
18.05.2009, 15:56
Klingt doch gut! Dann wünsch ich viel Erfolg :supi: