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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Öffentliche Werbung für Paintball ? Erlaubt ?


Old Man
03.01.2003, 19:10
Wer weiss es genau ?

Inwieweit ist öffentliche Werbung erlaubt ?

Plakate sind wohl verboten.

Was wäre ok ?

Ideen ?

scharlatan99
03.01.2003, 19:28
Ich denke es ist so ähnlich wie mit "Pornos" wäre auch Störung der Öffentlichen Ordnung für die Werbung zu machen.

Tiger2002
03.01.2003, 19:30
Niemand weiss es wohl wirklich genau, da vieles auf Interpretationen und Fallentscheidungen basiert. Prinzipiell ist natürlich Werbung für Paintball erlaubt, es gibt kein Gesetz das das verbietet. Bei der Werbung für Spielfelder oder Turniere siehts wohl momentan eher schlecht aus, da auf Grund besagter Einzelfallentscheidungen eine Störung der Öffentlichen Ordnung durch Paintball er in Aktion für möglich gehalten wird und diese nur ausgeschlossen werden kann, wenn es keine "Öffentlichkeit" gibt und das bedeutet keine außenstehenden Zuschauer und auch keine Werbung.

Es kann uns aber niemand verbieten, über den Sport zu informieren oder Image-Werbung zu machen. Wie wäre es z. B. mit Informations-Veranstaltungen? Es gibt ja schon einige Paintball Stammtische. Hierzu kann man problemlos interessierte auch per Zeitungsanzeige einladen. Sobald die Leute zum Personenkreis der "Interessierten" gehören, sind sie keine Öffentlichkeit mehr. Man könnte auch eine Kampagne starten z. B. Paintball-Sportler gegen Drogen und entsprechende Plakate drucken, wo am besten prominente Paintballer außerhalb des Spielgeschehens dargestellt werden und irgendwelche schlauen Sprüche gegen Drogenmißbrauch absondern. Es gibt genug Möglichkeiten, auf Paintball als Sport aufmerksam zu machen, ohne das Spiel als solches öffentlich darzustellen oder darauf Bezug zu nehmen, und nur das kann die öffentliche Ordnung stören. Der Begriff Paintball an sich reicht dazu nicht aus, sonst müssten Magazine wie Gotcha oder Facefull in D verboten werden und das wäre das Ende der Meinungsfreiheit.

Tiger

Akki
03.01.2003, 20:18
Nach einem Runderlass des Innenministers des Landes NRW darf sich ein Angebot eines Zuganges zur Painballveranstaltungen stets nur an einem bestimten Personenkreis richten, das heißt nicht öffentlich angepriesen werden!:doubt:
Gott schütze das Internet, ohne das wir in Deutschland ziemlich in den A**** gekniffen wären:supi:
@ Tiger
Aber welche deutschen prominenten Paintballer, die auch
Nicht-Paintballer kennen, kennst du denn?
Mir würden im moment keine Einfallen.

raiden
03.01.2003, 20:32
aber im grunde genommen widerspricht es ja nicht dem, was tiger2002 gepostet hat, im gegenteil!
wenn man einen paintballstammtisch organisiert ist es ja jedem frei überlassen, dorthinzugehen.

die frage ist dabei nur, wie man ihn ankündigen darf.
ob man viellicht sagen darf, dass es ein "freies treffen einer interessengemeinschaft,,paintball´´" ist, oder ob man den begriff PB gar nicht in die bekanntmachung mit einbeziehen darf?!

von grundauf kann ich die antwort tiger´s befürworten, da es wohl aus unserer jetzigen situation heraus das beste wäre, die leute die paintballspielen ins rechte licht zu rücken, eben, dass es keine rambo´s sind, sondern ganz normale leute eben. z.B.berühmte persönlichkeiten, oder familienleute.

das wäre aber eine ziemlich aufwendige promoaktion, da es bestimmt nicht ausreicht, wenn man diese aktion nur in 1, oder 2 städten starten würde.

eine andere aktion wäre es, wenn berühmte persönlichkeiten sich öffentlich zum paintball bekennen würden, das wäre wahrscheinlich eine ähnliche skandalaktion, wie damals, als sich freddie mercury zur homosexualität bekannte, und käme nicht wirklich in betracht, da sich die breite masse erstmal darüber empören würde, und es dann zu lange dauern würde, bis sich alles eingefädelt hat.
in der homosexualität gibt´s ja heut noch hürden, bzw. empörung darüber(zum teil), wenn sich jemand outet!

Tiger2002
04.01.2003, 01:43
Original geschrieben von Akki Nach einem Runderlass des Innenministers des Landes NRW darf sich ein Angebot eines Zuganges zur Painballveranstaltungen stets nur an einem bestimten Personenkreis richten, das heißt nicht öffentlich angepriesen werden!


Eben... Paintballveranstaltungen. Ein Paintball-Stammtisch in einer Kneipe wird aber kaum als Paintballveranstaltung durchgehen, außer alle haben ihren Markierer dabei und machen ne kleine Vorführung :devil: Dazu kann man problemlos per Zeitung einladen, nach dem Motto "für Interessenten am Paintballsport findet am 42. Februar eine Infoveranstaltung im grünen Elch statt". Damit wird die gesamte Öffentlichkeit über den Stammtisch etc. informiert, es werden jedoch nur interessierte eingeladen. Dort kann man dann im Detail informieren und die, die das ganze nicht unmoralisch finden auch mit aufs Spielfeld einladen. Die anderen müssen "draussen bleiben".


Aber welche deutschen prominenten Paintballer, die auch
Nicht-Paintballer kennen, kennst du denn?

Dich? Mich? Uns alle?? Naja...

Kai Tracid wurde mal erwähnt, aber ob der als Prominenz zählt? Ich hab zu ihm ne besondere Meinung, die hier aber nicht zur Debatte steht. Michael Schumacher soll angeblich auch wissen wie man nen Markierer hält, der hat aber bestimmt anderes zu tun. Ich sagte ja deswegen, es wäre gut wenn... nicht daß ich die passenden Promis "griffbereit" hätte. Es geht aber zumindest im kleinen auch ohne und vielleicht outet sich ja mal der eine oder andere Promi.

Tiger

Sqeezy
15.01.2003, 16:59
hab ich das ?????

blackmagicBasti
15.01.2003, 17:16
Original geschrieben von Tiger2002
Man könnte auch eine Kampagne starten z. B. Paintball-Sportler gegen Drogen und entsprechende Plakate drucken, wo am besten prominente Paintballer außerhalb des Spielgeschehens dargestellt werden und irgendwelche schlauen Sprüche gegen Drogenmißbrauch absondern. Es gibt genug Möglichkeiten, auf Paintball als Sport aufmerksam zu machen, ohne das Spiel als solches öffentlich darzustellen oder darauf Bezug zu nehmen, und nur das kann die öffentliche Ordnung stören. Der Begriff Paintball an sich reicht dazu nicht aus, sonst müssten Magazine wie Gotcha oder Facefull in D verboten werden und das wäre das Ende der Meinungsfreiheit.

Tiger

Schaut euch dazu mal bitte dieses Forumthema (https://www.pbportal.de/forum/showthread.php?s=&threadid=16681) an.

Und gegen Drogen, dass find ich nen alten Hut. Aber Paintballer gegen Rechts wär doch mal was. Um auch gleich ein Aufräumen mit Vorurteilen mit einzubauen. Hab auch schon ne Idee. Lasst euch mal überraschen.


MfG

obmiT
15.01.2003, 17:24
T-Shirts mit PB Motiven, zum Beispiel die (https://www.pbportal.de/forum/showthread.php?s=&threadid=16681)(nur ohne den Bezug auf einen Shop) sind doch bestimmt erlaubt. Und sich selber kann man doch bestimmt mit Werbung (für PB Allgemein oder Team aber nicht für ein Event oder Feld.) bekleben.