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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Paintball-Artikel im "Prignitzer Online"


Marco
29.10.2002, 20:32
Wer den noch nicht kennt sollte mal einen Blick reinwerfen. Ich finde den sogar recht gut!

http://www.svz.de/prignitzer/newspri/PRIVermischtes/26.10.02/keine/keine.html

obmiT
29.10.2002, 21:45
Gut. Einfach nur neutral geschriben. (der Autor hat bestimmt auch im Forum gelesen:D)
Was die unwissenden Leser sich bei: "Wo das Feld genau liegt, möchte der Besitzer lieber nicht in der Zeitung lesen, weil er fürchtet, Probleme mit den Behörden zu bekommen." und "Die meisten Paintball-Anhänger sind nicht in Vereinen organisiert und spielen häufig nicht auf Klein-Feldern, sondern im Wald." denken kann man leider nicht beeinflussen.

:supi: :supi: :supi: :supi: :supi:

Lars M.
29.10.2002, 22:57
Sie schießen scharf mit bunten Kugeln

"Spielern" geht es um den Kick / Bundesrat plant Verbot des so genannten Paintball
Berlin Ann-Christin hat sich hinter einer blauen Tonne verschanzt. Ihr Gegenspieler feuert mit kleinen Farbkugeln aus
einem Gewehr auf die 19-Jährige und brüllt
Kommandos zu seinen
beiden Teamkollegen, die die jungen Frau ebenfalls im Visier haben.

Von Markus Wiegand, dpa


Dann wird Ann-Christin von einem Kügelchen getroffen, der gelbe Klecks am Overall signalisiert: Sie ist raus aus dem Match. Für die Anhänger des nach den bunten Kugeln benannten "Paintball" (Farbball) ist die gegenseitige Jagd ein harmloses Hobby, für viele andere schlicht menschenverachtend. Vor vier Wochen beschloss der Bundesrat eine Gesetzesinitiative, die Paintball verbieten soll.


Kriegsspiel oder Sport - das ist hier die Frage
"Wir machen hier keine Kriegsspiele. Das ist Sport", sagt Ann-Christin. Die zierliche junge Frau spielt für eines der wenigen Frauenteams in Deutschland. Zuletzt trat sie mit ihrer Mannschaft Iron Maiden, zu deutsch eiserne Jungfrauen, bei einem Turnier im Brandenburgischen auf einer der größten Paintballanlagen in Deutschland an. Wo das Feld genau liegt, möchte der Besitzer lieber nicht in der Zeitung lesen, weil er fürchtet, Probleme mit den Behörden zu bekommen.

Während Ann-Christin sich die Markierungsfarbe vom Trikot wischt, läuft das Turnier weiter. Jeweils drei Spieler treten gegeneinander an. Die Mannschaften schießen mit Farbkugeln aufeinander und versuchen, einen Lappen aus der Mitte des 50 mal 25 Meter großen Feldes in die Endzone des Gegners zu tragen. Deckungen bieten ihnen Schutz vor dem Sperrfeuer der Gelatine-Geschosse. Um den Aufprall der Kugeln abzufedern, tragen die Spieler Masken, Handschuhe und dicke Trikots.


Mit Amoklauf und
Rechten nichts am Hut
"Okay. Auf den ersten Blick sieht das vielleicht Furcht erregend und martialisch aus", räumt Björn ein, der zu den besten Paintballspieler in Deutschland zählt. "Aber es ist wirklich harmlos." Mit Waffennarren oder Rechtsradikalen wollen die Spieler nichts zu tun haben. Bewusst nennen sie das Paintballgewehr "Markierer" und vermeiden militärische Wörter. Aus gleichem Grund wird auch der ursprüngliche amerikanische Name "Gotcha" kaum noch gebraucht.

Wenn sie mit dem Amoklauf von Erfurt oder Taten wie der Geiselnahme in jüngst in einer Waiblinger Schule in Verbindung gebracht werden, reagieren die Spieler mit Unverständnis. "Es geht nur um den Kick. Wir wollen nicht wirklich töten", sagt Ann-Christin.


Politik und Gerichte: Paintball fördert Gewalt
Der Bundesrat schätzt das Spiel dagegen nicht als harmlos ein. "Paintball fördert die Gewalt und senkt Hemmschwellen. Das hat mit Sport nichts zu tun, sondern ist pervers", sagt ein Sprecher des federführenden Innenministeriums in Bayern. Das Bundesland kämpft seit längerem für ein bundesweites Verbot von Kampfspielen wie Paintball.

Bisher darf jeder, der 18 Jahre alt ist, legal eine bis zu 2500 Euro teure Paintballwaffe kaufen und auf gesicherten Feldern schießen. Der Deutsche Paintball Sportbund schätzt, dass etwa 25 bis 30 Felder in Deutschland kommerziell und einige hundert privat betrieben werden. Die Angaben über die Anzahl der Paintballspieler in Deutschland schwanken zwischen 30 000 und 250 000. Die meisten Paintball-Anhänger sind nicht in Vereinen organisiert und spielen häufig nicht auf Klein-Feldern, sondern im Wald.

Wenn es um die Genehmigung von Spielfeldern geht, beschäftigen sich deutsche Gerichte immer wieder mit Paintball und urteilen unterschiedlich. Am schwierigsten sei es in Nordrhein-Westfalen, Paintball zu betreiben. Dort könne man nur nichtöffentlich auf privaten Feldern spielen, klagen die Spieler.

Während in Deutschland über ein Verbot diskutiert wird, träumt Ann-Christin davon, einmal im amerikanischen Mutterland des Paintball zu spielen. "Das will jeder", sagt sie. Dort gibt es die Gewehre im Supermarkt, und von den Stars Bildchen wie beim Fußball.

sonic
29.10.2002, 23:07
ist ein guter bericht......sollte sich mal unsere waldi und buschifraktion zu herzen nehmen.


cu S:supi:NIC

Fossy
30.10.2002, 15:21
Mir fällt da einer ganz besonders ein :D :D :D

Dallas
30.10.2002, 18:43
Sport !!!!!

CockerHN
08.11.2002, 22:37
ich sehs als spass

Dallas
08.11.2002, 22:52
jajaja so wie du spielst ist das kein spass sondern eher befriedigung ...