Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cocking Rod und mehr
Squirrel
06.10.2001, 18:11
Hi,
bin seit heute auch stolzer Besitzer einer 2002er Autococker :p, aber ich habe noch ein paar Fragen:
- Der Cocking-Rod löst sich ständig selbst (dreht sich los) Kann ich den mit einem Schraubenschlüssel vorsichtig festziehen oder kann man da was kaputtmachen ?
- Der Lauf dreht sich auch mit der Zeit los. Was kann ich da machen?
- Wie weiss ich, ob in dem Markierer eine Export-Feder steckt? Ich will nämlich nicht mit einer solchen erwischt werden.
- Es kommt mir so vor, als ob sehr viel Luft aus dem Feet kommt. Wie kann ich überprüfen, ob da alles korrekt eingestellt ist (Timing)?
- Ist es schwierig, das Ram und das 3-way auszutauschen? Bingt das was (ausser der besseren Optik :))? Brauch ich dazu Spezialwerkzeug?
- Gibts irgendwo eine Explosionszeichnung oder Pläne von der Cocker?
thx, Matthias
[ 06. Oktober 2001: Beitrag editiert von: Squirrel ]
[ 06. Oktober 2001: Beitrag editiert von: Squirrel ]
Eishagel
06.10.2001, 19:12
Na dann erstmal Glückwunsch zu Deiner Cocker. Hab' ich richtig gelesen 2002er? Wie geht das denn?
Das Lauf und Cockingrod mal lose werden kenn ich auch. Aber ich hab' mir das angewöhnt das immer mal wieder zu kontrollieren. Sind ja nur zwei kleine Handgriffe und passen in eine Sekunde. Viel ärgerlicher ist es wenn Du an der Chroni stehst und den Cockingrod nicht rausgedreht bekommst. Deshalb würd' ich den mit Werkzeug reinknallen.
Wegen der Exportfeder hab' ich aber keine Ahnung. Ich weiß nicht mal was die bringen soll. Mehr fps? Dann sind die ja wirklich sinnlos weil man mit der Standartfeder eh locker über die erlaubten 210 fps kommt. Wenn Du da drüber bist darfst Du Dich damit auch nicht erwischen lassen mit oder ohne Exportfeder. Wo soll man Dich denn damit erwischen? spielst Du nicht auf einem offiziellen Feld? Wenn nicht solltest Du Dir noch ein paar mehr Gedanken machen als über Exportfedern. Da gibt's ganze Kapitel mit bösen Geschichten im Forum.
Und das mit dem Timing kannst Du überprüfen wenn Du den Trigger ganz langsam zurück ziehst (mit dem linken Daumen den Trigger von hinten abstützen). Dann müßte sich erst der Schuß lösen und sonst nichts Wenn Du dann noch ein Stück weiter zurückziehst müßte sie erst cocken.
Teile tauschen bringt schon veränderungen an der Leistung (sonst wäre ja die gigantische Tuning-Palette der Cocker für'n Arsch). Aber was nun wieviel bringt oder was schlechter wird durch was sei dahin gestellt, das kannst Du in tausenden von Themen hier im Cocker-Bereich nachlesen.
Aber wenn Du Teile an der Pneumatik tauschen möchtest würde ich mit dem Regulator anfangen. Einen zum verstellen. Un Spezialwerkzeug brauchst Du dafür nicht. Ich glaub bei der Cocker brauchst Du nur für das Ventil einen Spezialschlüssel (nicht das 3-Wege, das andere). Ansonsten hast Du bei der cocker halt ganz ganz viele zöllische Imbusschrauben. So ein Imbusset in Zoll wirst Du früher oder später schon brauchen.
Und Wegen der Explosionszeichnung. Ich hab' hier im Forum mal eine hübsche Animation gesehen, aber weiß weiß nicht mehr wo.
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen, ich bin ja auch noch nicht so lange am Cockern ;)
Alla,
H.
die Cocker-animation gabs bei www.airguns.de.vu (http://www.airguns.de.vu) irgendwo bei artikel unter technik
<IMG SRC="cheers.gif" border="0">
Squirrel
06.10.2001, 19:35
Hi,
Die 2002er ist eine 2001er, jedoch mit dem 45er Griff der 2001er VF und STO Trigger Plate. Gibts seit kurzem bei Graham.
Natürlich spielen wir nur auf offiziellen Felder, aber man weiss ja nie was passiert, und wies der Zufall so will werde ich vielleicht kontrolliert, o.ä. Deswegen will ich da lieber auf Nummer sicher gehen.
Das mit dem 3-way ist folgendermassen: Wenn ich ganz langsam abdrücke, kommen der Schuss und das cocken fast gleichzeitig, meistens zischt es aus dem 3-way(wenn ich den abzug in einer bestimmten position halte) bevor sich der Schuss löst. Was soll ich jetzt machen? Firing Point nach vorne verlegen oder den Stab vom 3-way verlängern?
Thx,
Matthias
Seitenschneider
06.10.2001, 20:26
Nun ja, da der Abzug der Cocker inzwischen ja slotless ist, sollten der firing und der cocking point fast aufeinander liegen, leider hat das den Nachteil, daß auch ein Teil der Luft (vor allem wenn Du einen Barrel Plug drin hast durchs feed geht. Versuchs mal ohne Plug und nimm Dir einen Taschentuchschnipsel und halt ihn über das Feed wenn Du abdrückst, das sollte dann im Idealfall reingesogen werden. Meiner Erfahrung nach (und die ist bei slotless triggern nicht sehr groß, bzw. ich hatte mal ein Quickfire was mich fast den letzten Nerv gekostet hat und nun auch daher nicht mehr meins ist) ist das nicht ganz so einfach einzustellen. Der ugr kann Dir da sicher weiterhelfen, der hat mir damals auch ein paar Tips gegeben......
Gell ugr?
Zur Ram und 3-Wege: ich denke das kommt darauf an was Du vor hast mit der Cocker, wenn Du nur ein Rec-Player bist, dann laß die Teile erstmal dran, die sind nicht schlecht!
Also wenn du meinst daß sehr viel Luft aus dem Feed kommt, solltest du mal prüfen, wie dein Bolt eingestellt ist.
Spann die Cocker mal in gaslosem Zustand bis sie einrastet. In dieser Position sollte der Bolt gerade nicht mehr im Feed zu sehen sein (Im Idealfall genau eine Linie mit der Hinteren Feed-Wand). Ist er zu weit hinten, löst sich u.U. der SChuß zu früh und es entweicht Gas ins Feed, bzw. der Bolt schließt das Feed erst garnicht.
Sollte dies der Fall sein, mußt du die Länge des Cocking-Rods verstellen um das hinzubekommen.
Was das Tuning angeht:
Für den "normalen" Spieler ist eigentlich nur der Regulator halbwegs wichtig, um mal schnell den Druck nachzuregeln (schließlich will man keine Paints im Feed zerhacken :) )
Die Stock-Teile sind im Laufe der Jahre ziemlich gut geworden, so daß man sie heute durchaus verwenden kann.
Aber wenn du Ram/3wege austauscht, dann mach das zusammen (Erstens weil du dazu die ganze Pneumatik abschrauben mußt, und weil die Teile schließlich in gewissen Maße zusammenarbeiten müssen).
Was dein "Lauf-dreht-sich-los" Problem angeht: Wenn pure Gewalt beim Reindrehen nix nutzt, dann nimm entweder einen Flaschen O-Ring und zieh in über das Gewinde, oder umwickel das Gewinde vor dem Einschrauben mit etwas Teflonband - Hilft garantiert !
Eishagel
07.10.2001, 11:21
Aha, hier kann man immer noch dazu lernen.
Wieso sollen beim slotless Trigger Schuß und cocking gleichzeitig kommen?
ugr|dual
07.10.2001, 13:15
http://pbatlas.solip.de/bilder/forum/animated-autococker2.gif
steht auch in der FAQ zum immer mal wieder nachsehen..
ugr|dual
07.10.2001, 13:33
@squirrel
zu 1 + 2: hab gute erfahrungen damit gemacht auf das gewinde von rod & lauf einen tropfen blaues loctite zu geben. das dann mit nem tuch gleich wieder wegwischen/verteilen, so das nur ein minimaler rest im gewinde bleibt. das sollte dafür sorgen das das gewinde schwerer geht, was idr schon ausreicht.
zu 3: chronen
zu 4: aus dem feed soll beim schuss keine luft kommen. das ist dann blowback und du solltest das timing überprüfen. die anderen haben dazu ja schon geschrieben. auch ein non-slotted trigger kann/soll ohne blowback laufen!
zu 5: ist nicht schwer, braucht kein spezialwerkzeug, bringt aber auch nichts für die leistung der gun. nur für die optik bzw. für den trigger. würde ich erstmal lassen, die original teile sind ganz gut für den anfang.
zu 6: die anleitung von WGP hast du zur gun mitbekommen?
[ 07. Oktober 2001: Beitrag editiert von: ugr ]
zu thema lauf löst sich.
such dir ne dünne dichtung aus gummi und fummel den auf deinen lauf und schieb ihn hinter das gewinde. sollte aber ein schöner dünner sein und nicht zu viel auftragen. hat bei mir super funktioniert. lauf schraubt sich von selbst nichtmehr los, lässt sich aber leicht montieren bzw. demontieren.
cu raguba
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